SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
25.9.2017
Vuur - In This Moment We Are Free
24.9.2017
Electric Orange - EOXXV
Cosmograf - The Hay​-​Man Dreams
23.9.2017
Grobschnitt - Jumbo
22.9.2017
Violent Attitude If Noticed - Ourselves and Otherwise
The Tangent - The Slow Rust Of Forgotten Machinery
21.9.2017
7C - Compartment C
The Great Discord - The Rabbit Hole
White Moth Black Butterfly - Atone
20.9.2017
Panther & C. - Il Giusto Equilibrio
19.9.2017
Mastermind - Until Eternity
Hällas - Hällas
Pere Ubu - The Pere Ubu Moon Unit
Arabs in Aspic - Victim of Your Father´s Agony
17.9.2017
VagusNerve - Lo Pan
Guerilla Toss - Gay Disco
Igorrr - Hallelujah
Zanov - Moebius 256 301
ARCHIV
STATISTIK
23881 Rezensionen zu 16317 Alben von 6339 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Zone Six

Any Noise is intended

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2003 (2002 abgemischt, 2000 aufgenommen)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Krautrock; Latin; Psychedelic; Spacerock
Label: Sunhair Music
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Claus Bühler Drums
Martin Schorn Sounds from outer space
Rusty Viltz Synths, Hammond, Tröte
Hans-Peter Rinholz Guitar
Dave Schmidt Spacebass

Tracklist

Disc 1
1. Score Trek 20:01
2. Any noise is intended 14:32
3. Psss... 9:45
4. Bauchfellhavarie 4:54
5. The Gotthun 6:42
Gesamtlaufzeit55:54


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Auf etwas über der Hälfte der CD spielen die fünf von Zone Six eine relaxed groovende Mischung aus Spacerock, Krautrock, Psychedelic und Latin Rock. Vielleicht macht sich einer Sorgen wie der Latin Rock da rein passt, aber der kann beruhigt werden: Es passt alles wunderbar. Die Songs verbreiten - v.a. das lange Score Trek - kosmisches Feeling. Irgendetwas surrt im Hintergrund immer in galaktischer Tiefe, während dazu eine Gitarre schrabbelt oder eine Orgel tönt. Das solide Fundament liefern ein fetter Bass ("Spacebass") und ein swingendes Schlagzeug. Irgendwann steigert sich der Rhythmus dann ins Ekstatische. Da stimmt dann einfach alles.

Doch leider bleibt es nicht dabei. Nach immerhin fast 35 Minuten schließt ein fast 10-minütiges sphärisches Klangspiel an, dem es erheblich an Drive mangelt. Ist aber sicher eine Freude für den, der auf eher langatmige Soundspielereien steht. Danach beginnen die fünf längsten Minuten deines Lebens... "Bauchfellhavarie" sind sie betitelt und sind einfach nur eine Geschmacksverirrung. "hallo, hallo" geistert es verzerrt, verlangsamt und beschleunigt von Zischen und Knarzen begleitet durch den Klangraum, es wird gekichert und einer meint, dass das "supergut" und "lustig" sei. Ist es aber nicht. Kann doch nicht sein, dass die Musiker grade erst die Möglichkeiten der Studiotechnik entdeckt haben. Der letzte Track geht dann wieder, wirkt aber etwas uninspiriert und schlapp. Vielleicht die Nachwirkungen von "Bauchfellhavarie"... Die nicht verzeichnete Zugabe - ein Einblick in eine Aufnahmesession - ist da schon origineller. Nach grausiger musikalischer Darbietung meint einer der Musiker: "Wir müssen das Take noch mal machen, weil Hans-Peter sich verspielt hat!" Hej, das ist wirklich witzig! Nur die anschließende Lachschleife nervt.

Die ersten beiden Stücke lohnen den Erwerb für den Freund rhythmusstarken Spacerocks. Zone Six hätten es aber nach 35 Minuten gut sein lassen sollen. So bleibt ein etwas zwiespältiges Gefühl zurück.

Anspieltipp(s): Any noise is intended
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.1.2004
Letzte Änderung: 14.3.2012
Wertung: 9/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Zone Six

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 10 Years of Aural Psychedelic Journeys. Rare & Unreleased - 1
2007 Live at Space farm Ahoi Festival 2007 9.00 1
2015 Love Monster 11.00 1
2017 Forever Hugo - 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum