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Eloy

Timeless Passages

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2003
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog
Label:
Durchschnittswertung: 10.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Frank Bornemann guitars,vocals
Michael Gerlach keyboards
Klaus-Peter Matziol bass
Hannes Folberth keyboards
Hannes Arkona guitar
Fritz Randow drums
Nico Baretta drums
Lenny Mac Dowell flute

Tracklist

Disc 1
1. Decay Of Logos 8:17
2. Lost (The Decision) 5:01
3. The Midnight Flight / The Victory Of Mental Force 8:06
4. Master Of Sensation 5:59
5. Silhouette (Single edit) 3:26
6. The Bells Of Notre Dame (remix) 6:18
7. Sphinx 6:42
8. All Life Is One (remix) 6:27
9. Rainbow 5:13
10. Point Of No Return 5:25
11. Ro Setau (edit) 5:00
12. Poseidon's Creation (live 1994) 11:23
Gesamtlaufzeit77:17
Disc 2
1. Time To Turn 4:30
2. End Of An Odyssey 9:23
3. Voyager Of The Future Race 6:25
4. At The Gates Of Dawn 4:14
5. The Tides Return Forever 6:35
6. The Sun-Song 4:51
7. Follow The Light (remix) 8:45
8. The Apocalypse

1. Silent Cries Divide The Nights
2. The Vision - Burning
3. Force Majeure

14:52
9. Illuminations (remix) 6:14
10. The Answer 11:19
Gesamtlaufzeit77:08


Rezensionen


Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 1 von 2)


Eloy haben mit mittlerweile 17 Alben eine beachtliche Diskographie vorzuweisen. Die Band um Frank Bornemann ist nun seit mehr als 30 Jahren aktiv im Geschäft dabei und durfte besonders in den 70ern als Vorreiter der deutschen Krautrockwelle ziemliche Erfolge einheimsen.

Im letzten Jahrzehnt sind nun etliche Best Of und Rarities Scheiben herausgekommen, was die Frage aufkommen läßt, warum nun schon wieder in Form einer Doppel CD eine Chronik der Band veröffentlicht werden muss. Nun, da wären wohl zwei Gründe zu nennen. Der erste ist, dass die EMI in diesem Jahr 12 Studioalben remastered in den Handel bringt und somit dem Kunden einen Überblick verschaffen will. Der zweite ist wahrscheinlich der wichtigere. Die letzten Best Of Zusammenstellungen zeigten sich häufig von einer eher willkürlichen Songauswahl geprägt, weshalb nun auch die Band selbst aktiv an dieser Compilation mitgearbeitet hat. Mehr noch: Man hat zwischen allen Stücken Übergänge eingebaut, zusätzliche Schmankerl in Remixen und unveröffentlichten Versionen parat und das ganze mit einem gelungenen Coverartwork verziert, welches alle Perioden der Band auch grafisch nochmal verdeutlicht. Dazu gibt es Liner-Notes der Bandmitglieder.

Insgesamt ist diese Compilation daher besonders Einsteigern zu empfehlen, da aus sämtlichen Perioden mindestens ein Stück vertreten ist. Es zeigt die Band von den Anfängen als Krautrock Band bis hin zur Gegenwart, wo man gestandenen Progrock spielt, und verdeutlicht den Werdegang dieser, mittlerweile wohl als Urgestein zu bezeichnenden, Institution.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.4.2003
Letzte Änderung: 8.1.2004
Wertung: 10/15
eine gelungene Compilation, die besonders Einsteigern einen Überblick verschafft

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Von: Kristian Selm (Rezension 2 von 2)


Viel zu oft werfen die großen Labels irgendwelche lieblos zusammengestellte "Best of" Album unters Volk, auf denen eigentlich nur billige Resteverwertung, ohne großen Produktionsaufwand betrieben wird. Okay, auch von Eloy erschienen Anfang der 90er bereits "Chronicles I + II", wobei aber damals immerhin alle Titel neu aufgenommen und abgemischt wurden. "The best of Vol.I + II" aus den Jahren 1994/96 hatte da schon eher einen bitteren Beigeschmack, da zum einen die volle Laufzeit einer CD nicht ausgeschöpft wurde, zum anderen die Abdeckung der einzelnen Alben aus den jeweiligen Schaffensphasen recht unausgewogen daherkam.

"Timeless passages" mit dem Untertitel "The very best of Eloy" macht jetzt einen neuen Anlauf, wobei die Erscheinung des Albums wohl nicht rein zufällig mit der Wiederveröffentlichung eines großen Teils des Backkatalogs zusammenfällt. Jedoch kann "Timeless passages" bedenkenlos als gelungener Einstieg für die Entdeckung von Eloy empfohlen werden. Das fängt beim Umfang an - die beiden CDs sind fast bis an die Grenze ausgereizt, die Titel wurden zum Teil remixt - geht über die geschmackvolle optische Gestaltung weiter, bis hin dazu, dass man zu jedem Titel Kommentare der jeweiligen Bandmitglieder hinzufügte.

Ähnlich wie bei Pink Floyds "Best of" Album "Echoes" gehen die einzelnen Songs auf "Timeless passages" fast übergangslos ineinander über. Eloy Mastermind Frank Bornemann machte jedoch von der Möglichkeit neue Passagen zu erschaffen, eher zurückhaltend Gebrauch. Es enstand vielmehr ein harmonischer Song-Fluss. Die Auswahl umfasst Ausschnitte aus allen wichtigen Alben der Bandhistorie, reicht vom 75er Werk "Power and the passion" bis hin zum bisher letzten Studioalbum "Ocean 2 - The answer". Abgesehen davon, dass die Frühphase mit den ersten drei Alben komplett weggelassen wurde und auch glücklicherweise Ausschnitte aus weniger überzeugenden Alben "Performance" (1983) und "Destination" (1991) fehlen, bekommt man einen wirklich umfassenden Überblick über Eloy, die im Ausland immer größere Beachtung fanden, in heimischen Gefilden jedoch etwas stiefmütterlich behandelt wurden. "Timeless passages" kann hier vielleicht als teilweise Rehabilitation dienen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.12.2004
Letzte Änderung: 19.12.2004
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Eloy

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1971 Eloy 7.50 2
1973 Inside 10.75 4
1974 Floating 9.33 3
1975 Power and the Passion 8.60 5
1976 Dawn 9.00 5
1977 Ocean 11.71 7
1978 Live 12.67 3
1979 Silent Cries & Mighty Echoes 10.60 5
1980 Colours 10.00 2
1981 Planets 10.67 3
1982 Time to Turn 10.00 3
1983 Performance 8.67 3
1984 Metromania 8.67 3
1988 Ra 6.50 4
1991 Rarities - 1
1992 Destination 6.00 2
1993 Chronicles I 11.00 1
1994 The Tides Return Forever 9.20 5
1998 Ocean 2 - The Answer 10.50 4
2009 Visionary 8.25 4
2010 The Legacy Box (Doppel-DVD) - 1
2014 Reincarnation on Stage 10.50 2
2017 The Vision, The Sword and The Pyre Part 1 10.33 3

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