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Änglagård

Hybris

(Siehe auch: Leitfaden "Retroprog")
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1992 (2000 Re-Relaese, remastered und mit Bonustrack, Zum 2.mal wiederaufgelegt 2003, erhältlich direkt beim Label)
Besonderheiten/Stil: RetroProg
Label: Exergy
Durchschnittswertung: 14.4/15 (5 Rezensionen)

Besetzung

Tomas Jonson Keys
Jonas Engdegård Guitars
Tord Lindman Guitars
Johan Högberg Bass
Anna Holmgren Flute
Mattias Olsson Drums

Tracklist

Disc 1
1. Jordrök 11:11
2. Vandringar i Vilsenhet 11:57
3. Ifrån klarhet till klarhet 8:09
4. Kung Bore 12:57
5. Gånglåt från knapptibble   (Bonustrack auf der Remaster-Version) 7:19
Gesamtlaufzeit51:33


Rezensionen


Von: Udo Gerhards (Rezension 1 von 5)


Legendäres Debüt-Album der schwedischen Band. Symphonischer Prog vom Allerfeinsten mit eigenständigem Sound, der zwar die Mittel und Sounds der Siebziger (Mellotron, Hammond, Rickenbacker Bass etc.) benutzt, ohne bei den großen Prog-Veteranen abzukupfern.

Vier lange, komplexe und vielteilige Songs mit melancholischem Grundsound, aber neben delikaten Stellen mit sanften Gitarren, Flöten-Melodien, Mellotron gibt es auch druckvolle, treibende, schräge Abschnitte mit scharrendem Baß und virtuosem, klassisch geschulten Schlagzeug. Die beiden Gitarristen spielen fast kein Power-Chord-Gebratze (siehe Glossar), sondern teilen sich die Lead-Melodien, und die Kompositionen bauen häufig auf den Keyboard-Riffs auf. Und überhaupt gibt es fast keine Instrumentalsoli, sondern die Stücke bauen voll auf die Komposition und den Gruppensound.

Der schwedische Gesang ist vielleicht die einzige leichte Schwachstelle einer ansonsten großartigen Platte, die jetzt schon ein Klassiker ist. Auf jeden Fall gehört "Hybris" zu den wenigen Platten, zu denen ich immer und immer wieder zurückkehre, die ich eigentlich immer mit Freude, Staunen und Bewunderung hören kann.

Anspieltipp(s): Ifrån klarhet till klarhet
Vergleichbar mit: Cathedral, Sinkadus
Veröffentlicht am: 4.4.2002
Letzte Änderung: 23.9.2003
Wertung: 14/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 5)


Anglagard ist eine meiner absoluten Lieblingsbands, Stücke wie "Jordrök" entsprechen weitestgehend genau dem Stil, den ich als progressiv bezeichne : Abwechslung, Ueberraschung, Spannung, Dynamiksprünge, unwirkliche und dissonante, (scheinbar) nicht zueinander passende Melodien und Harmonien, virtuose Musiker, Atmosphäre, Krummtakte.....hier findet sich alles.

Uebrigens : Jonas Engdegård, Thomas Johnson und Mattias Olsson waren damals gerade einmal 17 Jahre alt, Tord Lindman, Johan Brand und Anna Holmgren zählten auch erst 22 Lenze, als die Stücke komponiert und aufgenommen wurden.

Der Gesang ist ein Schwachpunkt, da stimme ich Udo zu. Aber nicht nur wegen der schwedischen Sprache, sondern auch der Stimme selber wegen, die gegenüber dem Rest der Musik abfällt. Sie ist zu blutleer und ausdrucksarm. Stört das Gesamtbild aber nur unwesentlich und lediglich an einigen wenigen Stellen.

Darf, nein, muss man besitzen ! Und bitte laut hören !

Anspieltipp(s): durchhören !
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.5.2003
Letzte Änderung: 14.5.2003
Wertung: 15/15
Platte für die Insel !

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Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 3 von 5)


Es war im Jahre 2002, als irgendwo das Gerücht einer Re-Union der Schweden Änglagård auftauchte. In einschlägigen Mailinglisten wurde diskutiert, ob was Wahres dran ist, dann kam die Auflösung des Rätsels durch das Statement der Band, dass man wieder gemeinsam probe und an neuem Material arbeite. Anno 2003 ist die Reunion perfekt mit Gigs bei mehreren Festivals und dem Rerelease der zwei Studiowerke von 1992 (Hybris) und Epilog (1994). Was liegt also näher, als endlich mal die längst überfälligen Reviews dazu beizusteuern?

