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Pendragon

9:15 Live

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1986 (Neues Release auf CD 1990)
Besonderheiten/Stil: live; Neoprog
Label: Pendragon Toff Records
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Nick Barret vocals, guitar
Peter Gee bass, guitar
Fudge Smith drums
Clive Nolan keys

Tracklist

Disc 1
1. Victims Of Life 02:37
2. Higher Circles 03:29
3. Circus 06:57
4. Leviathan 06:22
5. Red Shoes 03:03
6. Alaska 08:41
7. The Black Knight 10:05
8. Please   (Studio-Track) 04:48
9. Dark Summer's Day   (Bonus-Track) 05:31
10. Excalibur   (Bonus-Track) 06:30
Gesamtlaufzeit58:03


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Das Schöne an den "Baby-Blauen" ist, dass man beim Stöbern in den anderen Rezis immer mal wieder auf Sachen stösst, die man schon lange nicht mehr gehört hat und die irgendwie in den hintersten Bereich des CD-Schranks verschwunden sind (manchmal natürlich auch zu recht ;-) ). So habe ich also diese Live-Scheibe des Neoprog-Urgesteins Pendragon mal wieder ausgegraben...

Marillion haben den Neoprog erfunden? Nun ja, in der Wahrnehmung als "recording artists" wahrscheinlich schon, aber Pendragon existieren immerhin schon seit 1977 (sind von daher eigentlich gar kein Neoprog, sondern zeitlich also eher klassischer Prog...) und haben vermutlich schon immer Musik in diesem Stil gemacht. Sei's drum, Veröffentlichungen gibt's von Pendragon seit etwa 1983/84. Aus dieser Zeit (1986) stammen auch die Live-Aufnahmen dieser CD, die im wesentlichen Material des damals aktuellen Studio-Albums "The Jewel" umfassen (siehe auch die Rezensionen auf diesen Seiten).

Geboten wird die Pendragon-übliche Kost: Eher getragene, sehr melodische, meist nicht übermässig komplexe Rocksongs. Dazu kommt als weiteres "Trademark" die eher dünne Stimme von Nick Barrett, die aber gerade bei den Highlights "Alaska" und "The Black Knight" die Kurve bekommt und durchaus einigermassen zu überzeugen weiss. Live sind die Gitarren im Klangbild etwas dominanter, als vielleicht sonst von Pendragon gewöhnt. Clive Nolan, auch so eine Reizfigur der Prog-Szene, steuert durchaus (es ist Mitte der 80er) angenehme und nicht allzu nervige Keyboard-Sounds bei. Das Schöne am Live-Teil der CD (Tracks 1-7) ist, dass sich die Qualität des Gebotenen immer mehr steigert. Nach dem instrumentalen Beginn, "Victims Of Life", mit netten Gitarren und hier tatsächlich ziemlich penetranten "Dubidubidu"-Keys-Fanfaren, muss man sich durch "Higher Circles" kämpfen. Musikalisch an sich nicht schlecht - schöne, hymnische Keys, Mitsing-Refrain -, liegt hier Nick Barrett des öfteren stimmlich daneben. "Circus" ist nicht weiter erwähnenswert, ein ziemlich langweiliger Titel, der noch nicht mal einen Aufreger bietet. "Leviathan" ist dann schon besser, vor allem durch die (für Pendragon-Verhältnisse) durchaus aggressive Gitarrenarbeit, ansonsten eine weitere Neoprog-Hymne. Mit "Red Shoes" folgt ein waschechter Rock'n'Roll (klingt ein bisschen nach Status Quo), der irgendwie deplaziert wirkt. Barrett kann hier stimmlich auch kaum folgen.

Dann wird's allerdings richtig gut: Die Live-Versionen der Pendragon-Hymnen "Alaska" und "The Black Knight" sind den Kauf der CD für Freunde dieses Musikstils schon wert. Neben einer gewissen Komplexität in den Arrangements, einer guten Keys- und Gitarrenarbeit, kommt sogar noch ein ziemlich überzeugender Gesang von Nick Barrett hinzu. Nicht schlecht!

Als Zugaben gibt's dann noch ein Instrumental namens "Please" (wohl schon auf der EMI-Erstveröffentlichung), welches mit einer schönen, unaufgeregten Melodielinie durchaus zu gefallen weiss. Auf der vorliegenden Neu-Veröffentlichung von 1990 gibt es dann noch zwei Studio-Bonus-Tracks. Dabei ist das poppige "Dark Summer's Day" ein echter Tiefschlag, vor allem wegen der schlechten Produktion und dem hier wirklich unterirdischem Gesang von Barrett. "Excalibur" hingegen ist ein weiteres sehr schönes Instrumentalstück mit allerlei genre-üblichen Ingredienzen wie hymnischen Keys, Marschrhythmus Drums usw., aber alles sehr geschmackvoll arrangiert.

Fazit: Eine durchaus schöne CD für Freunde des einfachen Neoprogs und für Pendragon-Fans sowieso.

Anspieltipp(s): The Black Knight, Excalibur
Vergleichbar mit: Pallas, Marillion, IQ usw.
Veröffentlicht am: 28.9.2003
Letzte Änderung: 28.9.2003
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Pendragon

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1985 The Jewel 9.00 2
1988 Kowtow 8.00 1
1991 The rest of 4.00 1
1991 The World 7.50 2
1993 The Window Of Life 9.00 4
1993 The very very bootleg 4.00 1
1994 Fallen Dreams and Angels 6.50 2
1995 Utrecht...The final frontier 7.00 1
1996 As Good As Gold 7.00 1
1996 The Masquerade Overture 10.50 2
1997 Live in Krakow 1996 7.00 1
1999 "Once Upon A Time In England" Volume 2 4.00 1
1999 "Once Upon A Time In England" Volume 1 8.00 1
2000 The History: 1984-2000 8.00 1
2001 Not of this world 9.50 2
2002 Acoustically challenged 7.00 1
2005 Believe 6.75 4
2006 And Now Everybody To The Stage... (DVD) 11.00 1
2007 Past And Presence (DVD) 11.00 1
2008 Pure 9.00 4
2009 Concerto Maximo (DVD) 9.00 1
2011 Passion 8.00 4
2012 Out Of Order Comes Chaos (DVD) 9.00 1
2013 Out of Order Comes Chaos 9.00 1
2014 Men Who Climb Mountains 9.67 3
2017 Masquerade 20 (DVD) 10.00 1

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