Einsjäger & Siebenjäger
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Kosmische Musik |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Florian Fricke |
Piano, Spinett |
| Daniel Fichelscher |
guitars, percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Kleiner Krieger
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1:05
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| 2. |
King Minos
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4:30
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| 3. |
Morgengruß
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2:55
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| 4. |
Würfelspiel
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3:00
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| 5. |
Gutes Land
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5:13
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| 6. |
Einsjäger & Siebenjäger
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19:30
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| Gesamtlaufzeit | 36:13 |
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Rezensionen

Als Trio mit dem ehemaligen Amon Düül 2-Schlagzeuger Fichelscher veröffentlichte Popol Vuh die fünfte LP, wobei die Sängerin nur im Titelstück wahrnehmbar ist (eigentlich könnte man auch von einer Duoplatte sprechen). Bis auf "Kleiner Krieger" und "Morgengruß" (von Fichelscher) stammen alle Kompositionen von Florian Fricke. Für die (nur im letzten Track vorkommenden) Lyrics verwendeten sie Texte des israelitischen Königs Salomo.
Leicht indisch angehaucht beginnt die CD mit "Kleiner Krieger", einem Stück, das als Vorbild indische Ragarhythmen verwendet. Ein kurzes, eher akustisch gehaltenes Stück, wie auch "Morgengruß" (eine zweite, leicht veränderte Version findet sich auf "Aguirre"), daß für mich einen herbstlichen Sonnenaufgang auf das Wunderschönste mit dominanter Konzert- bzw. E-gitarre interpretiert. Man merkt, dass beide Stücke vom Gitarristen stammen.
Voller, rockiger und improvisierter kommen die Lieder Frickes daher. Sie stehen stärker in der Tradtion langer, fließender Jams, auch wenn die Titellängen dies nicht zeigen. "Gutes Land" beginnt z.B. überwiegend aus melancholischen Klavierspielereien und Percussions, aus dem sich erst ab Mitte des Titels ein sowas wie Rhythmus entwickelt, über den dann diverse Gitarrenspuren als Melodie gelegt werden.
Höhepunkt ist die fast 20minütige Komposition, die der LP ihren Namen gab. Ein Stück aus traurigen, langsamen Klavierpassagen im Wechsel mit hymnischen Gitarrenspuren, das leider ausgeblendet wird.
Insgesamt voller im Sound als z.B. "Seligpreisung" erinnert mich diese LP an Oldfield (Ommadawn), ASHRA oder andere. Popol Vuh sind die Friedfertigen unter den Krautrockern, ohne allzu belanglos zu klingen. Mir besonders gefällt "Morgengruß" am Besten und natürlich der Titeltrack.
| Anspieltipp(s): |
Morgengruß, Einsjäger & Siebenjäger |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
21.2.2004 |
| Letzte Änderung: |
21.2.2004 |
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Als Trio und auch musikalisch im Vergleich zu den Vorgängeralben völlig gewandelt ist das von 1974 stammende "Einsjäger & Siebenjäger" bester, orientalisch angehauchter Krautrock, bei dem die Keyboards fast völlig in den Hintergrund gedrängt sind. Dafür übernimmt Gitarrist Daniel Fischelscher mit flirrendem, psychedelischen Spiel die Führungsrolle. Dies ist umso erstaunlicher, da ein Großteil der Kompositionen dennoch von Florian Fricke stammt.
Vor allem im über 19-minütigen Titelsong bricht man zu einer wunderbar krautigen Reise voll verträumter, lyrischer Momente auf. Besonders die vielen akustischen Momente und das Gespür für fragile Melodien überzeugen und machen "Einsjäger & Siebenjäger" zu einem wunderbaren Hörerlebnis.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.7.2006 |
| Letzte Änderung: |
5.3.2012 |
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War der Vorgänger noch brütend und etwas introvertiert so ist „Einsjäger & Siebenjäger“ von Anfang an feierlicher und im Ganzen strahlender. Ich empfand die Scheibe immer als passenden Soundtrack für einen Sonnenaufgang und ich leg sie tatsächlich gerne nach „Die Nacht der Seele- tantric songs“ auf, da wirkt sie wie ein erfrischender Bergquell.
Manche Platten entfalten ihre Wirkung erst in der unmittelbaren Reibung mit einem anderen Album. Ähnlich geht’s mir z.B. mit Marillions „Script...“, dem meistens Genesis „And then there where three“ folgt, beide Alben scheinen sich dadurch gegenseitig zu ähm befruchten.
Um wieder zum Thema zurückzukehren, die schönste und größte Frucht auf „Einsjäger & Siebenjäger“ ist der Titelsong, der im Gegensatz zu den anderen Stücken, wieder mit den wunderbaren Vocals von Djong Yun veredelt wurde und zu den ganz großen Popol Vuh „Liedern“ zählt.
Allein der Anfang der gut 19 Minuten ist ein Lehrstück in Sachen Spannungsaufbau und treibt mir immer wieder eine Gänsehaut über mein Hautkostüm. Obwohl das Stück ganz unterschiedliche Teile aneinanderreiht, fließt es in einem Guss in das Herz des Hörers. Genial. Hier ist auch wieder das Wörtchen „Rock“ erlaubt. Von mir aus auch Krautrock, obwohl es eigentlich ziemlich weit von dem entfernt ist, was damals unter diesem Label, durch die verqualmten Buden tönte.
Auch die Bonustracks ("King Minos II" und "Wo bist du?") sind mal wieder perfekt ausgewählt und beschließen das Album in demselben pastellfarbenen Ton wie ihre ungleich bekannteren Geschwister.
| Anspieltipp(s): |
Einsjäger & Siebenjäger |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
31.8.2012 |
| Letzte Änderung: |
31.8.2012 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Popol Vuh (Dt.)
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