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Various Artists

Progressive DisDURPance Vol. 1

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1998
Besonderheiten/Stil:
Label: DURP
Durchschnittswertung: keine Wertung (1 Rezension)

Tracklist

Disc 1
1. Esthetic Pale: The Approach 3:00
2. Joy Of Colour: Claire (A ghost story) 6:08
3. No Inner Limits: The planet's pulse 8:57
4. Witchboard: The path of destiny 7:34
5. Sunblaze: Sunblaze 14:09
6. re-Vision: Dust 9:12
7. Esthetic Pale: Esthetic Pale 11:21
8. Asarja: Time Of Illusion 6:08
9. Spyhole: Losing 4:23
Gesamtlaufzeit70:52


Rezensionen


Von: Thorsten Gürntke @


DURP - der Name ist Programm. Irgendwann bin auch ich mal auf DURP aufmerksam geworden und kam seitdem immer mal wieder darauf zurück. Denn DURP bietet massenhaft Reviews zu guten und schlechten Prog-Rock-Alben und ebenfalls ein Forum für junge Bands. Und nicht nur das. Freunde der progressiven Musik, die sich per Homepage austoben, können dem Prog-Teutonicum beitreten - ein Webring, der ebenfalls vom Initiator der DURP ins Leben gerufen wurde. An dieser Stelle ist natürlich erstmal ein Danke schön fällig für soviel Engagement für diese unsere Lieblingsmucke. Danke Markus!

Aber nun zur eigentlichen Sache. Der DURP-Sampler. Auf ihm vertreten sind nur Bands die (noch) ohne Plattenvertrag dastehen, sich aber durch Demo-Produktionen schon auszeichnen konnten (Dazu mehr in der Einzelbesprechung). Die Idee, einen solchen Sampler zu machen ist an sich schon Grund genug das Teil abzufeiern. Auch wenn einige der Bands noch an sich arbeiten müssen, so zeigt sich doch, daß es in Deutschland einen Background für Progressive Rock/Metal gibt. Aber es soll - so denke ich - auch nicht darum gehen, daß hier Profis vorgestellt werden, sondern vielmehr darum, den Prog-Bands im Untergrund eine Plattform zu geben. Und deshalb heiße ich solche Projekte auch sehr willkommen. Danke Markus (Pt. 2).

Aber genug der Lobhudelei: Kommen wir zum inhaltlichen. Denn darum gehts ja schließlich. Ich habe den Sampler in sechs Tagen bestimmt 20 mal durchgehört und einige Stücke sogar noch häufiger. Deshalb werde ich zu jedem Stück eine kurze Erläuterung geben, wobei ich darauf aufmerksam mache, daß es sich dabei nur um eine Bewertung eines einzigen Stückes handelt. Es ist daher nicht möglich zu sagen, daß nun auch die ganze CD einer Band, diesen oder jenen Standard hält. Los gehts!

Esthetic Pale: The Approach 3:00 min
Dabei handelt es sich um ein wunderschönes Instrumental, welches einen hervorragenden Einstieg in den Sampler bietet. Gitarre und Keyboard halten sich in etwa die Waage, wobei das Keyboard etwas an den "Ines"-Sound erinnert.

Joy Of Colour: Claire (A ghost story) 6:08 min
Ziemlich düster fängt es an. Im Hintergrund klingen Sonds an, die sicherlich schocken sollen, für mich hätte man sich diese aber sparen können, denn sie klingen m.E. eher wie Klänge aus einem Donkey Kong Spiel oder so. Der darauf folgende Instrumentalpart wird von einem Gitarrenriff dominiert, auf den die recht düsteren Keyboardpassagen gespielt sind. Klingt recht gut - allerdings hat die Gitarre einen recht eigenwilligen Klang. Der Mittelpart hat dann etwas mit dem ich nicht gerechnet hatte, denn plötzlich tauchen Voivod-ähnliche Klänge auf. Klingt geil. Der Sänger ist übrigens auch brauchbar. Am Ende tauchen dann wieder vermehrt solche Atari-Spiel-Sounds auf. Hm.

No Inner Limits: The planet's pulse 8:57 min
Nach einem Sound-Intro, welches wohl den Puls der Erde darstellen soll geht's ziemlich heftig los. Allerdings kann ich nicht soviel damit anfangen. Der Sänger hat eine gute Stimme - gefällt mir. Aber die Gitarre klingt als würde man Petrucci imitieren wollen. Nun gut. Der ganze Song bietet irgendwie weder Fisch noch Fleisch. Hin und wieder klingt es wie eine Mischung aus Psychotic Waltz, Voivod, Dream Theater und Sepultura. Aber alles andere als der Reißer und viel zu lang.

itchboard: The path of destiny 7:34 min
Eine ruhige Gitarrenstimmung beginnt den Song und wird anschließend von Schlagzeug und Keyboards unterstützt. Dann der Gesang - o je. Was ist das. Entweder hat die gute Dame so eine facettenlose Piepselstimme oder sie ist einfach nur schlecht abgemischt. Die Gitarre paßt überhaupt nicht zum Gesang und der Song kommt ziemlich belanglos daher. Für mich eher was, das in die DarkWave Ecke gehört.

