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Pink Floyd

Obscured By Clouds

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1972 (Soundtrack)
Besonderheiten/Stil: Psychedelic
Label: Harvest
Durchschnittswertung: 9.67/15 (4 Rezensionen)

Besetzung

David Gilmour Guitar, Vocals
Roger Waters Bass, Vocals
Richard Wright Keyboards
Nick Mason Drums, Percussion

Tracklist

Disc 1
1. Obscured by Clouds 3:05
2. When You're In 2:33
3. Burning Bridges 3:24
4. The Gold it's in The.. 3:03
5. Wots...uh the Deal 5:05
6. Mudmen 4:17
7. Childhood's End 4:30
8. Free Four 4:11
9. Stay 4:02
10. Absolutely Curtains 5:51
Gesamtlaufzeit40:01


Rezensionen


Von: Achim Breiling @ (Rezension 1 von 4)


Das 3. Soundtrackprojekt von Pink Floyd (nach "More" und den paar Stücken von "Zabriskie Point") wurde quasi im "Sommerurlaub" in Frankreich, innerhalb einer Woche, ohne grosse Studiotüfteleien und Gimmiks aufgenommen. Für Floyd-Drummer Nick Mason ist "Obscured by Clouds" eines seiner Lieblings-Floyd-Alben, weil es einfach das Zusammenspiel der Band zeigt und nicht das sonst offenbar übliche Nebeneinanderhertüfteln der Bandmitglieder im Studio.

Die Scheibe bietet 10 relativ kurze, aber recht relaxte und mitunter sehr rockige Songs, mit den typischen Floyd Ingredienzen von Nicht-Gesang, schönen Orgelläufen und grandiosen Gitarreneinwürfen. Wer die kürzeren Stücke auf "Atom Heart Mother" und "Meddle" mag, wird auch mit "Obscured by Clouds" etwas anfangen können. "Childhood's End" ist einer der besten Floyd-Rocker, "Stay" wunderbar entspannt und schlicht und auch das mächtige "Absolutely Curtains", das sich in einen Chor von Eingeboren aus Papua Neu Guniea auflöst, ist immer wieder beeindruckend! Die Scheibe ist um einiges besser als ihr Ruf, insbesondere wenn man nicht mit der Erwartung an dieselbe herangeht, etwas ähnliches wie "Echoes", "Atom Heart Mother" oder "TDSOTM" vorzufinden!

Anspieltipp(s): Childhood's End, Stay, Absolutely Curtains
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 7.6.2002
Letzte Änderung: 4.2.2016
Wertung: 10/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 4)


Man merkt dieser Platte an, dass sie in ziemlich kurzer Zeit ohne großen Aufwand eingespielt wurde - und zwar positiv! Hier kann man die Band noch einmal "pur" erleben, ohne Riesenarsenal elektronischer Effekte und Gimmicks, und das noch dazu in eher kurzen und kompakten Songs. Und auch in diesen zaubern die vier die typisch elegische Floyd-Stimmung, dazu überraschen sie mit einigen kraftvollen Rocknummern. Nur den Mitgröhlsong Free Four hätte ich nicht unbedingt gebraucht.

Fazit: ordentliche Platte, dem früheren Soundtrack More vorzuziehen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.7.2006
Letzte Änderung: 2.7.2006
Wertung: 9/15

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Von: Markus Peltner @ (Rezension 3 von 4)


Bei dem Album „Obscured By Clouds“ handelt es sich um den Soundtrack zum Film „La Vallée“ von Barbet Schroeder. Damit ist dieses Album, nach „More“, bereits die zweite Zusammenarbeit Pink Floyds mit dem französischen Regisseur. Und festzuhalten bleibt: „Obscured By Clouds“ klingt meist deutlich anders als die Platten, die zeitlich gesehen um dieses Werk herum entstanden sind. Aber immer wieder lassen sich auch Parallelen zu anderen Alben Pink Floyds ziehen. Wie ein Blick in die Credits zeigt, sind hier fast alle Songs in Zusammenarbeit der Musiker entstanden, nur Gilmour (Childhood’s End) und Waters (Free Four) durchbrechen bei zwei Stücken diese Herangehensweise an das Komponieren der Musik. Des Weiteren kommt es auf dieser Platte auch zum ersten Mal zum Einsatz eines Synthesizers, um dessen Bedienung sich mit Wright, Waters und Gilmour gleich drei Bandmitglieder bemühten.

