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Reale Accademia di Musica

Reale Accademia di Musica

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1972 (CD-Reissue BMG Ricordi, 2003)
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog
Label: Ricordi
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Federico Troiani Keybords, Vocals
Nicola Agrimi Guitars
Pierfranco Pavone Bass
Roberto Senzasono Drums, Percussion
Henryk Topel Cabanes Lead Vocals

Gastmusiker

Pericle Sponzilli Guitars
Maurizio Vandelli Mellotron, ak. Guitar

Tracklist

Disc 1
1. Favola 3:47
2. Il Mattino 9:20
3. Ognuno Sa 5:20
4. Padre 8:43
5. Lavoro In Citta' 5:57
6. Vertigine 7:12
Gesamtlaufzeit40:19


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Recht beschaulich beginnt das Debut der Königlichen Musikakademie. "Favole" bietet ruhige Akustigitarrenläufe zu spinettartigen Keyboardsounds und zurückhaltendem Gesang, verziert vom einem später einsetzenden Waldhorn und schönen Mellotronstreichern. "Il Mattino" fängt ähnlich elegisch an, zu verspielten Pianoläufen und dezenten Streicherklängen ertönt wieder Cabanes' angenehmer Gesang. Nach rund 3 Minuten steigert sich das Ganze langsam, der Pianist greift härter in die Tasten und nach einem umfangreichen Pianosolo setzt die Band ein, mit jaulender Orgel und E-Gitarre. Das Stück entwickelt sich zu einer flotten, klassisch-symphonischen, immer noch vom Piano dominierten Prognummer, die gegen Ende wieder zu ihrem elegischen Anfang zurückfindet, diesmal noch durch eine akustische Gitarre unterstützt.

"Ognuna Sa" ist ein ziemlich gewöhnlicher, klavierlastiger Rocksong mit floydiger-Orgelbegleitung, der nicht weiter auffällt, weder negativ noch positiv. In eine ähnlich Richtung geht "Padre", das einen gewissen "Hotel California"-Touch hat, zumindest am Anfang. Viel pathetischen Gesang gibt es hier, zu sakraler Orgel und floydigen-Gitarrenläufen. Etwas langatmig ist das Stück, verbreitet aber eine angenehme südliche Leichtigkeit. "Lavoro in Citta" ist dann deutlich rockiger und gleichzeitig etwas rhythmisch-monoton (den täglichen Arbeitstrott wiederspiegelnd, der in dem Titel besungen wird) mit einer leicht jazzigen Atmosphäre. Die Musik schwankt dann nach ein paar Minuten in den schon typischen Stil der Band um, floydige Orgel und Gitarre, hier zu Mellotronstreichen und einem etwas kitschigen Refrain. Ein flottes Piano bringt das Stück dann jazzig zu Ende. Schade, daß die Nummer dann ausgeblendet wird.

Zum Schluß wird es dann dramatisch. Heftige Orgelläufe, im Hintergrund krachende Gitarren und pathetischen Gesang gibt es in "Vertigine" zu hören. Nach rund 2 Minuten beruhig sich die Nummer kurz und Cabanes singt zu wabernder Orgel bis das Stück sich wieder steigert und ein Gitarrensolo einsetzt, abgelöst von einem ebenso spannenden Orgelsolo, bis das Stück so heftig wie es begann zu Ende geht.

"Reale Accademia di Musica" bietet schönen, symphonischen Prog in bester Italo-Tradition (italienischer Orgelprog). Leichte Einflüsse von Pink Floyd sind zu entdecken, alles in allem ist die Musik nicht unbedingt furchtbar innovativ oder extrem einfallsreich, aber die Scheibe gehört mit Sicherheit zur gehobenen Mittelklasse der italienischen Prog-Scheiben. Seltsames Cover (positiv ausgedrückt)!

Anspieltipp(s): Vertigine
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 13.3.2004
Letzte Änderung: 17.9.2005
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Reale Accademia di Musica

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1974 Adriano Monteduro & Reale Accademia Di Musica 11.00 1
2018 Angeli mutanti 9.00 1

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