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David Bowie

The Man Who Sold The World

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1971
Besonderheiten/Stil: HardRock; Rock / Pop / Mainstream; Psychedelic; sonstiges
Label:
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

David Bowie vocals,guitar
Mick Ronson guitar
Tony Visconti bass
Mick Woodmansey drums
Ralph Mace synthesizer

Tracklist

Disc 1
1. The Width Of A Circle 8:05
2. All The Madmen 5:38
3. Black Country Rock 3:32
4. After All 3:51
5. Running Gun Blues 3:11
6. Saviour Machine 4:25
7. She Shook Me Cold 4:13
8. The Man Who Sold The World 3:55
9. The Supermen 3:38
Gesamtlaufzeit40:28


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


"I'm going electric", soll Bowie nach dem folkig klingenden Album "Space Oddity" gesagt haben. Die von Bowie gespielte 12-saitige akustische Gitarre erklingt auf "The man who sold the world" daher nur noch selten, und zwar wenn der pumpende, in seiner Spielweise des öfteren an Jack Bruce erinnernde Bass des Produzenten Tony Visconti und die rockende Gitarre von Mick Ronson es zulassen. Es soll natürlich nicht heißen, dass Bowie hier die Kontrolle über seine Musik an andere übergab. Er war damals gerade bemüht, ein Star zu werden, was auch der größenwahnsinnige Albumtitel anzudeuten scheint. Vielmehr wollte Bowie ab sofort am liebsten alles kontrollieren. Das fing schon bei der Covergestaltung an. Für "The man who sold the world" schlug Bowie ein Bild von sich in Frauenkleidern vor, das von den amerikanischen Plattenbossen abgelehnt wurde. Ein ironischer Kompromißvorschlag kam in Gestalt eines Covers, das einen Cowboy vor einer Irrenanstalt zeigte. Schließlich einigte man sich auf etwas, was wie ein verschwommenes Konzertfoto aussieht.

Oberflächlich gesehen könnte man "The man who sold the world" als Produkt ihrer Zeit sehen, direkt der Musik von Cream, The Beatles, Marc Bolan und Jimi Hendrix entsprungen. Schon alleine diese Mischung erscheint mir allerdings originell... Hinzu kommt aber die dunkle Stimmung der Platte, die den damaligen Mainstream-, und Hard-Rock mit Psychedelischem vermischt. Sehr wichtig für den Gesamteindruck sind auch die kurz eingestreuten theatralischen oder grotesken Elemente, der schräge, manchmal parodistische Gesang von Bowie, und die sich mit Wahnsinn und Schizophrenie befassenden Texte... Nach meiner Überzeugung macht das alles "The man who sold the world" zu etwas Besonderem. Die traurig-melancholischen Gesangparts von "After all" konnte nur einer so überzeugend bringen. "After all" halte ich für ein meisterhaftes Stück, dessen um dezente Synthesizer-Einsätze erweiterte Stimmung ich am liebsten mit absurdem Theater vergleichen möchte. Ohne den theatralisch-paranoiden Gesang von Bowie wäre beispielsweise "Running gun blues" vielleicht nicht viel mehr als sein Titel wert....

"The man who sold the world" offenbart Bowies Talent, beinahe jede musikalische Stilrichtung um neue Facetten zu erweitern. Den angesagten Trends hinterher zu rennen, und dabei noch als kreativ und innovativ zu gelten, das sollte ihm erst einer nachmachen...

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.10.2004
Letzte Änderung: 23.10.2004
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von David Bowie

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1969 Space Oddity 11.00 1
1971 Hunky Dory 13.00 2
1972 The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars 12.00 1
1973 Aladdin Sane 9.50 2
1974 David Live 11.00 1
1974 Diamond Dogs 8.33 3
1976 Station to Station 11.50 2
1977 Low 9.50 2
1977 Heroes 13.00 1
1978 Stage 10.50 2
1979 Lodger 9.00 1
1980 Scary Monsters 10.00 2
1983 Let's dance 6.00 2
1984 Tonight 4.00 1
1986 Labyrinth 1.00 1
1987 Never let me down 3.00 3
1993 The Buddha Of Suburbia 12.00 1
1993 Black Tie White Noise 5.00 1
1996 Outside: The Nathan Adler Diaries 13.00 2
1997 Earthling 10.00 1
1997 The singles collection - 1
1999 Hours 9.33 3
2002 Slow Burn 11.00 1
2002 Heathen 11.50 2
2003 Reality 9.25 4
2008 Live Santa Monica '72 11.00 1
2008 David Bowie Box - 1
2010 A Reality Tour 11.00 1
2013 The Next Day 10.00 2
2014 Nothing Has Changed. - 1
2016 Blackstar 13.00 3
2018 Welcome to the Blackout (Live London '78) 10.00 1

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