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Gazpacho

Bravo

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2003
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Independent / Alternative; New Artrock
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 11/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Jan H. Ohme Vocals & backing vocals
Thomas Andersen Keyboards & programming
Jon-Arne Vilbo Guitars & programming assistance
Roy Funner Bass

Gastmusiker

Geir Digernes Drums
Mikael Krømer Violins (6,11)
Peter Kearns Strings (9), Additional Vocals (1)
Kristian Skedsmo Flute (11)
Esther Valentine Additional Vocals (9)
Line Bækkelund Additional Vocals (10)
Siv Klynderud Additional Vocals (2, 6)
Sverre Andersen Additional Vocals (6)
Anita Mathiasen Additional Vocals (6)
Yvonne B. Denneche Additional Vocals (6)
Siv Andersen Additional Vocals (6)

Tracklist

Disc 1
1. Desert 5:30
2. Sea of Tranquility 5:05
3. Nemo 3:56
4. Ghost 5:27
5. California 3:49
6. The Secret 5:38
7. Sun God 4:29
8. Mesmer 5:44
9. Novgorod 5:07
10. Ease your mind 5:58
11. Bravo 6:37
Gesamtlaufzeit57:20


Rezensionen


Von: Christian Rode @ (Rezension 1 von 2)


Gazpacho ist zunächst einmal ein ungewöhnlicher Name für eine Band aus Norwegen. Ziemlich skandinavisch ist jedoch die Mischung aus Melancholie und Leichtigkeit, die das Album durchzieht. Die Stimmung vieler Songs ist trübsinnig, aber durch die Lockerheit der zuweilen triphopigen Rhythmen und die in den besten Songs wunderbar ins Ohr gehenden, perfekten Melodien wird dies raffiniert konterkariert. Ein übriges tun artifizielle Einsprengsel, die in den meisten Songs anzutreffen sind. Der Gesang erinnert in seiner schönen Weinerlichkeit häufig an Radiohead oder a-ha.

Die erste Hälfte des Albums ist für das Artpop-Genre nahezu perfekt. Gerade "Sea of Tranquility" und "Ghost" bieten eine kaum zu übertreffende Kombination aus melancholischer Atmosphäre und Melodien, die sich einfach ins Hirn fressen und nicht mehr raus wollen. Bei "California" übertreiben die Gazpachos es leider. Der Song ist zu gradlinig und die Melodie einfach zu ohrwurmig. Hätte allerdings bei einer besser vermarkteten Band Chancen auf Chartspositionen gehabt... Es fehlt aber einfach die Finesse der vorangegangen Songs.

Ein Wunder in dieser Hinsicht stellt "The Secret" dar, das unglaubliche, z.T. psychedelische Atmosphäre mit einem Bündel wunderschöner Ideen verbindet. Die Melodie ist dafür eher hintergründig, was diesem Stück keinen Abbruch tut. Anders verhält es sich da mit den folgenden Songs. "Sun God" wirkt vergleichsweise mittelmäßig und ideenlos. "Mesmer" ist der aggressivste Song der Scheibe mit verzerrtem Gesang. Und nervt etwas. Die abschließenden Songs bringen dafür annähernd wieder hohes Niveau. Insgesamt aber wirkt die CD in der zweiten Hälfte schwächer, durchschnittlicher als das, was der Band potentiell möglich wäre.

Anspieltipp(s): Sea of Tranqulity, The Secret
Vergleichbar mit: Radiohead, a-ha, Coldplay
Veröffentlicht am: 26.2.2004
Letzte Änderung: 15.5.2015
Wertung: 12/15

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Von: Thomas Schüßler @ (Rezension 2 von 2)


Nach der EP "Get it while it's cold (37°C)" ist "Bravo" das Longplayer-Debut der Norweger. Dieses Album ist komplett in Eigenregie entstanden, angefangen vom Schreiben der Songs, der Aufnahme, Mixen und Vertrieb bis zum stimmigen Artwork (ein Gemälde pro Song).

Gazpacho haben einfach ein gutes Händchen für Melodien und agieren herrlich unbeschwert. Da stört es auch nicht weiter, dass nicht alle Drums echt sind, da die Jungs damals noch keinen Schlagzeuger hatten. Vielmehr verleihen diese Samples den Songs einen modernen Anstrich. Wenn man der Band einen Vorwurf machen will, dann höchstens, dass sie auf einigen Songs ein wenig zu melodieselig agieren, da lässt die Spannung ein wenig nach.

Dass sie nicht nur harmonisch agieren können, beweisen sie mit dem Doppelpack "Mesmer"/"Novgorod", der wesentlich düsterer und heftiger daherkommt. Auch hier macht die Band eine gute Figur. Im abschließenden Titeltrack gibt es sogar noch etwas norwegische Folklore auf Flöte und Fidel zu hören.

Gazpacho haben mit "Bravo" ein durchaus beachtliches Debut vorgelegt, das Freunden modernen Art-Pops gefallen sollte.

Anspieltipp(s): Desert, The secret
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.11.2006
Letzte Änderung: 14.11.2006
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Gazpacho

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2004 When earth lets go 10.00 1
2005 Firebird 11.00 3
2007 Night 10.67 6
2009 Tick Tock 9.40 5
2010 A Night At Loreley (DVD/CD-Box) 12.00 1
2010 Missa Atropos 9.75 4
2011 London 12.00 1
2012 March of Ghosts 11.00 4
2014 Demon 12.60 5
2015 Night of the Demon 12.00 1
2015 Molok 10.75 4
2018 Soyuz 10.67 3

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