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David Bowie

Stage

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1978
Besonderheiten/Stil: live; ArtPop
Label: RCA
Durchschnittswertung: 10.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

David Bowie vocals
Carlos Alomar rhythm guitar, backing vocals
Adrian Belew lead guitar, backing vocals
Dennis Davis drums, percussion
Simon House electric violin
Sean Mayes piano, string ensemble, backing vocals
George Murray bass, backing vocals
Roger Powell keyboards, backing vocals

Tracklist

Disc 1
1. Hang On To Yourself   (dies hier ist die Songreihenfolge der Original-DoLP) 3:22
2. Ziggy Stardust 3:29
3. Five Years 3:55
4. Soul Love 2:56
5. Star 2:30
6. Station To Station 8:44
7. Fame 4:02
8. TVC 15 4:34
9. Warszawa 6:48
10. Speed Of Live 2:43
11. Art Decade 3:06
12. Sense Of Doubt 3:09
13. Breaking Glass 3:29
14. "Heroes" 6:16
15. What In The World 4:22
16. Black Out 3:58
17. Beauty And The Beast 5:03
Gesamtlaufzeit72:26
Disc 2
1. Warszawa   (dies hier ist die Songreihenfolge der Audio-DVD)
2. "Heroes"
3. What In The World
4. Be my wife
5. Blackout
6. Sense Of Doubt
7. Speed Of Live
8. Breaking Glass
9. Beauty And The Beast
10. Fame
11. Five Years
12. Soul Love
13. Star
14. Hang On To Yourself
15. Ziggy Stardust
16. Art Decade
17. Alabama Song
18. Station To Station
19. Stay
20. TVC 15


Rezensionen


Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 1 von 2)


Bei seiner Tournee zum "Heroes"-Album entstand diese Live-Doppel-LP (als Einzel-CD veröffentlicht). Eine illustre Schar von Musikern, darunter Adrian Belew, sorgt für den elektronisch-schrägen Sound, den Bowie seit "Low" bevorzugte. Die Soundqualität ist etwas dumpf und muffig im Klangbild (zumindest auf meinem Plattenspieler), aber ansonsten ok.

Die Dramaturgie der Aufnahmen ist geschickt gewählt, von den frühen rockenden Klassikern hin zu den verschrobenen Titeln aus der "Station to Station", Low" und "Heroes" Zeit.

Der Opener "Hang on to yourself" ist rockig und klingt leicht nach Fripps "The League of Gentlemen". Belew spielt schräge Läufe, Mayes ein sehr schnelles "Honky-Tonk-Piano" und dazu gibt es Quietscheorgel. Beim folgenden "Ziggy Stardust" kommt zu diesem Stil noch ein Schuss "Roxy Music/801" hinzu. Die Struktur dieses und der folgenden Titel ist dekadent-elektronisch, Bowie verfällt in eine Art Sprechgesang und ist stimmlich nicht immer ganz so auf der Höhe.

Bei den neueren Stücken kommt die Band in Fahrt, das ist Material, mit dem die Musiker besser umgehen können. Durch Belew klingt das jetzt alles wie der Sound, den die TALKING HEAD einige Jahre später haben werden. Es gibt diverse polyrhythmische Spuren von Gitarre, Keyboards und Schlagzeug. Einziges Manko ist die eher schlechte Gesangsleistung des Meisters. Am skurrilsten ist die 3. LP-Seite. Hier gibt es die elektronischen Songs von LOW in geballter Ladung, gewöhnungsbedürftig, in meinen Augen gelungen und mit einer passenden Version von "Breaking glass" ausklingend. "Heroes" ist recht schwach, klingt lustlos dahingesungen, aber die anderen Titel sind wieder ok.

Manko dieser Platte ist wirklich der Sänger. Bowie klingt müde, stimmlich nicht voll da und ohne Begeisterung. Die Band kann das einigermaßen auffangen, besonders Belew ist im Zusammenspiel mit Alomar gut und deutet an, was er später bei King Crimson machen wird. Wer also die "Berliner Zeit" von Bowie nur als Überblick haben will, dem reicht diese CD.

