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Shadowfax

Shadowdance

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1983
Besonderheiten/Stil: Worldmusic / Ethno
Label: Windham Hill
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

G.E.Stinson guitars, vocals
Chuck Greenberg lyricon, tenor sax, flute
Phil Maggini bass
Stuart Nevitt drums, percussion, kelon vibes
Jared Stewart piano synthesizers
Jamii Szmadzinski violin, baritone violin, alto psaltry
Emil Richards gongs, bass flapamba, angklung, marimba, cymbals, kanjgeera
Michael Spiro conga, chekere, guiro, percussion
Mick Lehocky percussion
Adam Rudolph tabla

Tracklist

Disc 1
1. New Electric India   (Stinson) 5:12
2. Watercourse Way   (Greenberg-Stinson) 5:06
3. Ghost Bird   (Stinson) 5:04
4. Shadowdance   (Greenberg) 5:20
5. Brown Rice/Karmapa Chenno   (D. Cherry) 4:18
6. Distant Voices   (Stinson-Greenberg) 3:46
7. A Song For My Brother   (Stinson) 9:04
Gesamtlaufzeit37:50


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @


6 Jahre nach dem grandiosen Watercourse way veröffentlichten die Männer um Chuck Greenberg und G.E.Stinson ihr drittes Album. War der Erstling noch ein Album in bester Tradition des klassischen Progrock, so kommt es auf Shadowdance nun zum Stilwechsel in Richtung NewAge mit Ethnoeinflüssen.

So wartet der opener mit orientalischen Klängen auf, die erst betörend sind, dann in ein rockigeres Gewand verpackt und mit einer virtuosen Violine garniert werden.

Vom Debutalbum wird neben "Watercourse Way" auch "Song for my brother" übernommen (Rezi siehe dort). Bloss ist ersteres deutlich langsamer aufgenommen, was dem Stück irgendwie nicht gut bekommt. Mir gefällt jedenfalls die Ur-Version besser.

"Ghost Bird" setzt stilistisch bei "Watercourse Way" an und spannt den Bogen zu den späteren Werken. Das Lyrikon wird dominanter und immer mehr zum tragenden, dominierenden Element. Dadurch entsteht der typische Shadowfax-WorldJazz/NewAge-Stil, der immer mehr durch Chuck Greenberg geprägt wird. Das progressive Element, welches wohl vermehrt durch Gitarrist Stinson eingebracht worden war, tritt in den Hintergrund und verschwindet schliesslich.

"Shadowdance" ist ein 9/8-Stück, in welchem sich Percussion und Lyricon erst still und leise, dann immer intensiver umgarnen, einen schwerelosen Tanz vollführend. Neben "song for my brother" das stärkste Stück der Platte.

"Brown Rice" ist erst ein hypnotisch-monotones Perkussionstück, eher ruhig, wird dann angewürzt mit einem Saxophon, das immer wilder und dreckiger wird, ein grummelnder Bass gesellt sich dazu, schliesslich setzt das Lyrikon ein. Macht Spass.

"Distant Voices" lebt von zarter Flöte, begleitet von einer akustischen Gitarre, ein wenig an "Petite Aubade" des Erstlings erinnernd, fliesst es sanft dahin.

Über "a song for my brother" brauche ich keine Worte mehr zu verlieren. Das Stück ist ganz gross und lohnt den Kauf der Scheibe.

Shadowdance erreicht nicht die Klasse der anderen Alben. Konsequenterweise darf man track 2 und 7 nicht in die Bewertung einbeziehen, da diese bereits auf dem Debutalbum zu finden waren. Da allerdings "Watercourse Way" nicht so leicht zu finden sein dürfte, ist dieses Album zum Kennenlernen der frühen Bandphase durchaus zu empfehlen.
Anspieltipp(s): song for my brother, shadowdance
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.2.2004
Letzte Änderung: 21.2.2004
Wertung: 8/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Shadowfax

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1976 Watercourse way 12.33 3
1982 Shadowfax 5.00 1
1984 The dreams of children 9.00 2
1986 Too far to whisper 11.00 1
1988 Folksongs For A Nuclear Village 10.00 1
1990 The odd get even 12.00 1
1992 Esperanto 8.00 1
1995 Shadowfax live 5.00 1

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