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Steve Hackett

Please Don't Touch

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1978 (Remaster-Ausgabe mit Bonustiteln 2005 bei Camino Records)
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog
Label: Virgin
Durchschnittswertung: 10.33/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Steve Hackett electronic and acoustic guitars,vocals,keyboards,percussion

Gastmusiker

Tom Fowler Bass
Phil Ehart Drums,percussion
Chester Thompson Drums,percussion
Steve Walsh Vocals on track 1 & 3
Richie Havens Vocals on track 5 & 10,percussion
Dave Lebolt Keyboards
John Acock Keyboards
John Hackett Flutes,Piccolos,Bass pedals,Keyboards
Graham Smith Violin
Randy Crawford Vocals on track 6
Hugh Malloy Cello

Tracklist

Disc 1
1. Narnia 3:55
2. Carry On Up The vicarage 3:03
3. Racing In A 4:53
4. Kim 2:06
5. How Can I? 4:28
6. Hoping Love Will Last 4:04
7. Land Of A Thousand Autumns 1:40
8. Please Don't Touch 3:32
9. The Voice Of Necam 3:04
10. Icarus Ascending 6:06
11. Narnia   (Bonustitel der Remaster-Ausgabe, John Perry vocal version) 4:07
12. Land Of A Thousand Autumns / Please Don't Touch   (Bonustitel der Remaster-Ausgabe, live; Spielzeit auf der CD falsch angegeben) 7:43
13. Narnia   (Bonustitel der Remaster-Ausgabe, alternate version) 4:07
Gesamtlaufzeit52:48


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 3)


Das Album ist in der Schaffenswelt von Hackett insofern einmalig, als dass eine illustre Gästeschar einiges zu dessen Entstehung beigetragen hat.Da wären z.B. Phil Ehart und Steve Walsh von Kansas, oder die Sängerin Randy Crawford, die allerdings damals erst am Anfang ihrer Karriere stand.Der bekannteste Gast auf "Please don't touch" dürfte zur Zeit der Aufnahmen der Woodstock-Veteran Richie Havens gewesen sein. Trotz der vielen Musiker ist "Please don't touch" eine relativ homogene Angelegenheit geblieben, wenn auch sehr farbenfroh und abwechslungreich. Der Openersong "Narnia" ist eine transparente, von der akustischen Gitarre getragene proggige Rock-Nummer, die -von Steve Walsh gesungen- wegen der Komplexität und der ausgetüftelten Arrangements sehr hörenswert bleibt.

"Carry on up the Vicarage (A musical tribute to Agatha Christie)" erinnert mit der bombastischen Keyboardeinleitung und den Jukebox-Sounds sehr an Genesis. Originellerweise wird der Song von zwei verfremdeten Hackett-Stimmen unisono gesungen: es ist ein Duo von Bass- und Zwergstimme. "Racing in A" bietet eine ziemlich originelle, temporeiche Gesangsmelodie, erneut mit Walsh am Gesangsmikro.Meisterhaft gespielt vom "elektrischen" Hackett und Phil Ehart am Schlagzeug, geht der Song überraschenderweise in einen "akustischen Hackett" über.

Das wunderschöne Instrumentalstück für Flöte und akustische Gitarre,"Kim", gilt inzwischen als Hackett-Klassiker. "How can I" ist von Richie Havens soulful vorgetragener, melodisch ansprechender folkig-akustischer Song. Die Soul-Ballade "Hoping love will last" hätte man damals wohl mit keinem der Genesis-Musiker in Verbindung gebracht. Empfohlen besonders denjenigen, die glauben, Phil Collins wäre der erste Genesis-Musiker, der solche Einflüsse für sich nutzte. Wieder mal singt Hacketts Gitarre herzzerreißend schön, und zwar in dem kurzen Streicher-Intermezzo und in der darauffolgenden Strophe.

