Nothingface
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Denis Belanger |
vocals |
| Jean-Yves Theriault |
Bass |
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| Michel Langewin |
Drums |
| Denis Damour |
Guitars |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Unknown Knows
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5:56
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| 2. |
NothingFace
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4:15
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| 3. |
Astronomy Domine
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5:30
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| 4. |
Missing Sequences
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5:50
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| 5. |
X-Ray Mirror
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4:29
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| 6. |
Inner Combustion
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3:48
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| 7. |
Pre-Ignition
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5:12
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| 8. |
Into My Hypercube
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5:04
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| 9. |
Sub-Effect
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4:30
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| Gesamtlaufzeit | 44:34 |
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Rezensionen

Voivod fielen mir erstmals durch ihr Album Dimension Hatröss auf, die Vorgängerwerke waren mir nur von einem Bekannten ausgeliehen worden, verblieben aber irgendwie in grausamer Erinnerung. Als dann jemand im Jugendzentrum unseres Dorfes angerannt kam und Nothingface vollkommen begeistert auf den Plattenteller (ja, damals war noch Vinyl angesagt!) warf, waren erstmal alle irgendwie entsetzt. Denn auf den Voivod'schen Technothrash hatte so recht keiner Bock. Und dann passierte das, was keiner für möglich hielt. Kein Thrash-Metal, sondern vollkommen geile Mucke quoll aus den Boxen.
Besonderen Anteil daran hat der ultrafette Sound, den Nothingface besitzt. Komplett digital aufgenommen klingt das Album transparent und brilliant, in heutigen Zeiten muss man jedoch von einem Plastik-Sound reden, den viele Leute verachten. Besonders das elektronische Schlagzeug sorgt aber dafür, dass die spacigen Voivod-Storys recht gut in Szene gesetzt sind.
Voivod haben ihren eigenen Sound kreiert. Daran besteht kein Zweifel. Deshalb läßt sich die Mucke auch nicht wirklich irgendwo einordnen. Avantgarde-Metal taucht immer wieder als Bezeichnung für diese Band auf. Ich würde mal eher von futuristischem Sound sprechen. Die Kompositionen sind alle hochklassig und sprechen eine eigene Sprache: Sei es nun der Uptempo Opener "The Unknown Knows" das ruhig beginnende "Into My Hypercube", das abgedrehte "Pre-Ignition" oder die Pink Floyd Coverversion "Astronomy Domine". Zudem passen sie wie angegossen auf die textlichen Ergüsse, bei denen es sich mal wieder um irgendwelche abgedrehten, psychedelischen Space-Storys handelt.
Voivod haben mit diesem Album ein Denkmal errichtet und alle die musikalisch offen sind, sollten den Mut haben sich mit diesem Album längerfristig auseinanderzusetzen. Für mich stellt es nach wie vor ein Highlight der frühen Prog-Metal Szene dar, die damals zwar noch nicht so hieß, mit Veröffentlichungen jener Tage (z.B. Dream Theaters 'When Dream And Day Unite' oder Psychotic Waltz' 'A Social Grace') aber gerade am Keimen war.
| Anspieltipp(s): |
Nothingface, Pre-Ignition |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.8.2004 |
| Letzte Änderung: |
5.8.2004 |
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