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Deus Ex Machina

Equilibrismo Da Insofferenza

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1998
Besonderheiten/Stil: HardRock; Jazzrock / Fusion; RetroProg
Label: Kaliphonia
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Claudio Trotta drums
Alessandro Porre Porreca bass
Maurino Collina guitar
Alessandro Bonetti violin
Luigi Riccia Ricciardiello keys
Alberto Piras vocals

Tracklist

Disc 1
1. La Sindrome Del Falso Amico 0:05
2. Distrazione Infinita 10:32
3. Cosmopolitismo Centimetropolitano 10:33
4. Amori Difficili 5:20
5. Incomunicabilita 11:20
6. Equilibrismo Da Insofferenza 7:32
7. Dove Non Puo' Esserci Contraddizione 7:08
8. Trot-Tronic 3:13
9. La Fine Del Mondo 16:33
Gesamtlaufzeit72:16


Rezensionen


Von: Udo Gerhards


"Deus Ex Machina" spielen hart rockende Prog-Fusion mit treibenden krummen Rhythmen und akrobatischen, schrägen Vocals in Italienisch (auf dieser Platte; auf den Vorgängeralben sang Alberto Piras auf Latein...). Ergänzt wird das Sextett (voc,git,violine,b,dr,keys) durch einen vollen Bläsersatz, der hauptsächlich dazu benutzt wird, den Arrangements mehr Fülle zu geben.

Der Grundsound der längeren Stücke ist relativ ähnlich: hektische elektrische Fusion der Extraklasse. Dennoch sind sie sehr abwechslungsreich und unverhersehbar: ständige Tempo- und Rhythmuswechsel im Zusammenhang mit den druckvollen, aber seltsamen und technisch anspruchsvollen Gesangslinien fordern den Hörer heraus; die virtuosen Soli sind in der Regel nicht sehr lang oder eintönig. Der Gitarrist spielt rockende Begleitriffs genauso wie jazzige Linien und Schlagzeuger Trotta beigeistert durch perfekte Beherrschung seines Instruments und tolles Timing.

Einige Stellen sind besonders bemerkenswert, z.B. der mitreißende Anfang von "Cosmopolitismo Centimetropolitano", die spannende, dichte Begleitung in gegenläufigen Rhythmen zum Trompetensolo in "Incommunicabilita" mit ihrer fast hymnischen Auflösung, die Akkordwechsel im abschließenden Geigensolo von "La Fine Del Mondo".

Aufgelockert wird die Platte durch die beiden etwas aus dem Rahmen fallende Stücke "Amori Difficili" und "Trot-Tronic": das erste ist ein Duett zwischen Fretless-Baß und akustischer Gitarre, das zweite ein Monster-Duell zwischen Blubber-Sequencer und Schlagzeug.

Alles in allem ist dies eine wirklich großartige Platte, in die jeder reinhören sollte, den eine originelle Kreuzung aus JazzRock, Prog und seltsamem Gesang reizen könnte.

Anspieltipp(s): Cosmopolitismo Centimetropolitano
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.4.2002
Letzte Änderung: 22.4.2002
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Deus Ex Machina

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1991 Gladium Caeli 9.00 2
1994 Deus Ex Machina 10.00 1
1995 De Republica 11.00 1
2002 Cinque 11.75 4
2008 imparis 11.67 3
2016 Devoto 10.50 4

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