Mit "Land of thousand autumns/Please don't touch/The voice of Necam" folgt ein dreiteiliges Instrumentalstück, das gefühlvoll auf Gitarren und Flöte mit Bass/Schlagzeug-Begleitung augeschrieben wurde. Dieser Dreiteiler bleibt ein geniales Beispiel, wie man in der kurzen Zeit lyrische, bedrohliche und geheimnisvolle Stimmungen ineinader übergehen lassen kann, unterbrochen von den Momenten der Entspannung. Man höre und staune, wie da z.B die Flöte den Gitarrenpart umspielt oder welche Sounds Mr.Hackett mal wieder seinem Instrument zu entlocken imstande ist. Als Abschluss mit Längen würde ich das melancholische "Icarus Ascending" charakterisieren, als wäre man bestrebt, der Platte ein würdevolles Ende zu ersparen.

Insgesamt eine äußerst gelungene Platte, die den guten Ruf von Steve Hackett als Komponist und Solokünstler verfestigte, war es doch sein erstes Album nach seiner Trennung von Genesis. Hackett hatte sich zu diesem Schritt entschlossen, weil er überzeugt war, dass Sachen wie "How Can I" und "Hoping Love will last" keine Chancen hatten, als Genesis-Songs zu erscheinen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.4.2002
Letzte Änderung: 23.4.2002
Wertung: 12/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 3)


Im Vergleich zum Vorgänger Voyage Of The Acolyte ist Hacketts zweites Soloalbum sicher vielschichtiger und abwechslungsreicher, vielleicht auch etwas songorientierter.

Da finden sich einfachere Rocker wie "Narnia", etwas komplexere, variationsreichere Halb-Rocker wie "Racing in A", in welchem sich uptempo-Passagen mit gefühlvollen Akustikintermezzi abwechseln, dann verspielt-witzige Stücke wie "Carry on up the vicarage", an dessen Gesang man sich sicher gewöhnen muss, das aber durch tolle Keyboardpassagen glänzt und schliesslich mit "Kim" auch zart-gefühlvolles im Stile von "Hands of the priestess".

"How can I?" erinnert mich irgendwo schwer an "Across the universe" von den Beatles. Ist nicht so ganz mein Ding....., "How can I?" meine ich, nicht die Beatles. Wie kann er nur.....

Ein Höhepunkt des Albums, wenn auch nicht sehr typisch, weder für Hackett noch für Prog, ist die von Randy Crawford wunderschön vorgetragene Ballade "Hoping love will last", um welche Hackett die magischen Hände der Priesterin wieder ihren lieblichen Zauberschleier legen lässt.

Das instrumentale Schlussbouquet aus "Land of thousand autumns/Please don't touch/The voice of Necam" ist dann das Highlight des Albums. Der erste Teil lässt die Soulballade noch ausklingen, das Titelstück bläst einen dann um ("for maximum effect this track should be listenend to as loudly as possible with as much treble and bass as your system can muster - not to be played to people with heart conditions or those in severely hallucinogenic states of mind") - Anweisung befolgt, Kopfhörer auf, klasse! Im dritten Teil lässt Hackett es dann ruhig ausklingen und den Hörer sich erholen.

Das abschliessende "Icarus ascending" ist dann ein etwas gewöhnlicher Abschluss.

Mir hat "Voyage of the Acolyte" als ganzes etwas besser gefallen, da es keine wirklichen Ausfälle hatte. Auch wirkt es auf mich geschlossener. Hier ist doch das eine oder andere gewöhnliche Stück dabei, das ganze ist etwas songorientierter geraten. Mit dem Titelstück findet sich allerdings ein Hammer auf "Please don`t touch".

Anspieltipp(s): Please don't touch, Hoping love will last
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.12.2004
Letzte Änderung: 12.12.2004
Wertung: 9/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 3 von 3)


"...to mix as many different musical styles as possible..."

