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David Bowie

The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1972
Besonderheiten/Stil: ArtPop
Label: EMI
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

David Bowie vocals, guitar, saxophone
Mick Ronson guitar, piano, mellotron
Trevor Bolder bass
Mick Woodmansey drums

Gastmusiker

Dana Gillespie backing vocals on "It ain't easy"

Tracklist

Disc 1
1. Five Years 4:43
2. Soul Love 3:34
3. Moonage Daydream 4:40
4. Starman 4:13
5. It Ain't Easy 2:57
6. Lady Stardust 3:21
7. Star 2:48
8. Hang On To Yourself 2:39
9. Ziggy Stardust 3:14
10. Suffragette City 3:25
11. Rock 'n' Roll Suicide 2:58
Gesamtlaufzeit38:32
Disc 2
1. Moonage Daydream (Arnold Corns Version)   (30th Anniversary Edition Bonus-Disc) 3:53
2. Hang On To Yourself (Arnold Corns Version) 2:55
3. Lady Stardust (Demo) 3:34
4. Ziggy Stardust (Demo) 3:38
5. John, I'm Only Dancing 2:49
6. Velvet Goldmine 3:14
7. Holy Holy 2:26
8. Amsterdam 3:25
9. The Supermen 2:44
10. Round And Round 2:44
11. Sweet Head (Take 4) 4:53
12. Moonage Daydream (New Mix) 4:47
Gesamtlaufzeit41:02


Rezensionen


Von: Andreas Pläschke @


Diese "30th anniversary Edition" zeigt Bowie auf dem Höhepunkt seiner frühen Phase. Er schlüpft hier in die Rolle des androgynen Außerirdischen Ziggy Stardust, der den Aufstieg zum Superstar schafft. Wie man im ausführlichen Booklet nachlesen kann, ist die Platte kein Konzeptalbum, sondern "nur" eine Reihe von Songs, die gut zusammenpassen und diverse Aspekte des Superstarlebens spiegeln.

Geboten wird Glamrock vom Feinsten. "Five years" ist von Streichern" unterlegt, bei "Soul love" gibt es Saxophoneinlagen. Beides sind Midtemponummern, eingängig zu hören, aber trotzdem abwechslungsreich genug, um nicht zu schnell abgenutzt zu klingen.

Mit "Moonage daydream" wird es rockig-hymnisch, aber bevor der Song völlig ins Kitschige abrutscht, rettet ihn Bowie am Saxophon. Die nächsten Stücke gehören zum Besten, was der frühe Bowie zu bieten hat. Alle sind solide, ins Ohr gehende Stücke, aber im Detail spannend. "It ain't easy" lebt vom Kontrast "Strophe" - "Refrain", erstere sehr dezent und leise mit spinettähnlichen Klängen, letzterer bombastisch mit vollem Chor und Gitarrensounds. "Lady Stardust" ist eine fast schmalzig zu nennende Ballade, bei "Star" gibt es schnelle Honky-Tonk-Pianoläufe. Die nächsen drei Songs sind von einfachen Gitarrenriffs dominiert, schnell, laut und solide, während Bowie bei "Rock & Roll suicide" hauptsächlich auf akustische Gitarre zurückgreift, ehe er am Ende wieder in die Vollen geht.

Die Bonusdisk versammelt alternative Versionen, Demoaufnahmen und andere seltene Titel. "Lady Stardust" gibt es nur mit Pianobegleitung, "Ziggy Stardust" mit Gitarre.

Am spannendsten ist "Amsterdam" von Jaques Brel, das Bowie sehr gelungen interpretiert. "Round and round" zeigt die Band als Chuck Berry-Anhänger im Rock & Roll-Fieber. "Moondage daydream" kommt auf der Bonusdisk zu zweimaligen Ehren, mir gefällt der neue Mix am Besten, noch wuchtiger und hymnischer als das Original.

Die in meinen Ohren beste Früh-Platte von Bowie: straighter, aber raffinierter Rock, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.11.2004
Letzte Änderung: 16.11.2004
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von David Bowie

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1969 Space Oddity 11.00 1
1971 The Man Who Sold The World 9.00 1
1971 Hunky Dory 13.00 2
1973 Aladdin Sane 9.50 2
1974 Diamond Dogs 8.33 3
1974 David Live 11.00 1
1976 Station to Station 11.50 2
1977 Low 9.50 2
1977 Heroes 13.00 1
1978 Stage 10.50 2
1979 Lodger 9.00 1
1980 Scary Monsters 10.00 2
1983 Let's dance 6.00 2
1984 Tonight 4.00 1
1986 Labyrinth 1.00 1
1987 Never let me down 3.00 3
1993 The Buddha Of Suburbia 12.00 1
1993 Black Tie White Noise 5.00 1
1996 Outside: The Nathan Adler Diaries 13.00 2
1997 Earthling 10.00 1
1997 The singles collection - 1
1999 Hours 9.33 3
2002 Slow Burn 11.00 1
2002 Heathen 11.50 2
2003 Reality 9.25 4
2008 Live Santa Monica '72 11.00 1
2008 David Bowie Box - 1
2010 A Reality Tour 11.00 1
2013 The Next Day 10.00 2
2014 Nothing Has Changed. - 1
2016 Blackstar 13.00 3
2018 Welcome to the Blackout (Live London '78) 10.00 1

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