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Supertramp

Supertramp

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1970
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Klassischer Prog
Label: A&M
Durchschnittswertung: 12.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Rick Davies Orgel, Klavier, E-Piano, Mundharmonika
Roger Hodgson Bass, Flageolett, Gitarre, Cello, Gesang
Richard Palmer Gitarre, Balalaika, Gesang
Robert Millar Schlagzeug, Mundharmonika

Tracklist

Disc 1
1. Surely 0:31
2. It's A Long Road 5:30
3. Aubade / And I Am Not Like Other Birds of Prey 5:15
4. Words Unspoken 3:58
5. Maybe I'm A Beggar 6:42
6. Home Again 1:11
7. Nothing to Show 4:51
8. Shadow Song 4:24
9. Try Again 12:03
10. Surely 3:09
Gesamtlaufzeit47:34


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 2)


Supertramps Debut ist von einer durchgehend melancholischen Stimmung geprägt, die dem Album eine ganz unverwechselbare Atmosphäre verleiht. Nach dem kurzen Auftakt "Surely" kommt das leicht bluesige "It's a Long Road" mit sanfter Gitarre, schöner Orgel, Hodgsons typischem Falsett-Gesang und im Mittelteil auch schon Rick Davies' (der auf dieser Platte noch nicht als Sänger agiert) charakteristische Mundharmonika. "Aubade", ein leises Orgelsolo, geht nahtlos über in das sehr melancholische "And I am not like other Birds of Prey". Auch hier sticht wieder das stimmungsvolle Orgelspiel hervor. Ähnlich ist das folgende "Words unspoken" aufgebaut, allerdings in geringfügig schnellerem Tempo. "Maybe I'm a Beggar" wird von den Klängen eines Flageoletts (eine Art Blockflöte) eingeleitet. Der wieder sehr melancholische Grundtenor dieses Stücks wird im Mittelteil jäh von (vergleichsweise) harten E-Gitarren durchbrochen. Reizvoll an diesem Song ist der Wechselgesang von Hodgson und Gitarrist Richard Palmer (der spätere King Crimson Texter Richard Palmer-James).

Mit "Home again" kommt mal wieder ein Mini-Song, dann kommt es mit "Nothing to show" zu einem radikalen Stimmungswechsel. Harte Gitarrenriffs leiten den Song ein, der deutlich temporeicher ist als der Rest des Albums. Mit dem von Klavier dominierten "Shadow Song" kehrt dann wieder die melancholische Grundstimmung zurück. "Try again" ist vom Standpunkt des Prog-Hörers sicherlich der interessanteste Song dieses Albums. Am Anfang stehen scheinbar zufällig hingeworfene Flageoletttöne und eine kaum hörbare Orgel. Langsam kristalliert sich eine Melodie heraus, der Gesang setzt ein, und der Song scheint zunächst nicht viel anders als die anderen Songs hier. Nach dem ersten Drittel des Songs setzt dann ein längerer Orgel-Gitarre-Jam ein, der mit der Zeit immer mehr an Dynamik gewinnt, die Gitarre tritt immer stärker hervor und erringt schließlich die dominierende Position, bis das Stück wieder zu seiner Grundmelodie zurückkehrt. Noch einmal kommen Strophe und Refrain, dann scheint der Song plötzlich abzubrechen. Ganz im Hintergrund hört man aber noch leise Orgeltupfer, und dann kommt ein etwas bizarrer Teil mit völlig freien Klängen von Gitarre und Schlagzeug. Langsam baut sich dann noch einmal die Melodie auf, und ein letztes Mal kommt der Refrain des Songs. Zum Abschluss wird noch einmal das anfängliche "Surely" aufgenommen und zu einem Song normaler Länge ausgearbeitet.

Insgesamt ist dies neben "Crime of the Century" das beste Supertramp-Album, und meiner Meinung nach sogar noch einen Tick besser als dieses. Alleine wegen "Try again" lohnt sich der Kauf.

Anspieltipp(s): Maybe I'm A Beggar, Try Again
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.4.2002
Letzte Änderung: 23.3.2004
Wertung: 12/15

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Von: Michael Weinel @ (Rezension 2 von 2)


Hier kann ich Jochen nur zustimmen - das zu Unrecht doch eher unbekannte Debüt der späteren Hitlieferanten ist fantastisch.

Ich weiß gar nicht so recht, welchen Song ich hervorheben sollte, vielleicht "Try Again" als das "proggigste" Stück.

Ansonsten stimme ich obiger Rezi vollkommen zu, viel mehr kann man nicht dazu erzählen.

Ach, vielleicht noch ein Wort zum Cover: "A flower?" An wen erinnert uns das? (Mir ist die LP tatsächlich wegen des Covers aufgefallen!)

Anspieltipp(s): Try Again, Words Unspoken
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 26.6.2003
Letzte Änderung: 25.9.2015
Wertung: 13/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Supertramp

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1971 Indelibly Stamped 7.00 1
1974 Crime of the Century 12.33 3
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1977 Even In The Quietest Moments 10.00 1
1979 Breakfast In America 9.00 1
1980 Paris 11.00 1
1982 ...Famous Last Words 5.00 1
1985 Brother Where You Bound 12.00 1
1987 Free As A Bird 2.00 1
1988 Live '88 2.00 2
1997 Some Things Never Change 8.33 3
2001 Is Everybody Listening? 11.00 1
2002 Slow Motion 6.00 1
2015 Live In Paris '79 - 1

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