Das hatte sich Steve Hackett auf seinem zweiten Soloalbum vorgenommen, und so findet man hier neben dem vertracktem Prog des Titelstücks u.a. die eingängige Rocknummer "Narnia", zwei folkige Balladen ("How Can I", "Icarus Ascending"), das romantische Akustik-Stückchen "Kim", schließlich sogar mit "Hoping Love Will Last" ein Soul-beeinflusstes Stück. Insgesamt scheint mir "Please Don't Touch" dabei eingängiger als sein Vorgänger, ohne dass es dabei richtige Ausfälle gibt - letzteres kann man von den nächsten Hackett-Platten leider nicht mehr sagen.

Die neue Remaster-Ausgabe enthält als Bonus neben einer Liveversion von "Land Of A Thousand Autumns/Please Don't Touch" (die zum Glück nicht, wie auf der CD angegeben, nur 1:42 Minuten lang ist) noch zwei weitere Versionen von "Narnia", darunter eine Single-Version mit John Perry als Sänger. Die Plattenfirma von "Narnia"-Sänger Steve Walsh hatte ihre Zustimmung zu einer Single-Veröffentlichung des Stücks verweigert, daher musste ein anderer Sänger her. Es zeigte sich jedoch, dass Perrys Gesang nicht an den von Walsh heranreichte, und so wurde die Single, mit Ausnahme einiger Promoexemplare, wieder eingestampft. Es handelt sich hier also um eine echte Rarität, wenn auch nur aus historischen Gründen.

Anspieltipp(s): Narnia, Please Don't Touch
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.9.2005
Letzte Änderung: 25.9.2005
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Steve Hackett

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1975 Voyage Of The Acolyte 9.80 5
1979 Spectral Mornings 7.33 3
1980 Defector 9.33 3
1981 Cured 6.00 2
1983 Highly Strung 7.00 2
1983 Bay of Kings 7.50 2
1984 Till We Have Faces 5.67 3
1988 Momentum 10.50 2
1992 The Unauthorised Biography - 1
1992 Time Lapse 10.00 2
1993 Guitar Noir 11.50 2
1993 There Are Many Sides To The Night 14.00 1
1994 Timeless (MCD) 9.00 1
1995 Blues with a Feeling 1.00 2
1996 The Tokyo Tapes (DVD) 9.00 1
1996 Genesis Revisited 10.50 2
1997 A Midsummer Night's Dream - 1
1998 The Tokyo Tapes 9.00 2
1999 Darktown 10.67 3
2000 Feedback '86 2.33 4
2001 Live Archive 70,80,90s 11.00 1
2001 Live Archive 70's Newcastle 9.00 1
2002 Genesis Files - 2
2003 Live Archive - NEARfest 11.00 1
2003 Hungarian Horizons (Live in Budapest) 11.00 1
2003 Somewhere in South America... Live in Buenos Aires 13.00 2
2003 To Watch The Storms 11.00 4
2004 Live Archive 04 10.00 1
2004 Once above a time (DVD) 10.00 1
2004 Live Archive 03 11.00 1
2005 Metamorpheus 9.50 2
2005 Live Archive 05 9.00 1
2005 Spectral Mornings ('Musikladen' show) (DVD) 11.00 1
2006 Wild Orchids 10.33 3
2006 Live Archive 83 8.00 1
2009 Out Of The Tunnel's Mouth 11.50 2
2011 Live Rails 10.00 2
2011 Beyond the Shrouded Horizon 10.50 2
2012 Genesis Revisited II 13.00 3
2013 The Bremen Broadcast - Musikladen 8th November 1978 13.00 1
2013 Genesis Revisited: Live At Hammersmith 15.00 1
2014 Genesis Revisited: Live At The Royal Albert Hall - 2
2015 Wolflight 11.00 1
2015 The Man, The Music 11.00 1
2016 The Total Experience Live In Liverpool 11.00 1
2017 The Night Siren 12.00 2

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