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Pendragon

"Once Upon A Time In England" Volume 2

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1999 (Aufnahmen aus den Jahren 1978 bis 1988)
Besonderheiten/Stil: Neoprog; Rock / Pop / Mainstream
Label: Pendragon Toff Records
Durchschnittswertung: 4/15 (1 Rezension)

Besetzung

Nick Barrett vocals, guitar, bass, keys, drums, sax
Peter Gee bass

Gastmusiker

Nigel Harris drums (5,8,9,14)
John Barnesfield keys, back. vocals (5,8,9,14)
"Patsy" sax (on "I Walk The Rope")
Julian Baker keys, back. vocals (on "More Than Just Freedom")
Rob Dalby bass (on "More Than Just Freedom")

Tracklist

Disc 1
1. Time For A Change 03:54
2. Last Bus Back 02:06
3. The Mask 03:49
4. Whalespeak 03:01
5. No More Tricks 03:45
6. I Walk The Rope 04:26
7. Holiday 89 01:57
8. Victims Of Life 06:41
9. More Than Just Freedom 04:10
10. Whispered Words 02:58
11. Sleep 02:34
12. Oriental Man 03:52
13. Valleys 01:42
14. The Black Knight 10:17
15. Son Of Sun 04:12
Gesamtlaufzeit59:24


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Wer meine Rezensionen verfolgt (ich hoffe, es gibt den einen oder anderen), der weiss, dass ich dem melodischen, symphonischen (Neo-)Prog in besonderer Weise zugetan bin. Innerhalb dieses musikalischen Feldes empfinde ich darüberhinaus eine gewisse Sympathie für Pendragon, schon weil diese Band immer gewissen Vorurteilen und "Anfeindungen" ausgesetzt ist. Daher würde ich einige Pendragon-Alben guten Gewissens als nette, kleine Einlagen für zwischendurch empfehlen, etwa "The World" oder die "9:15 Live".... sowie auch die Volume 1 der "Once Upon A Time in England"-Reihe (siehe meine dortige Rezi). Aber nun zur Volume 2 der ansprochenen Mini-Reihe...

...beim Genuss dieser Scheibe kann ich nun viele Vorwürfe gegenüber Pendragon gut nachvollziehen. Um das Fazit gleich vorneweg zu ziehen: Dieses Album brauchen nur absolute Fans und Komplettisten! Alle anderen sollten Ihre Finger davon lassen.

Es gibt eigentlich nur drei Gründe sich dieses Album zuzulegen:

1. "No More Tricks" Hier handelt es sich um eine frühe Version eines Pendragon-Songs, der später (auf "The Jewel") zu "Higher Circles" werden sollte. Hier dargeboten von der Pendragon "Mark 2"-Besetzung(*) mit John Barnesfield und Nigel Harris. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1982. Meines Wissens nach hatte John Barnesfield die Band zum Zeitpunkt der Aufnahmen von "The Jewel" bereits verlassen, dort spielte Rik Carter die Keys. -> macht 2 Punkte

2. "The Black Knight" Hier handelt es sich um eine Aufnahme aus dem Jahr 1983, wieder mit der Mark 2-Besetzung. Diese Version des vielleicht besten Pendragon-Songs ever ist ziemlich hörenswert. -> macht weitere 2 Punkte

3. "Oriental Man" Bitte mit Humor nehmen: Nick Barrett wollte 1979 eine Hitsingle, im, wie er im Booklet schreibt, "romantischen Stil" aufnehmen. Anhören und sich die Tränen (vor Lachen) aus den Augen reiben. Nick Barrett versucht sich, neben einem etwas veränderten Gesangsstil (was allerdings misslingt), sogar am Saxophon! -> weitere 2 Punkte für den Unterhaltungswert

Die anderen Songs klingen (wenn in Bandbesetzung gespielt) meist wie Genesis-Titel aus der "...and then they were three"-Zeit, die es nicht auf das Album geschafft haben. Die oft auch instrumentalen Solo-Sachen (bei denen Nick Barrett meist alle Instrumente spielt) schwanken zwischen new age-artigen Melodien und peinlichen Pop-Nümmerchen. Na ja, "The Mask" könnte noch als rockigerer Ultravox-Song durchgehen... -> dafür gibt es 2 Punkte Abzug

(*) zur Erklärung:

Pendragon "Mark 1" - die Besetzung von 1978 mit Julian Baker und Rob Dalby

Pendragon "Mark 2" - die erste wirklich über längere Zeit feste Besetzung mit John Barnesfield und Nigel Harris (für mich eigentlich die beste Pendragon-Inkarnation)

Pendragon "Mark 3" - die bekannte Besetzung mit Clive Nolan und Fudge Smith, mit der die meisten Alben entstanden sind

Zwischen Mark 2 und Mark 3 gab's ein Intermezzo mit Nigel Harris (Drums) und Rik Carter (Keys), das hielt aber nur für das Album "The Jewel".

Anspieltipp(s): Oriental Man ;-))
Vergleichbar mit: (schlechten) Genesis, späteren Pendragon, manchmal Rick Wakeman in einer seiner New Age-Phasen
Veröffentlicht am: 17.10.2003
Letzte Änderung: 17.10.2003
Wertung: 4/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Pendragon

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1985 The Jewel 9.00 2
1986 9:15 Live 8.00 1
1988 Kowtow 8.00 1
1991 The rest of 4.00 1
1991 The World 7.50 2
1993 The very very bootleg 4.00 1
1993 The Window Of Life 9.00 4
1994 Fallen Dreams and Angels 6.50 2
1995 Utrecht...The final frontier 7.00 1
1996 The Masquerade Overture 10.50 2
1996 As Good As Gold 7.00 1
1997 Live in Krakow 1996 7.00 1
1999 "Once Upon A Time In England" Volume 1 8.00 1
2000 The History: 1984-2000 8.00 1
2001 Not of this world 9.50 2
2002 Acoustically challenged 7.00 1
2005 Believe 6.75 4
2006 And Now Everybody To The Stage... (DVD) 11.00 1
2007 Past And Presence (DVD) 11.00 1
2008 Pure 9.00 4
2009 Concerto Maximo (DVD) 9.00 1
2011 Passion 8.00 4
2012 Out Of Order Comes Chaos (DVD) 9.00 1
2013 Out of Order Comes Chaos 9.00 1
2014 Men Who Climb Mountains 9.67 3
2017 Masquerade 20 (DVD) 10.00 1

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