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Rupert Hine

The wildest wish to fly

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1983 (re-release 2001)
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Elektronische Musik; sonstiges
Label: Voiceprint
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Rupert Hine all performances except:

Gastmusiker

Robert Palmer additional lead vocals, chant vocals, coda vocals
Phil Palmer guitar, icicles
James West-Oram guitar
Stephen W. Tayler woodwind, recorder, bottles
Michael Dawe drums

Tracklist

Disc 1
1. No Yellow Heart (Original Version) 4:54
2. Living In Sin 3:40
3. The Saturation Of The Video Rat 3:48
4. Firefly In The Night 4:07
5. A Golden Age 4:42
6. Picturephone 3:50
7. Victim Of Wanderlust 3:58
8. The Most Dangerous Of Men 4:40
9. The Wildest Wish To Fly 6:34
10. Blue Flame 4:15
11. No Yellow Heart (Later Version) 4:26
Gesamtlaufzeit48:54


Rezensionen


Von: Henning Mangold @


Wenn man über dieses Album behaupten würde "It went through a lot of changes", dann wäre das eine vornehme Untertreibung. Hier seine Story in Kurzform:

Es erschien 1983 auf Vinyl - fast weltweit, nur nicht in den USA. Die zogen 1984 mit einer eigenen Auflage nach, die "Blue flame" als neuen Track und zwei Bonustracks vom "Immunity"-Album enthielt, aber als Ausgleich für diese fehlten nun "Victim of wanderlust" und "Saturation of the video rat", die nun wirklich zur ursprünglichen Setlist gehörten. In England erschien 1985 eine dritte Version, die sich etwas dichter ans Original hielt, auch war jetzt "Blue flame" offiziell dabei, aber "Living in sin" fiel dafür raus und mehrere Songs waren plötzlich remixed. Das "richtige" Original erschien auf CD 1991, blieb aber - nach Rupert Hine's eigener Auskunft " nur 18 Monate erhältlich. Es dauerte bis 2001, als das Voiceprint-Label endlich eine Version veröffentlichte, auf der nun alles enthalten war, was darauf gehörte, und auch eine Remix-Version von "No yellow heart".

Einen Teil dieser Odyssee konnte ich mitverfolgen: ich besaß 1983 das Vinyl-Original und erinnere mich noch gut, dass es mit dem sehr kapriziösen "Living in sin" anfing - ein sehr guter, wenn auch gewöhnungsbedürftiger Opener, den ich nach meiner damaligen Rupert-Hine-Kenntnis so nicht erwartet hatte, aber schon bald stand ich drauf. Irgendwann kaufte ich mir auch eine zweite Version (wahrscheinlich war das die englische 85er als Import), weil ich unbedingt "Blue flame" hören musste. Irgendwann stellte ich meine Plattensammlung auf CD um; in derselben Zeit sah ich auch mal die erste CD-Auflage dieses Albums stehen, kaufte sie aber aus Geizgründen nicht und wunderte mich in der Tat schon bald über ihr plötzliches Verschwinden aus den Läden. Nun ja, 2002 kam das Album endlich wieder in meinen Besitz.

Die Frage, ob man es braucht, lässt sich nur mit "Kommt ganz drauf an" beantworten: ohne Frage hat sich der Rupert hier selbst geschickt kopiert und einen perfekten Klon seiner Vorgängeralben "Immunity" und "Waving not drowning" vorgelegt. Aber: wie alles bei diesem Mann ist der Klon wirklich perfekt, und Hine's Musik hatte immer etwas Hypnotisches, was einen direkt in die Kompositionen hineinsaugt und nicht wieder rauslässt: die Anschaffung eines Rupert-Hine-Albums zu bereuen erscheint mir fast unmöglich. Außerdem gehört eine Menge Talent dazu, Musik zu klonen, die fast nur aus anspruchsvollen Hooklines besteht und trotzdem immer wieder frisch daherkommt.

Wie das natürlich bei einem Klon so sein sollte, ist der Sound nichts Neues, eben unmissverständlich der von Rupert Hine. Was besonders auffällt, sind die (auch vokalen) Kapriolen von "Living in sin" und der unerwartete Wechsel zwischen Kakophonie und Pop-Hookline-Refrain im Titelsong. Wie immer hat natürlich Jeanette Obstoj tolle Texte geschrieben; ein paar ionische Beispiele als Kostprobe: "I used to write lovesongs, but that was before. I understood how much true lovers ignore", oder: "I'll be stripped to the skin, you'll be stripped to the bone ... and we'll say no to the picture phone" (und in der Tat: das Bild-Telefon hat sich bis heute nicht eingebürgert!).

Auch Ernstes kommt natürlich vor: "How could the boy so in love with war planes could see his first flight shot down in flames. He was just a dreamer with the wildest wish to fly". Ein immer wieder ergreifendes Thema: die Begeisterung junger Enthusiasten, die die wahre Natur des Krieges nicht erkennen ("Have young men ever understood the games old men will play?"), daraus ließen sich ganze Opern machen, aber angesichts der seltsamen Veröffentlichungsgeschichte dieses Albums dürfte klar sein, dass es nie ein Konzeptalbum sein sollte - und es macht auch gar keinen solchen Eindruck. Aber dennoch ist es ein weiteres Beispiel für das unnachahmliche Talent Rupert Hines, ansprechend und zugleich anspruchsvoll im höchsten Grade zu sein. Das hat es so seitdem nach meiner Kenntnis kaum noch gegeben, und deshalb muss man dieses Album wohl auch haben?

Anspieltipp(s): Living in sin (war immerhin der Opener: wenn schon, denn schon
Vergleichbar mit: Peter Hammill, Johnny Warman
Veröffentlicht am: 15.12.2004
Letzte Änderung: 22.8.2013
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Rupert Hine

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1971 Pick up a bone 10.00 1
1973 Unfinished picture 11.00 1
1981 Immunity 11.00 1
1982 Waving not Drowning 10.00 1

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