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Shadowfax

The odd get even

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1990
Besonderheiten/Stil: Worldmusic / Ethno
Label: Private Music
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Charles Bisharat violin, viola, synthesizer triggered from violin
David Lewis Synclavier, Synthesizers, keyboards
Stuart Nevitt drums, percussions
G.E.Stinson guitars, Mbira, Angklung, morrocan tambourine, voice
Chuck Greenberg Lyricon, soprano sax, flutes
Phil Maggini bass

Tracklist

Disc 1
1. Oasis 4:10
2. One winter morning 4:25
3. 1001 nights 4:25
4. A pause in the rain 3:53
5. Her dress hangs there 5:11
6. Changing of the guard 3:32
7. Boomerang 4:14
8. The odd get even 3:31
9. Sujata 5:23
10. One heart 4:10
Gesamtlaufzeit42:54


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @


Watercourse way war klassischer 70er Jahre Prog mit zartem NewAge-Einschlag, auf The dreams of children verzauberte "Schattenfell" mit NewAge-Flair, das Gefühle überlaufen liess (danke Herbert!) und Too far to whisper entwickelte sich noch ein wenig Richtung Ethno und etwas mehr Entspanntheit weiter.

1990 legten Greenberg, Stinson und Co. mit "the odd get even" ein Album vor, das reifer und moderner klingt. Und der Begriff WorldJazz kriegt irgendwie langsam Konturen.

Oasis klingt erst orientalisch-ethnomässig und wird gegen Ende immer progressiver, ja erreicht beinahe "transatlantisches" Volumen und Dichte. Massiv steht die Soundwand im Hörraum. Die Gitarre klingt gigantisch.

"One winter morning" springt stilistisch zurück ins Jahr 1984, ist aber längst nicht mehr so zart wie beispielsweise "another country" sondern glatter. Für "A pause in the rain" gilt in etwa dasselbe.

"1001 nights" verströmt wieder orientalisches Flair in jazzig-rockigem Gewand. Ist mit Ausnahme eines tollen Lyricon-Solos aber eher gewöhnlich.

"Her dress hangs there": erst etwas blubbernde percussion, dann ein fetziger 4/4-Rhythmus, im grossen und ganzen jedoch eher ein gewöhnliches Stück ohne grosse Überraschungen.

"Changing of the guard" und "Boomerang" stehen in der Tradition des letzten Albums. "Boomerang" hat einen tollen 7/8-Groove, glitzernde Keyboardmelodien tröpfeln aus den Boxen, Greenbergs Blasinstrumente veredeln das Stück. Neben "Oasis" das Highlight der Platte.

Das Titelstück glänzt mit wechselnder Metrik, einer freejazzigen Lyricon-Improvisation (jedenfalls hört es sich so an) und packt schlussendlich noch ein ebenso virtuoses wie freejazziges Gitarrensolo und dasselbe in Grün auf den Tasten obendrauf. Da werden zum Teil Erinnerungen an Passport wach.

Auch "Sujata" und "one heart" bieten zum Schluss erstklassige Musik. Ein Pot pourri aus Jazzrock, Freejazz, sehr wenig NewAge, einer Prise Ethno und das ganze so relaxt dargeboten, als kämen die Musiker gerade aus einer Wellness-Woche.

"The odd get even" hält das hohe Niveau der anderen Alben und überzeugt auf der ganzen Linie. Wirkliche Schwachpunkte sind kaum auszumachen.

Anspieltipp(s): Oasis, Boomerang, Sujata
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 30.7.2003
Letzte Änderung: 31.7.2003
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Shadowfax

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1976 Watercourse way 12.33 3
1982 Shadowfax 5.00 1
1983 Shadowdance 8.00 1
1984 The dreams of children 9.00 2
1986 Too far to whisper 11.00 1
1988 Folksongs For A Nuclear Village 10.00 1
1992 Esperanto 8.00 1
1995 Shadowfax live 5.00 1

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