Hybris ist das Debütalbum der Schweden und ich glaube, keine andere Band verbindet Retro-Elemente so geschickt mit Eigenständigkeit wie Änglagård. Melancholie pur spricht aus den unzähligen Moll Akkorden, der Einsatz von Mellotron, Hammond und Flöte zaubert unglaubliche Gänsehautschauer auf den Rücken. Eine fast schon lässige Verspieltheit begegnet einem steitg und überall. Bestes Beispiel ist der rein instrumentale Opener "Jordrök". Was da passiert ist schon gnadenlos gigantisch. Ein düsteres Piano eröffnet, bevor man dann von Mellotron und Gitarre, einem wuchtigem Groove und unzähligen Stimmungswechseln mitgerissen wird. Nur mit Flöte beginnend holt einen "Vandringar I Vilsenhet" erstmal wieder zurück auf den Boden. Nach dem Instrumental ist dies das erste Stück mit Gesang (alle Stücke sind schwedisch gesungen). Folkig und verspielt gehts ab, auch hier wieder ein nahezu fantastisches Stimmungsspiel, lediglich die wenigen Gesangspassagen wirken etwas zerbrechlich und können nicht die Aussagekraft der Instrumentalparts erreichen. Das ändert sich auch nicht bei den restlichen Stücken. Wobei mir "Ifrån Klarhet Till Klarhet" trotzdem eines der Liebsten von "Hybris" ist. Nach einer Cirkusmelodie steigt man voll ein, die Gesangspassage holt einen wieder etwas auf den Boden, was dann folgt ist einfach nur Gänsehaut, die Flöte, die Orgel, das Mellotron - die Stimmungen erreichen ungeahnte Tiefen und wunderschöne Melodien. Auf "Kung Bore" bekommt man dann freilich einen Zusammenschnitt des gesamten Albums geboten. Sämtliche Ingredienzen werden zusammengefügt und man kommt aus dem Staunen kaum noch heraus. Den Abschluß der Neuauflage macht ein Bonustrack, der ursprünglich extra für ein englisches Magazin als Single-Beilage aufgenommen wurde. Ziemlich ungehobelt und rauh tönt er aus den Boxen, kann auf Dauer aber nicht den Standard des Albums halten.

Ein MUSS für jede CD Sammlung ist dieses Meisterwerk. Auch 11 Jahre nach dem eigentlichen Release zeigt sich das Werk zeitlos schön und begeistert von vorn bis hinten. Einziger Kritikpunkt ist der etwas dünne Gesang, instrumental läßt die Band nichts anbrennen und liefert ein Feuerwerk schöner Melodien und trauriger Stimmungen. Abgerundet wird die Neuauflage durch eine wunderbare Aufmachung als Digipack und mit umfassenden Booklet.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.8.2003
Letzte Änderung: 2.1.2004
Wertung: 14/15
Das Debüt der Schweden endlich neu aufgelegt

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Von: Thomas Kohlruß (Rezension 4 von 5)


Was lange währt, wird endlich gut: Im Jahr 11 nach dem Erscheinen halte ich "Hybris" endlich in Händen und, was noch viel besser ist: Ich kann es in den Player legen und hören! Um es kurz zu machen: Änglagard sind die beste zeitgenössische Progband. Auch wenn sie nur zwei Studio-CDs bisher gemacht haben, steht mein Urteil fest.

Welches der beiden Alben das bessere ist? Ich weiss es nicht... hinzu kommt noch, dass ich sie in der verkehrten Reihenfolge kennengelernt habe, also "Epilog" vor "Hybris". Aber um überhaupt eine Unterscheidung treffen zu können: "Hybris" klingt noch etwas mehr retro als "Epilog". "Epilog" ist schliesslich ein vollkommen eigenständiges, unvergleichbares Werk. Hinzu kommt der Gesang: Das die Band auf "Hybris" (noch) nicht erkannt hatte, dass der Gesang überflüssig ist, gibt einen Punkt Abzug. Allerdings ist mit "Jordrök" ein absoluter Wahnsinnssong (natürlich instrumental) geboten, bei dem mich vor allem die Stelle an der die "Kirchenorgel" einsetzt regelmässig wegpustet... also doch 15? Nein, ein Unterschied muss schliesslich sein :-)

Witzigerweise finde ich noch den Bonustrack ziemlich unterhaltsam. Er kann zwar das technische Niveau der anderen Tracks nicht halten, wirkt aber sympathisch spontan und nimmt Änglagard vielleicht etwas das Götterimage, macht sie menschlicher. Und hier passt der Gesang auch irgendwie besser.

Fazit: Eines der essentiellen Werke des zeitgenössischen Prog!

Anspieltipp(s): Jordrök
Vergleichbar mit: den klassischen Prog-Alben der 70er und doch so eigenständig!
Veröffentlicht am: 20.9.2003
Letzte Änderung: 20.9.2003
Wertung: 14/15

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Von: Thomas Schüßler @ (Rezension 5 von 5)


Eigentlich total überflüssig, noch etwas zu diesem Meisterwerk zu schreiben. Aber ich wollte doch auch mal so gerne eine 15 Punkte-Rezi unters Volk bringen :-)

Mag sein, daß der Gesang die einzige Schwäche darstellt. Er ist wirklich ein bißchen dünn, aber ich liebe diese Sprache! Naja, eigentlich liebe ich Norwegisch noch ein bißchen mehr, aber man kann halt nicht alles verlangen!

Meisterwerk! Kaufpflicht!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 24.2.2004
Letzte Änderung: 24.2.2004
Wertung: 15/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Änglagård

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1994 Epilog 14.00 6
1996 Buried Alive 10.50 2
2012 Viljans Öga 12.33 3
2014 Prog på Svenska - Live in Japan 12.00 3
2017 Made In Norway (DVD/Bluray) 15.00 1

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