Anspieltipp(s): Seite 3 (von "Warzawa" -> "Breaking glass")
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.11.2004
Letzte Änderung: 17.11.2004
Wertung: 9/15
die Band allein 10

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Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 2 von 2)


Eigentlich ist eine Zweitrezi unüblich, und erst recht, wenn sie auch noch vom Autor der ersten stammt. Aber "Stage" erlebt als remasterte DoCD bzw. wie in meinem Fall als 5.1-Audio-DVD (aber durch DTS und Dolby Digital Stereo auch auf normalen Playern abspielbar) eine Auferstehung, die einiges von dem, was ich zur LP schrieb in einem neuen Licht erscheinen läßt.

Tony Visconti hat als Produzent auch der neuen Ausgabe einiges berichtigt. Zuerst und am wichtigsten: die Trackliste spiegelt jetzt ein komplettes Konzert der damaligen Tour in richtiger Reihenfolge wider. Daher kommen auch drei neue Titel hinzu, die es auf der DoLP nicht gab. Zum anderen hat er im 5.1-Mix den Hörer mitten in die Band gesetzt. So ertönt der Bass aus dem Centralspeaker, die beiden Gitarristen teilen sich die vorderen Kanäle, ebenso wie der Drummer und Bowie als Sänger. Die Keyboards kommen hinten rechts, die Violine hinten links und Bowie als Keyboarder ganz von hinten. Der Hörer glaubt daher wirklich, mitten auf der Bühne zu sitzen, während die Band um einen herum munter aufspielt.

Außerdem erklärt Visconti in seinen ausführlichen Linernotes, dass bis auf den Edit von "Station to Station" (das aus zwei verschiedenen Aufnahmen zusammengesetzt wurde) wirklich alles live und ohne anschließende Edits bzw. Overdubs aufgenommen wurde.

Und nun zur Musik: Die ganzen Aufnahmen klingen überhaupt nicht mehr dumpf und muffig (auch im Stereoton), sondern klar, sauber und transparent. Besonders die elektronischen Titel wie "Warzawa" gewinnen dadurch ungemein. Selbst Bowie, den ich in meiner Erstrezi noch als lustlos und müde beschrieb, ertönt nun wie anderer Sänger mit Elan und Pep, ohne seine leicht stoische Ausdrucksweise der Spätsiebzigerphase missen zu lassen. Durch die geänderte Songreihenfolge ergibt sich ein komplett neuer Eindruck der Tour. Düster-elekronisch der Einstieg und fast schon morbide wandelt sich das Konzert im Laufe der Tracks zu einem Ausflug in die alten Ziggy-Zeiten, um über den BRECHT/WEILL-Schlenker "Alabama song" zurückzukehren zu den Mittsiebzigerwerken. Für mich nun ein gelungener Einstieg in Bowies beste Phase (meine Meinung). Was ein Soundupdate so alles bewirken kann:-)

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.2.2006
Letzte Änderung: 11.2.2006
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von David Bowie

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1969 Space Oddity 11.00 1
1971 The Man Who Sold The World 9.00 1
1971 Hunky Dory 13.00 2
1972 The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars 12.00 1
1973 Aladdin Sane 9.50 2
1974 David Live 11.00 1
1974 Diamond Dogs 8.33 3
1976 Station to Station 11.50 2
1977 Heroes 13.00 1
1977 Low 9.50 2
1979 Lodger 9.00 1
1980 Scary Monsters 10.00 2
1983 Let's dance 6.00 2
1984 Tonight 4.00 1
1986 Labyrinth 1.00 1
1987 Never let me down 3.00 3
1993 The Buddha Of Suburbia 12.00 1
1993 Black Tie White Noise 5.00 1
1996 Outside: The Nathan Adler Diaries 13.00 2
1997 Earthling 10.00 1
1997 The singles collection - 1
1999 Hours 9.33 3
2002 Heathen 11.50 2
2002 Slow Burn 11.00 1
2003 Reality 9.25 4
2008 Live Santa Monica '72 11.00 1
2008 David Bowie Box - 1
2010 A Reality Tour 11.00 1
2013 The Next Day 10.00 2
2014 Nothing Has Changed. - 1
2016 Blackstar 13.00 3
2018 Welcome to the Blackout (Live London '78) 10.00 1

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