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David Bowie

Lodger

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1979 (CD-Version mit Bonus-Tracks aus 1991)
Besonderheiten/Stil: ArtPop; sonstiges
Label: EMI
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

David Bowie lead vocals, piano, synth, guitar

Gastmusiker

Dennis Davis drums, perc., bass
George Murray bass
Sean Mayes piano
Tony Visconti mandolin, guitar, bass
Simon House mandolin, violin
Carlos Alomar guitar, drums
Brian Eno "prepared" piano, ambient drone, synth, midi guitar, horse trumpets, eroica horn, piano
Adrian Belew guitar
"Stan" sax
Roger Powell synth
Erdal Kizilcay drums, bass (nur "Look Back In Anger, 1988-Version")
Reeves Gabrels guitar (nur "Look Back In Anger, 1988-Version")

Tracklist

Disc 1
1. Fantastic Voyage 02:55
2. African Night Flight 02:54
3. Move On 03:16
4. Yassassin (Turkish for: Long Live) 04:10
5. Red Sails 03:43
6. D.J. 03:59
7. Look Back In Anger 03:08
8. Boys Keep Swinging 03:17
9. Repetition 02:59
10. Red Money 04:17
11. I Pray Olé   (CD-Bonus-Track (Aufnahme aus 1979)) 03:59
12. Look Back In Anger   (CD-Bonus-Track (Neue Version aus 1988)) 06:59
Gesamtlaufzeit45:36


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Wenn im allgemeinen von Bowie's "Berlin-Trilogie" die Rede ist, dann zählt man die Alben "Low", "Heroes" und eben "Lodger" dazu. Unabhängig davon, ob es diesen Trilogie-Gedanken überhaupt gibt - darüber sollen sich kompetentere Bowie-Biografen die Köpfe zerbrechen -, ist es in jedem Fall eine Mogelpackung: "Lodger" wurde in der Schweiz aufgenommen.

"Lodger" geht auch musikalisch in eine andere Richtung als die beiden Vorgängeralben. Die Zweiteilung der Alben in gesungene und instrumentale Songs gibt es nicht mehr. Das Songmaterial ist auch insgesamt nicht so experimentell und zeigt wieder deutliche Rock-Strukturen. Es ist natürlich immer noch keine 08/15-Rockmusik, davor bewahren immer wieder schräge Einlagen, wie z.B. eigenwillige Gesangsparts bei "African Night Flight" oder generell ein orientalischer Touch, der sich durch einige Songs zieht. Leider wirken einige Songs auch irgendwie unfertig, was aber dem Album andererseits auch wieder einen eigenen Charme gibt. Die Trennung des Songwriterpärchens Eno / Bowie stand kurz bevor oder war gar schon vollzogen, auf jeden Fall zeigt sich dies schon in deutlich weniger elektronischen Klängen auf diesem Album. Mit "Look Back In Anger" ist einer der coolsten Bowie-Songs ever vertreten (allerdings nicht in seiner definitiven Version, wie das Bonusmaterial beweist). Gelegentlich scheint auch nochmals das vorangegangene Meisterwerk "Heroes" durch, z.B. bei "Boys Keep Swinging", dass von Anfang an wie ein Doppelgänger eben von "Heroes" wirkt, aber auch durch ein wüsstes "Gegeige" im Hintergrund Eigenständigkeit beweist. Fripp ist hier nicht mehr dabei, aber dafür steuert Adrian Belew einige seiner interessanten Gitarrensoli bei.

Auf der mir vorliegenden CD sind noch zwei Titel als Bonustracks dabei: "I Pray Olé" ist wohl während der "Lodger"-Sessions entstanden und damals zurecht nicht veröffentlicht worden. Ein durchschnittlicher Bowie-Song ohne grössere Relevanz. Besser ist da schon die "extended" Version von "Look Back In Anger", die 1988 aufgenommen wurde. Hier zeigt sich das wahre Potential dieses Songs und mit Reeves Gabrels virtuoser Gitarrenarbeit ist das die definitive Version. Leider scheint die aktuelle Auflage der CD wieder ohne Bonustracks im Handel zu sein.

Fazit: Kein essentielles Bowie-Album, aber sicherlich eines mit einem gewissen Charme, einfach mal 'reinhören!

Anspieltipp(s): Fantastic Voyage, Look Back In Anger
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.11.2003
Letzte Änderung: 16.11.2003
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von David Bowie

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1969 Space Oddity 11.00 1
1971 The Man Who Sold The World 9.00 1
1971 Hunky Dory 13.00 2
1972 The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars 12.00 1
1973 Aladdin Sane 9.50 2
1974 Diamond Dogs 8.33 3
1974 David Live 11.00 1
1976 Station to Station 11.50 2
1977 Low 9.50 2
1977 Heroes 13.00 1
1978 Stage 10.50 2
1980 Scary Monsters 10.00 2
1983 Let's dance 6.00 2
1984 Tonight 4.00 1
1986 Labyrinth 1.00 1
1987 Never let me down 3.00 3
1993 The Buddha Of Suburbia 12.00 1
1993 Black Tie White Noise 5.00 1
1996 Outside: The Nathan Adler Diaries 13.00 2
1997 Earthling 10.00 1
1997 The singles collection - 1
1999 Hours 9.33 3
2002 Slow Burn 11.00 1
2002 Heathen 11.50 2
2003 Reality 9.25 4
2008 Live Santa Monica '72 11.00 1
2008 David Bowie Box - 1
2010 A Reality Tour 11.00 1
2013 The Next Day 10.00 2
2014 Nothing Has Changed. - 1
2016 Blackstar 13.00 3
2018 Welcome to the Blackout (Live London '78) 10.00 1

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