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Kotebel

Fragments of Light

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2003
Besonderheiten/Stil: Klassikrock / Adaptionen
Label: Musea Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Carlos Plaza Keyboards, Bass, Drums
César Garcia Forero Guitars; Bass, Keyboards, Percussion (3, 6, 9)
Carolina Prieto Vocals
Omar Acosta Flute

Gastmusiker

Juan Olmos Vocals (5)

Tracklist

Disc 1
1. Hades 11:59
2. Identidad Legal 3:40
3. El Quimerista I 2:36
4. Memoria 7:46
5. Fuego 14:54
6. El Quimerista II 5:10
7. Espejos 7:51
8. Trozos de Luz 3:11
9. El Quimerista III 2:21
10. Children Suite - piano solo   (Addendum (Bonus Track)) 11:59
Gesamtlaufzeit71:27


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Endlich mal eine Platte, bei der die stilistische Einordnung einwandfrei möglich ist: Klassik-Rock (keine Verwechslung bitte mit dem mainstreamigen Classic Rock!) speziell für Freunde des mediterranen Prog, hier: Hispano-Prog...

Komponist und Pianist Carlos Plaza macht keinen Hehl aus seiner Verehrung klassischer Musik. Als musikalische Referenzen werden u.a. Claude Debussy, Maurice Ravel und Gabriel Fauré genannt. Und als Bonus-Track (Addendum!) der mittlerweile 3. CD seines Projektes Kotebel liefert Plaza ein 12-minütiges Pianosolo, das praktisch keine Verwandtschaft zur Rockmusik aufweist.

Auch sonst spielt das Klavier eine große Rolle. Ebenso die Flöte und der Operngesang der Sopranistin Carolina Prieto. Die Allianz von klassischer Musik und Rockmusik gelingt erwartungsgemäß bei den beiden Longtracks des Albums besonders gut: "Hades" und "Fire", aber auch beim kurzen Titelsong. "Fire" wird ausnahmsweise von Juan Olmos gesungen. In beiden sehr dynamischen Stücken aber können sich die Instrumente, speziell die Flöte gut entfalten. Auch das von einer Männerstimme gesprochene "Memoria" mit Prietos "oooooohoooooohoooo" im Hintergrund bietet hierfür ausreichend Gelegenheit. Eher mäßig interessante Instrumentalstücke (die drei Teile von El Quimerista, Identidad Legal und Espejos) füllen den Raum zwischen diesen Stücken.

Renaissance haben Mitte der 70-er Jahre schon recht ähnliche Sachen gemacht, wobei die Musik des Projektes Kotebel durch die Stimme Carolina Prietos sogar noch ätherischer wirkt. Ich denke, dass dieses Werk Mitte der 70-er Jahre einen innovativeren Eindruck hinterlassen hätte. So ist es - von einigen Längen abgesehen - ganz angenehm anzuhören.

Anspieltipp(s): Hades, Trozos de Luz
Vergleichbar mit: Renaissance, ELP
Veröffentlicht am: 5.12.2003
Letzte Änderung: 24.5.2016
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Kotebel

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2001 Mysticae Visiones 9.00 1
2006 Omphalos 11.67 3
2009 Ouroboros 12.00 1
2012 Concerto for Piano and Electric Ensemble 12.33 3
2014 Live at Prog-Résiste 2013 11.00 1
2017 Cosmology 12.50 2

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