Sunblaze: Sunblaze 14:09 min
Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa. warum höre ich erst jetzt von dieser Band?????????? Konnte mir denn niemand vorher sagen, wie geil die Band klingt??? Mir fehlen die Worte. Der sehr mystische Anfang wird durchsetzt von einigen sehr tollen Soundspielereien (nix Atari-Game). Mit viel Bombast startets dann los. Durchsetzt von klassischen Elementen macht sich das Grundthema breit. Gänsehaut. Uuuuahhh. Plötzlich der Stimmungswechsel. Das Schlagzeug und der Bass beweisen eindrucksvoll, daß sie da sind. Und auch die E-Gitarre zeigt Präsenz. Und dann kommt garantiert der Gänsehauteffekt: Eine Geige gesellt sich zur bisher konventionellen Instrumentierung und das klingt GUT!!!! Nur gut!!!! Sehr schön wird diesmal von der Geige das Grundthema aufgenommen. Dann nach ca 6 Minuten wirds ruhiger. Piano - Geige(n) - Schlagzeug - Bass. Dann der Wechsel. Sehr verspielt und mit vielen Breaks durchsetzt und dann - Stille. Das Piano spielt und die E-Gitarre unterstützt mit leisen Tönen. Und einen Sänger gibts dann auch. Und der hat auch Stimme. Und wieder klassische Elemente. Oh man - das gefällt mir tierisch gut. Gegen Ende dann noch ein Instrumentalpart und mehrstimmige gemischte Chorgesänge - Klasse. Bis jetzt DAS Highlight dieser CD und demnächst auch in meinen CD-Reviews zu finden. Denn diese CD habe ich mir gleich bestellt!

re-Vision: Dust 9:12 min
Der Anfang klingt schonmal brauchbar. Dann ein Part, der mich doch ein wenig an beste Dream Theater Tage erinnert. Doch plötzlich ein ruhiger Gesang zu einer leisen Gitarre - Klingt gut, vielleicht am ehesten mit Sieges Even-Momenten zu vergleichen. Der Sänger erinnert phasenweise an den von Lethal. Überhaupt ist der Sound ziemlich metallisch ausgelegt. Mir jedenfalls gefällt es einigermaßen, wenn auch der richtige Kick noch fehlt. Etwas sperrig noch das Ganze. Aber hoffnungsvoll.

Esthetic Pale: Esthetic Pale 11:21 min
Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa (Pt. 2). Geeeil. Dieser Anfang hat es schon in sich. Göttlicher weiblicher Gesang - echt ästhetisch um es mal so zu nennen. Toll und das Ganze auch noch mehrstimmig. *hhhhm-jauchz-jaaa*:-) Sehr ruhig vom Keyboard getragen gehts dann los. Die Gitarre spielt eine Solo-Melodie, die sich wunderbar mit dem beginnenden Gesang verbindet. Tempomäßig bleibt der Song vorerst so ruhig. Die beiden Sängerinnen ergänzen sich perfekt. Die Instrumentierung übrigens auch. Nach knapp 6 Minuten dann wieder der Anfangsgesangspart. Und dann wirds bunt. Leicht verspielte Passagen reißen einen in den Instrumentalpart des Songs. Dabei dominiert eine Keyboard-Linie (oder ist es gar ein Metallophon?) und die Gitarre spielt darauf harmonische Soloparts. Toll. Dann ein Break. Darin beginnend dann ein Keyboard-Solo. Uuuuuuhhhhhhhh. Jaaaaaa. Und so bekommt man letztlich die Kurve und geht über zum Anfangsgesang mit dem der Song sehr schön ausklingt. CD-Besprechung auch demnächst auf dieser Seite.

Asarja: Time Of Illusion 6:08 min
Gruselig düster beginnt dieser Song, zu dem ich immer mehr eine positivere Haltung einnehme. Soundtechnisch etwas Bass-lastig ausgefallen erinnert man mich ein wenig an Asgard. Der Sänger hat irgendwie eine gewöhnungsbedürftige Stimme. Der Song ist sehr straight ausgelegt. Ohne viele Spielereien ist das Teil recht eingängig und rhythmusbetont. Sicherlich nicht der Überhammer, aber durchaus hörbar. Mir gefällt es jedenfalls stellenweise.

Spyhole: Losing 4:23 min
Vor diesem Song drängt sich die Frage auf, warum denn bloß eine Minute Pause zwischen den Songs liegt ......... Ah deshalb. Spyhole haben hier nämlich eigentlich nix zu suchen. Sie klingen irgendwie als würden Motörhead versuchen Bad Religion zu covern. Schlechtester Sound läßt diesen "Song" dann auch noch schlechter klingen. Uhhhhhhhh. Grausam. Bad Religion finde ich ja auch noch gut, aber dies hier erinnert nur stellenweise vom Gesang daran. Uhhh. Jedes weitere Wort ist Verschwendung

Fazit: Alles in allem zeigt dieser Sampler sicherlich, daß Deutschlands Untergrund auch was gutes bieten kann. Beste Beispiele:Sunblaze und Esthetic Pale. Bei beiden wünsche ich mir, sie doch mal live begutachten zu dürfen. Weitere positive Songs sind mir in Ansätzen von Joy Of Colour, re-Vision und Asarja geblieben wobei ich einige Bands auch gar nicht meinem Geschmack unterordnen konnte. An den Initiator bleibt die Frage, was Spyhole hier zu suchen haben. Ich verschließe mich sicher nicht anderen Musikrichtungen, höre selber auch gerne mal punkige oder thrashige Sachen aber das...????? Hm... Da bleibt das Fragezeichen auf der Stirn. Wer noch mehr Infos sucht, der ist sicherlich am besten beraten wenn er auf der DURP selbst nachschaut. Dort findet ihr auch Bestelladresse usw.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 30.10.1998
Letzte Änderung: 7.1.2004
Wertung: keine

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1999 Progressive DisDURPance Vol. 2 - 1
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