Zwei Instrumentalstücke eröffnen das Album. Da ist zum einen der Titeltrack „Obscured By Clouds“, der ganz von der Gitarre David Gilmours lebt, da hier jeder Ton sehr langgezogen wird. Ansonsten klingt das Lied sogar ein wenig düster und sphärisch. Das ändert sich sofort mit Beginn des zweiten Titels „When You’re In“, der von seiner Machart her durchaus noch ein Part vom Opener darstellen könnte. Doch hier klingt jetzt alles ein wenig treibender, rhythmischer und – asiatisch.

„Burning Bridges“ ist anschließend ein Stück, welches, von der Stimmung her, dann doch ganz gut auch auf „Meddle“ gepasst hätte. Es erinnert sehr an die ruhigeren Lieder auf Seite 1 des Vorgängers. Deutlich härter wird es dann bei „The Gold Is In The …“. Ein netter „Rocker“ und eines der wenigen härteren Lieder im Songkatalog Pink Floyds. Geradezu süßlich und relaxt klingt danach „Wot’s … Uh The Deal“. Und wie „Burning Bridges“ gehört es in die Kategorie jener ruhigeren Nummern, die auch auf dem Vorgängeralbum zu finden sind. „Mudmen“ erinnert dann schon eher an „Atom Heart Mother“. Das Lied ist eine völlig entspannte Instrumentalnummer, die von Richard Wright und David Gilmour geschrieben wurde. Und so verwundert es auch nicht, dass sowohl der Orgel, wie der Gitarre, bei diesem Stück ein sehr großer Raum eingeräumt wurde.

„Childhood’s End“ rockt dann im Anschluss daran erneut, wobei hierbei allerdings auch der psychedelische Ansatz nicht zu kurz kommt. Dazu verfügt das Lied über eine schöne Melodieführung und kann so überzeugen. Auch rockiger gibt sich „Free Four“, allerdings das Geklatsche zur Rhythmusgenerierung ist dabei zumindest gewöhnungsbedürftig. Mit „Stay“ folgt schließlich eine schöne Pianonummer, zu der auch wieder Richard Wright den Gesang beisteuert. Das Stück schwebt fast schon aus den Boxen und wirkt, bis in den letzten Takt hinein, entspannt.

Bliebe noch die letzte Nummer, „Absolutely Curtains“. Dieses Stück will irgendwie so gar nicht zum Rest des Albums passen, stellt allerdings durchaus einen weiteren Höhepunkt der Platte dar. Hier geht es wieder um Atmosphäre und sonst nichts. Alles schwebt, klingt, tönt, summt und zieht sphärisch seine Kreise, bis das Lied seinem kurzen Höhepunkt in Form eines „Aaahs“ entgegenklettert. Dann klingt das Stück aus und man hört den Mapuga Stamm aus Neuguinea das Lied im Chor beenden. Alles in allem sehr ungewöhnlich und irgendwie auch beeindruckend.

Fazit: “Obscured By Clouds” hat nicht die Klasse von “Meddle”, dem Vorgänger. Und “Obscured By Clouds” nimmt auch nicht diese exponierte Stellung in der Discographie der Band ein wie „The Dark Side Of The Moon“, dem Nachfolger. “Obscured By Clouds” klingt auch sehr viel eher wie ein ganz normales Studioalbum, als wie ein Soundtrack. Klar merkt man, dass mit einigen Stücken Stimmungen erzeugt werden sollen, was wiederum allgemein keine große Überraschung ist bei einer Platte von Pink Floyd. “Obscured By Clouds” ist ein sehr ungewöhnliches Album für Pink Floyd, welches durchaus mit einigen Höhepunkten aufwarten kann, wenn einem die Musik von Pink Floyd gefällt.

Anspieltipp(s): Obscured By Clouds, Absolutely Curtains
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.9.2013
Letzte Änderung: 13.9.2013
Wertung: 10/15

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Von: Marc Colling @ (Rezension 4 von 4)


Und weiter geht’s mit den neu remasterten LP-Einspielungen von Pink Floyd. „Obscured by clouds“ war für die Band die zweite Auftragsarbeit von Filmregisseur Barbet Schroeder und diente als Soundtrack zu dessen Film La Vallée. Guthrie, Plante und Grundman haben auch dieses Werk von seinem Staub sorgfältig entfernt und der Klang ist noch einmal besser geworden, sogar im Vergleich zur remasterten Fassung auf CD aus 2011.

