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Eloy

Eloy

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1971
Besonderheiten/Stil: Krautrock
Label: Philips
Durchschnittswertung: 7.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Frank Bornemann Guitar,harmonica,percussion
Erich Schriever Lead vocals,keyboards
Manfred Wieczorke Guitar,bass,vocals
Helmut Draht Drums
Wolfgang Stöcker Bass

Tracklist

Disc 1
1. Today 5.56
2. Something yellow 8.15
3. Eloy 6.15
4. Song of a paranoid soldier 4.50
5. Voice of revolution 3.07
6. Isle of sun 6.03
7. Dillus roady 6.32
Gesamtlaufzeit40:58


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 2)


Die einzige Eloy-Platte auf der Frank Bornemann nicht als Bandleader fungiert. Dabei handelt es sich um eine für Anfang der 70er typische, solide Rockplatte, die man getrost als guten Durschschnitt bezeichnen kann. Die Erste von Eloy scheint gleichzeitig etwas tighter, mit weniger Längen behaftet, als ihre zwei Nachfolger.

Der erste Song, "Today", ist eine gitarrenrifforientierte, nicht besonders originelle Rock-Nummer, dessen Einfüsse hauptsächlich bei den frühen Jethro Tull liegen.

Auf das kurze, blues-rockige Gesangsthema von "Something yellow" folgt ein längeres Gitarrensolo, für damalige Zeit etwas geradezu Unerläßliches. Nach einer Weile löst sich der erkennbare Rhythmus in einer freien Improvisation aller Beteiligten auf.

"Song of a paranoid soldier" würde auch auf "Floating" oder "Inside" kaum aus der Reihe tanzen.

"Voice of Revolution" ist eine schnelle, gelungene Rock-Nummer, mit einem Thema, das aus drei Teilen/Tempos besteht, abwechslungsreich und kompakt dargeboten. Mit "Isle of Sun" folgt eine Ballade, auf der man ausnahmsweise mal Hammond-Orgel eingesetzt hat.

Auf "Dillus Roady" wird leider ziemlich hemmungslos bei Uriah Heeps "Gypsy" "ausgeliehen", dessen simples Thema hier als Hauptriff den ganzen Song trägt. Damit haben die Musiker sich und dem Gesamteindruck, den die Platte hinterläßt, keinen Gefallen getan. Bei einer solchen offensichtlichen, sinnlosen Anleihe als Abschluß ist man wohl weniger geneigt, die ganzen hörbaren Einflüsse der Band weiterhin als verzeihliche Nebensächlichkeit zu sehen.

Es wird auf diesem Album in guter Prog-Rock Tradition gerockt, soliert und Tempi gewechselt, die Gitarrenriffs gehen allerding selten über den Durchschnitt hinaus, die Tasteninstrumente spielen kaum eine Rolle. Dieses Album ist, was die musikalischen Ideen anbelangt, nicht unbedingt immer erster Güte, allzuoft dienten woanders aufgeschnappte Einfälle als Grundlage für eigene Kompositionen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.4.2002
Letzte Änderung: 4.5.2002
Wertung: 7/15

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Von: Christian Rode @ (Rezension 2 von 2)


Eigentlich wollte ich diese Scheibe ja gar nicht besprechen. Aber jetzt, da nach gefühlten Äonen wieder - wieder ein letztes Mal - ein neues Album erschienen ist, wage ich den Sprung zurück durch den Fluss der Zeit...

Das Debut aus dem Jahr 1971 mit dem klassischen, aufklappbaren Mülltonnendeckel liegt stilistisch im Bereich Spät-Psychedelic/Gründungsjahre des Krautrock. Damals spielten sogar Kraftwerk noch nicht mit ihrer elektrischen Autobahn... Und bei Eloy klingt es irgendwie krautig, irgendwie nach frühen Uriah Heep, irgendwie nach Zeitgeist der späten 60er/frühen 70er, irgendwie nach Aufbruch - und doch noch nach Provinz.

Es ist ein zeittypisches Album mit ungelenken, teils kritischen, teils eskapistischen Texten und vor allem noch ohne den charakteristischen Gesang Bornemanns. Da fehlt was. Wirklich. Das dürfen auch Verächter des Organs von Frank Bornemann gerne zugeben. Erich Schriever konnte damals vielleicht besser singen, vielleicht auch besser auf der Bühne als Sänger auftreten, aber objektiv war er noch nicht der richtige Repräsentant der Eloy.

Trotzdem ist das Debut ein flottes, gut hörbares Album geworden. Es verbreitet aber eben noch nicht dieses typische, kosmische Eloy-Feeling. Vorgeschichte eben. Für Krautrock-Sammler. Für echte Eloy-Fans.

Die CD-Ausgabe enthält noch die kurzen Bonus-Tracks Walk Alone, Daybreak (1970) und Vibrations of my Mind.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.11.2009
Letzte Änderung: 6.3.2012
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Eloy

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1973 Inside 10.75 4
1974 Floating 9.33 3
1975 Power and the Passion 8.60 5
1976 Dawn 9.00 5
1977 Ocean 11.71 7
1978 Live 12.67 3
1979 Silent Cries & Mighty Echoes 10.60 5
1980 Colours 10.00 2
1981 Planets 10.67 3
1982 Time to Turn 10.00 3
1983 Performance 8.67 3
1984 Metromania 8.67 3
1988 Ra 6.50 4
1991 Rarities - 1
1992 Destination 6.00 2
1993 Chronicles I 11.00 1
1994 The Tides Return Forever 9.20 5
1998 Ocean 2 - The Answer 10.50 4
2003 Timeless Passages 10.50 2
2009 Visionary 8.25 4
2010 The Legacy Box (Doppel-DVD) - 1
2014 Reincarnation on Stage 10.50 2
2017 The Vision, The Sword and The Pyre Part 1 10.33 3

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