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Deus Ex Machina

De Republica

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1995
Besonderheiten/Stil: HardRock; Jazzrock / Fusion; RetroProg
Label: Kaliphonia
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Mauro Collina guitars
Marco Matteuzzi drums
Alessandro Porreca bass
Alessandro Bonetti violin
Luigi Ricciadello keyboards
Alberto Piras vocals

Tracklist

Disc 1
1. Exordium 9:15
2. Res Publica I 2:01
3. Res Publica II 5:55
4. Res Publica III 10:11
5. Macte Aequitatem 4:56
6. Foederis Aequas Dicamus Leges 5:51
7. Aeterna Lex 1:05
8. Perpetua Lux I 2:03
9. Perpetua Lux II 5:56
10. De Oraculis Novis I 4:29
11. De Oraculis Novis II 3:32
12. De Oraculis Novis III 2:15
13. Dittatura Della Mediocrita 8:42
Gesamtlaufzeit66:11


Rezensionen


Von: Udo Gerhards


Das italienische Sextett "Deus Ex Machina" (voc,git,violine,b,dr,keys) geht in die vollen: hoch energetisch treibende, aber immer 'swingende' Rhythmen im geschäftigen Schlagzeug, kratzige Gitarre mit Hardrock-Einschlag (siehe "De Oraculis Novis II"), jazzige Violine, virtuose Soli - sei es von Synthie, Gitarre, Violine, Schlagzeug oder Trompete... -, krumme Breaks und aberwitzige akrobatische, technisch perfekte, fast opernhafte Vocals in seltsamen Linien auf Latein in vielteiligen Stücken mit häufigen Breaks: ab geht die Post. Hier geht's power-jazz-proggisch zur Sache, und zwar heftig.

Nicht, dass es nicht auch ein paar wirklich schöne und ruhige Stellen gäbe: schon das erste Stück Exordium beginnt mit akustischem Gezupfe und ruhigem Gesang. Aber nach knapp drei Minuten ändert sich im Verlauf eines kleinen Geigen-Solos das Bild. Aber auch "Perpetua Lux I" mit akustischer Gitarre, Geige und Cello schlägt ruhige, wenn auch nicht unbedingt eingängige Töne an, wohingegen "Perpetua Lux II" sehr stadium-rockig mit eingängigen Harmonien und einer Rock-Shouter-Melodie aufwartet, bis ein plötzliches Break mit der Herrlichkeit aufräumt und Platz macht für ein rockiges Frickel-Gitarren-Solo. Auch "De Oracilis Novis III" mit Piccicato-Geige und -Cello versprüht eine eher gemütliche Atmosphäre, was als Atempause vor der heftigen Tour-De-Force "Dittatura Della Mediocrita" wirklich sinnvoll ist.

Alle Beteiligten beherrschen ihre Instrumente perfekt und zeigen dies auch (insbesondere Schlagzeuger Centopellitrotta ist ein Tier. Es macht einfach Spass, ihm zuzuhören), allerdings ohne dass das ganze in indulgente Angeberei ausartet. Die Impros und Soli sind immer in die vielteiligen Songs sinnvoll eingebaut.

Ich habe schon des öfteren gelesen, dass dies die beste Platte von "Deus Ex Machina" sei. Ich persönlich ziehe den Nachfolger vor, da dieser auf mich geschlossener wirkt. Bei "De Republica" stört mich das häufige Ausfaden der Songs, dass einen etwas zerissen Eindruck hinterlässt. Aber abgesehen davon gibt es nix zu meckern: die Platte ist mitreissend und abwechslungsreich, stimulierend und absolut neidisch machend. Wer auf heftigen 'sophisticated' Prog mit einer fetten Portion Jazzrock steht, verpasst auf jeden Fall was, wenn er "Deus Republica" nicht kennt.

Anspieltipp(s): Dittatura Della Mediocrita
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.4.2002
Letzte Änderung: 22.4.2002
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Deus Ex Machina

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1991 Gladium Caeli 9.00 2
1994 Deus Ex Machina 10.00 1
1998 Equilibrismo Da Insofferenza 12.00 1
2002 Cinque 11.75 4
2008 imparis 11.67 3
2016 Devoto 10.50 4

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