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Björk

Post live

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2003 (Aufnahmen von 1997)
Besonderheiten/Stil: live; New Artrock
Label: Polydor
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Björk vocals

Gastmusiker

Guy Sigsworth
Leila Arab
Ed Handley
Yasuhiro Kubayahsi
Trevor Morais

Tracklist

Disc 1
1. Heaphones 2:58
2. Army of me 4:04
3. One day 3:37
4. The modern things 3:52
5. Isobel 5:27
6. Possible maybe 5:22
7. Hyperballad 5:05
8. I go humble 4:03
9. Big time senuality 4:53
10. Enjoy 3:39
11. I miss you 3:56
12. It's oh so quit 3:52
13. Anchor song 3:11
Gesamtlaufzeit53:59


Rezensionen


Von: Andreas Pläschke @


Dies sind die Liveaufnahmen zu "Post". Bis auf Track 5 und 6, die für die Show "Later with Jools Holland" schon 1995 entstanden, stammen alle Titel aus dem Sheperds Bush-Konzert vom 27.02.97, welches auch als DVD-Mitschnitt vorliegt (mit mehr Titeln). Wer also einen DVD-Player hat, sollte sich lieber diese zulegen, sie bietet mehr - andererseits gibt es diese CD deutlich billiger.

Je länger ich Björk höre, um so besser finde ich sie. Diesmal wird sie von einer Band unterstützt, entsprechend vielseitig sind die Arrangements.

Schon mit "Army of me" geht es in die Vollen, harte elektronische Beats, heftiges Schlagzeug, dazu Björk recht aggressiv - keine Zeit fürs Ausruhen oder ein eher langsamer Aufbau des Konzertes, wie bei der späteren "Homogenic-Tour".

Was Björk live so spannend macht, sind ihre Wechsel in den Arrangements - so kommt "The modern things" nach den ganzen elektronischen Sounds fast akustisch daher, mit Akkordeon, Tablasounds und Piano. Auch das bewährte "Isobel" wird umgemodelt, beginnt es wie ein französischer Chanson, tauchen plötzlich afrikanisch anmutende Drums auf, aus denen sich langsam Björks Vocals herausarbeiten. Dazu kommen moderne Beats und perfekt ist die afrikanisch-europäische Symbiose. "Possible maybe" zeigt die Sängerin mit Steel- & Hawai-guitar, und sanft wogende Klänge bringen einem die visuelle Vorstellung von Björk im hawaianischen Kostüm tanzend am Strand - irre Vision. Die folgenden Stücken sind wieder sehr elektronisch instrumentiert - "Hyperballad" steigert sich von einem leisen perkussiven Beginn zu einem fulminanten Ende inklusive Streichern.

Mit "It's oh so quit" zeigt Björk dann wieder eine völlig ander Seite - Bigband herrscht vor, die 50/60er Jahre lassen grüßen, und ihre Stimme so wandelbar, von sanft singend bis fauchend wie eine wütende Katze, würde prima in "Manche mögens heiss" passen. Mit Akkordeon und verhallter Stimme bringt sie abschließend noch den "Anchor song" und dann ist auch (leider) schon Schluss.

Prima Mitschnitt, besonders, weil hier ein Konzert, wenn auch mit Lücken ausgewählt wurde. So kann sich der Hörer einen Eindruck von der Wandelbarkeit und der Ausdrucksstärke ihrer Perfomance überzeugen. Ich hoffe, ich kann die Frau auch mal live erleben.

Anspieltipp(s): Hyperballad, Anchor song, It's oh so quit, Isobel
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.9.2004
Letzte Änderung: 5.9.2004
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Björk

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1993 Debut 10.33 3
1995 Post 8.50 2
1996 Telegram 10.00 1
1997 Homogenic 13.00 2
2000 Selma Songs 13.00 2
2001 Vespertine 15.00 3
2002 Vespertine live at the Royal Opera House 2001 (DVD) 14.33 3
2002 Greatest Hits (Volumen 1993-2003) 11.00 1
2003 Homogenic live 12.00 1
2004 Medulla 12.75 4
2004 The Music From Drawing Restraint 9 12.00 1
2007 Volta 11.00 2
2011 Biophilia 12.50 2
2015 Vulnicura 15.00 1
2015 Vulnicura Strings 12.00 1
2016 Vulnicura Live 12.00 1

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