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London Underground

London Underground

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2000
Besonderheiten/Stil: Beat; Psychedelic; RetroProg
Label: Record Heaven
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Daniele Caputo Drums, Percussion, Vocals
Marco Piaggesi Bass, Banjo, Backing Vocals
Gianluca Gerlini Piano, Hammond, Organ, Moog, Clavinet, Mellotron
Stefano Cudia Guitar
Gianni Corongiu Guitar

Gastmusiker

Claudio Bianchini Pedal Steel Guitar

Tracklist

Disc 1
1. Kultual Opus #1 0:20
2. Magda K. 4:41
3. Worst is yet to come 5:32
4. Squadron Leader 2:46
5. Everywhere I go 4:20
6. Mass Baptizer
7. Was she worth my Time 6:56
8. Love is a beautiful Thing 1:46
9. Watcha gonna do 3:39


Rezensionen


Von: Kristian Selm


In den Zeit von leblosen Synthetikpop und Musik als hirnlose Mehrheitsverarschung ist es einfach schön ein Produkt wie London Underground in den Händen zu halten. Eine Band, die sich um keine Trends schert, einfach die Zeit um mehr als 30 Jahre zurückdreht und die Swinging 60's in Feeling und Attitüde wiederaufleben lässt. Vom Sound, von den Ideen, alles klingt hier, als hätte man geradewegs ein progressives Werk der Hippieära ausgegraben, doch in Wirklichkeit ist die Musik um den singenden Standarte Schlagzeuger Daniele Caputo erst im Frühjahr 2000 entstanden.

Das Cover passt zwar zur Zeit aus der diese Musik ihre Inspiration zieht, doch sollte man sich keineswegs dadurch irritieren lassen und fehlgeleitet werden, dass hier lediglich nette Popmusik aus den End 60ern präsentiert wird, obwohl auch in bestimmten Ansätzen die Italiener dieser Versuchung nicht wiederstehen können. Aber meist geht es sehr psychedelisch, sehr spacig zur Sache - nicht nur einmal fühlt man sich an die Spätphase der Beatles, an "Pet sounds" von den Beach Boys erinnert, auch klingt immer wieder etwas Pink Floyd der frühen Tage durch - doch vor allem leben London Underground von wunderschön antiquierten Klängen und prägnanten Harmonien.

Ob Hammond, Mellotron, Moog oder Clavinet, die gesamte analoge Tastenmaschinerie wird aufgefahren und in wunderbare Schwingungen versetzt. Gerade solche Schlussteile, wie der vom Monstertrack "Worst is yet to come" treiben einem vor Sehnsucht fast die Tränen in die Augen und wer so verdammt traurig Balladen, wie "Was she worth my time" schreibt, muss ein ganz großes Herz besitzen.

Doch auch mit der Länge der CD wurde sich alten Zeiten angepasst, gerade mal nach etwas mehr als 37 Minuten ist schon Schluss mit dieser wunderbaren Zeitreise, aber dennoch kann allen 60s Nostalgikern diese Scheibe bedenkenlos ans Herz gelegt werden.

Anspieltipp(s): Magda K., Was she worthy my time
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.9.2004
Letzte Änderung: 1.10.2004
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von London Underground

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2003 Through a glass darkly 11.00 1
2010 Honey drops 10.00 1
2018 Four 10.00 1

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