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Vibravoid

Void Vibration

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2002
Besonderheiten/Stil: Independent / Alternative; Moderne Electronica; Psychedelic; Spacerock
Label: Nasoni Records
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Sven S Percussion
Peter M Bass Narcotics
Michael G Synthi, Theremin, Effects
Christian K Guitar, Vocals, Theremin, Sitar, Synthi, Effects

Tracklist

Disc 1
1. Black and White 4:39
2. Creepy People 4:32
3. Adjustment 3:20
4. Echovoid 5:28
5. Vivid Vision 3:34
6. Electrovoid 0:58
7. Void Vibration 12:50
8. Silent Screams 3:54
9. Adjustment (Single Version) 3:22
Gesamtlaufzeit42:37


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Schon das schlichte schwarze Cover mit dem Oszillogramm zeigt optisch die Differenz zum Vorgänger an. Void Vibration ist düster, "gradlinig" und modern. Vibravoid verbindet auf diesem Album geradezu organisch Psychedelic und Spacerock mit modernen Electronica, Darkwave und Beats a la Dub und Triphop. Eine erfrischend vorwärts gewandte Psychedelic.

Bei den ersten fünf Stücken wechseln dabei dunkler, waviger Spacerock ("Black and White", "Vivid Visions") mit moderner Psychedelic ("Creepy People", "Adjustment", "Echovoid"). Die Stücke haben Melodien mit Wiedererkennungswert, ohne zu eingängig zu sein. "Echovoid" lebt dabei am deutlichsten von der Synthese klassischer Psychedelic (mit Sitar!) und zeitgemäß schleppendem, monotonem Rhythmus.

Mit "Electrovoid" beginnt dann geradezu eine Suite kosmischen Grauens. Die kurze Einleitung Electrovoid wabert mit rückwärtslaufenden Gitarren und sphärischem Gefiepe so vor sich hin, um in den Longplayer und Titelsong "Void Vibration" zu münden. Dieser beginnt schön relaxed mit einem simplen vorwärtstreibenden Rhythmus, über dem eine Gitarre irgendwie fernöstliche Töne ausbreitet. Es folgt ein verhalten intonierter Gesangsteil, der wiederum in einen ziemlich spacigen Teil mit viel Gezirpe und Echo mündet. Hiernach aber kommt ein 5-minütiges Inferno aus anhaltendem Drumstakkato, aus dem sich weit im Hintergrund eine Gitarre mühsam hervorarbeitet und später auch Synthiegefurze. Irgendwo in meinem Kopf tönen auch Morsezeichen. Das macht jede Birne weich... Nach abruptem Ende dieses Getöses folgt ein spaciges Sirren und Fiepen ("Silent Screams").

Nach der Nummer eben glaubt man auch vielleicht an akustische Halluzinationen. Es schält sich aus dieser kleinen technischen Spielerei aber ein rückwärts laufender Drumloop nebst Synthiebrummen und irgendwelchen verzerrten Stimmen weit weg. Dann irgendeine schräge, elektronische Melodie, nein, mehr so ein Geleier. Die Lautstärke wächst und wächst und einer sagt in "Endlos"-Schleife "Beat is murder, Beat ist murder, Beat is murder...". Vielleicht sagt er aber auch was anderes. Während mein Hirn mich noch umkreist, denke ich, dass am Ende doch das Lachen befreit und tatsächlich sagt da einer "Laugh is Freedom, Laugh is Freedom, Laugh is Freedom." Aber wahrscheinlich doch eher "Love is Freedom". So steht es jedenfalls auf der Hülle: "Inside the Electric Mind Love is Freedom". Egal. Ganz zum Schluss kommt jedenfalls noch wie zur Befreiung die Single-Version von "Adjustment"! Alle Glieder entspannen sich bei diesem psychedelischen Midtemporocker. Die Sonne geht wieder auf. Pink Floyd 1967 oder so.

Ein stringentes, zeitgemäßes, düsteres und reifes Psychedelic-Album.

Anspieltipp(s): Creepy People, Adjustment
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 27.1.2004
Letzte Änderung: 24.4.2011
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Vibravoid

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2000 2001 10.00 1
2008 The Politics of Ecstasy 9.00 1
2009 Distortions 12.00 1
2010 Triptamine 12.00 1
2011 Burg Herzberg Festival 2011 11.00 1
2011 Minddrugs 10.00 2
2012 Gravity Zero 10.00 1
2016 Psychedelic Blueprints 10.00 1
2017 Mushroom Mantras 9.00 1
2018 Vibrations from the Cosmic Void 10.00 1
2018 Live at Rheinkraut Festival 2018 11.00 1

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