PF klingen hier unverbraucht und pur. Wurde ja auch quasi alles im Studio live innerhalb weniger Tage eingespielt. Es handelt sich dabei um normale Songs, selten wird herumexperimentiert. Es pendelt hin und her zwischen beatmässigen und nicht besonders einfallsreichen Songs wie THE GOLD IT'S IN...und relativ simplen Balladen wie WOT'S...UH THE DEAL oder dem unsäglichen STAY.

Ich würde dem Album aber Unrecht tun, wenn ich jetzt alles hier verurteilen würde. Witzig ist bis heute FREE FOUR, trotz seiner relativ simplen Akkordfolge. Auch BURNING BRIDGES mit viel Orgelsound gefällt, besonders weil er sich wieder rückwärts orientiert an die Anfänge von PF in den 60'ern. Und CHILDHOOD'S END hat eine Akkordfolge, die PF auch schon auf „Echoes“ verwendete. Resteverwertung oder einfach keine Zeit um Neues zu entwickeln?

Highlight ist sicherlich das mit herrlichen Becken und einer Orgel beginnende ABSOLUTELY CURTAINS. Die Gesänge der Eingeborenen sind dabei das Sahnehäubchen. Sehr berührend.

Klangtechnisch hat sich fast alles zum Guten gewendet. Die Pressung ist qualitativ erstklassig, kein Knacken und nur absolut minimales Rauschen. Der Sound ist jetzt noch transparenter und plastischer geworden. Das ist umso lobenswerter, da PF eben nur wenig Zeit und Geld in die Aufnahmen investierten. Diese waren bei weitem nicht so ausgetüftelt wie bei den meisten Werken der Band und gerade deshalb ist es wichtig gewesen, beim Remastering den ursprünglichen Gedanken der Simplizität zu erhalten. Das ist den Tontechnikern hier wunderbar gelungen, denn trotz des Erreichens der aktuellen Standards in Punkto Klang bleibt der Sound organisch warm und dem Original so weit es eben nur geht verpflichtet. Wie bereits auf „Atom Heart Mother“ profitieren die Bässe sehr viel von der Arbeit. Ob Waters Bass oder die Drums von Mason, alles klingt jetzt druckvoller und nicht mehr so schwammig. Gilmours Gitarre dagegen schneidet ihre Töne tief in die Membran, manchmal vielleicht zu viel. Die Orgel dagegen gewinnt in allen Belangen an Klarheit.

Die Neuauflage kommt in einem guten Innensleeve daher, wobei ich aber die Innensleeves der bisherigen LP's bevorzuge. Das Cover ist absolut dem Original nachempfunden, sogar mit den abgerundeten Ecken, und bietet auch heute noch keinerlei Informationen zum Aufnahmeort, Technikern oder dergleichen. Hier hätte ich mir vielleicht eine Zusatzinfo im Innern erwartet mit weiteren Angaben.

„Obscured by clouds“ ist nicht mit den regulären Studio-LP's der Band zu vergleichen. Sie ist wesentlich einfacher und bodenständiger, was allerdings auch seinen Reiz hat.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.10.2016
Letzte Änderung: 3.10.2016
Wertung: keine wie immer bei mir: bei Remasters keine Bewertung, Klang ist allerdings so gut wie nie

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Pink Floyd

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1967 The Piper at the Gates of Dawn 9.50 5
1968 A Saucerful Of Secrets 10.00 6
1969 More 9.75 4
1969 Ummagumma 11.33 4
1970 Atom Heart Mother 11.33 4
1971 Meddle 12.00 3
1971 Relics 9.00 2
1973 The Dark Side of the Moon 12.29 7
1974 Masters Of Rock - 1
1975 Wish You Were Here 11.00 8
1977 Animals 13.00 6
1979 The Wall 8.40 7
1980 Is there anybody out there? - The Wall live 1980/81 7.00 1
1981 A Collection Of Great Dance Songs 12.00 1
1983 The Final Cut 8.75 8
1987 A Momentary Lapse of Reason 6.75 4
1988 Delicate Sound of Thunder 9.33 3
1989 Delicate Sound of Thunder (Video) 4.00 1
1994 The Division Bell 5.40 5
1995 P.U.L.S.E. 9.00 3
1995 London '66-'67 - 1
2003 Live at Pompeii (DVD) 12.00 4
2003 The Pink Floyd & Syd Barrett Story (DVD) 7.00 1
2005 London 1966/1967 (DVD) - 1
2006 P.U.L.S.E. (DVD) 10.00 2
2011 Discovery - 1
2014 The Endless River 10.00 5

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