Cornerstone
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
A&M Records |
| Durchschnittswertung: |
5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| John Panozzo |
Percussion, Vocals |
| Chuck Panozzo |
Bass, Vocals |
| Tommy Shaw |
Guitars, Mandolin, Autoharp, Vocals |
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| Dennis De Young |
Keyboards, Vocals |
| James Young |
Guitar, Guitar Synthesizer, Autoharp, Vocals |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Lights
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4:38
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| 2. |
Why me
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3:53
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| 3. |
Babe
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4:25
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| 4. |
Never say never
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3:07
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| 5. |
Boat on the river
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3:10
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| 6. |
Borrowed time
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4:58
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| 7. |
First time
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4:23
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| 8. |
Eddie
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4:15
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| 9. |
Love in the midnight
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5:22
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| Gesamtlaufzeit | 38:11 |
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Rezensionen

Was für ein kompletter Stilwechsel! Bekam man auf den Vorgängern "The grand illusion" und "Pieces of eight" noch einen prächtigen Mix aus Melodic und sinfonischen, bombastischen Rock geboten, so ging es mit "Cornerstone" ganz böse Richtung radiotauglichen, aalglatten Mainstream.
Der Erfolg gab Styx Recht denn mit der schmalztriefenden, typisch amerikanisch klingenden Ballade "Babe" gelang ihnen endgültig der kommerzielle Durchbruch in ganz großen Stil, während man in Deutschland mit "Boat on the river" aufräumte, was bis heute leider immer noch stilistisch völlig irreführend als Synonym der Musik von Styx gesehen wird.
Während gerade "Pieces of eight" als Gesamtwerk beeindruckt, ist "Cornerstone" ein aus den verschiedensten Elementen zusammengeklaubtes Album, welches seltsam zerfasert klingt. Der Opener "Lights" ist noch eine eher typische, fröhliche Tommy Shaw Nummer, aber sowohl "Why me", als auch "Never say never" wirken irgendwie orientierungslos. Sicherlich ist in den Arrangements noch manch interessante Idee versteckt, aber wo früher die Keyboards solistisch aufbrachen, man verspielte Lockerheit an den Tag legte, bleibt nur noch platter, schlechter Mainstream. Doch, was viel schwerer wiegt: die Rockelemente wurden komplett glattgebügelt.
Auch auf der LP-Seite 2 wird es nicht viel besser. So ist "Borrowed time" ein misslungener Versuch wenigstens etwas stadiontauglichen Rock zu reproduzieren, "First time" eine weitere Ballade, "Eddie" die einzige James Young Nummer, die etwas härter ausgefallen ist, während "Love in the midnight" immerhin in Ansätzen erkennen lässt, das hinter der Fassade doch noch einiges Potenzial schlummert. Endlich mal ein expressiveres Keyboardsolo, sowie ein Mittelteil mit Atmosphäre, es geht doch noch!
Alles in allem ist "Cornerstone" ein sehr tiefer musikalischer Fall, vor allem in Anbetracht dessen, was Styx zuvor fabriziert hatten.
| Anspieltipp(s): |
Love in the midnight |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
24.10.2004 |
| Letzte Änderung: |
30.4.2012 |
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"Platter, schlechter Mainstream"? Finde ich nicht; eher ein recht gutes Album aus dem Bereich Symphonischer Rock, würde ich sagen.
Die Trademarks dieser Band, vor allem der vorzügliche mehrstimmige Gesang, werden hier professionell dargebracht. Daß man mit dieser Scheibe unverhohlen auch nach kommerziellem Erfolg schielte, ist doch nur verständlich. Ich gönne es der Band, daß dieser Erfolg sich auch einstellte. "Boat on the River" mag für Styx völlig untypisch sein, brachte jedoch viele (mich auch) überhaupt erst auf diese Band und ihre komplexeren Alben.
Kein unverzichtbarer Klassiker, gewiß - aber ein Rockalbum, das ich mir so ein, zweimal im Jahr immer noch gut anhören kann.
| Anspieltipp(s): |
Lights; Love in the midnight |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
1.2.2005 |
| Letzte Änderung: |
1.2.2005 |
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