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STATISTIK
24912 Rezensionen zu 17079 Alben von 6654 Bands.
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Eskaton

Fiction

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1983 (Soleil Zeuhl Wiederauflage 2004)
Besonderheiten/Stil: Zeuhl; sonstiges
Label: Soleil Zeuhl
Durchschnittswertung: 9/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

André Bernardi Bass, Gitarre
Paule Kleynnaert Gesang, Synthesizer
Gerard Konig Schlagzeug
Gilles Rozenberg Gitarrre, Orgel, Synthesizer
Marc Rozenberg Gesang, Piano, Synthesizer
Amara Tahir Gesang

Tracklist

Disc 1
1. FX   (LP Track 9) 6:37
2. Les deux trucs   (LP Track 8) 4:11
3. Automute   (LP Track 1) 4:47
4. Simplicius   (LP Track 2) 6:57
5. La dance des feux   (LP Track 5) 4:06
6. La mort de Tristan   (LP Track 7) 4:31
7. Le cinéma   (LP Track 6) 3:29
8. Plus et moins   (LP Track 3) 3:39
9. Parenthèse   (LP Track 4) 2:09
10. Le musicien   (Bonus-Track Soleil Zeuhl CD) 4:39
11. Marcel   (Bonus-Track Soleil Zeuhl CD) 4:33
12. Le chant   (Bonus-Track Soleil Zeuhl CD) 4:14
13. Le bruit   (Bonus-Track Soleil Zeuhl CD) 4:20
14. Le cri   (Bonus-Track Soleil Zeuhl CD) 9:02
Gesamtlaufzeit67:14


Rezensionen


Von: Udo Gerhards (Rezension 1 von 3)


Mit dem Album "Fiction" von 1983 liegt endlich die dritte und letzte offizielle Veröffentlichung Eskatons in CD-Form vor. Damit ist allerdings der Katalog der Band noch nicht erschöpft: 1985 nahmen Eskaton ein viertes Album namens "Icare" auf. Kurz darauf trennte sich die Band, und "Icare" wurde nicht veröffentlicht. Allerdings wird sich das wohl auch auf absehbare Zeit nicht ändern: Alain Lebon, der Chef des Soleil Zeuhl Labels, das "Ardeur" und "Fiction" wiederveröffentlichte, hat nach eigener Aussage nicht vor, "Icare" als ganzes herauszubringen, da sich die Band nach "Fiction" immer weiter hin zu radiofreundlichen Popsongs entwickelt habe, die nicht zum Profil von "Soleil Zeuhl" passen. So bleibt es bei den vier Bonus-Tracks von "Icare" auf der vorliegenden CD, wobei "Le cri" schon auf der inzwischen vergriffenen CD-Ausgabe von "4 Visions" enthalten war. Zusätzlich gibt es mit "Le musicien" noch einen komplett unveröffentlichten Song von 1983.

Auch "Fiction" zeigt schon eine deutliche Weiterentwicklung gegenüber dem vorher vormächtigen Zeuhl-Einfluss Eskatons. Zwar geht es mit "FX" gewohnt energetisch treibend und zeuhlig los (in der LP-Version war dies die Schlussnummer; für die CD-Veröffentlichung bat die Band um eine Umstellung der Reihenfolge. Details dazu finden sich in der Tracklist oben), aber die folgenden Songs zeigen eine veränderte Band. Der Sound wirkt wesentlich technischer: damals - 1983 - futuristisch anmutende klirrende Synthesizer-Sounds tragen grosse Teile der Musik; diese Timbres klingen für heutige Ohren aber ziemlich veraltet. Dazu kommen deutliche New Wave-Anwandlungen - monoton-technische Rhythmen zusätzlich zum kalt-mechanischen Klang der Synthesizer - in den Kompositionen und vor allem im Gesang: der weibliche Gesang wird phasenweise im Gegensatz zu früher nur in begleitender Funktion eingesetzt, während der Vortrag der Texte von männlichem "Sprechgesang" übernommen wird, der fast - nur fast, keine Sorge - schon entspannten Rap-Charakter besitzt.

Klar, im ein oder anderen E-Piano-Riff, in den hymnischen mehrstimmigen weiblichen Gesängen, die doch immer wieder auftauchen, und im pulsierenden Bass finden sich immer noch deutliche Magma-Spuren. Aber alles in allem klingt "Fiction" wesentlich eigenständiger als "Ardeur" und vor allem "4 Visions". Nur: in diesem Fall möchte ich höhere Originalität nicht mit hörerer Qualität gleichsetzen. Nicht jede Weiterentwicklung führt zum Besseren. Mir fehlt die mitreissende rhythmische Kraft früherer Eskaton-Nummern, wie sie allerdings Eskaton zu jener Zeit live durchaus noch zu entfalten wussten, auch in den Stücken von "Fiction".

Die Bonus-Stücke von "I Care" setzen - bis auf das sehr gute "Le cri" im "alten" Zeuhl-Stil - die auf "Fiction" eingetretene Entwicklung fort. So scheint Alain Lebons Urteil gerechtfertigt, ohne dass ich den Rest von "Icare" kennen würde. So gerne ich als komplettistisch veranlagter Fan "Icare" komplett hätte: manchmal ist es vielleicht besser, einen guten vorhandenen Eindruck einer Gruppe nicht durch das Hervorkramen jeden letzten Schnipsels zu zerstören. In diesem Sinne ist "Fiction" ein guter Abschluss der Audio-Geschichte Eskatons.

Anspieltipp(s): FX
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.1.2005
Letzte Änderung: 21.1.2005
Wertung: 8/15

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Von: Achim Breiling @ (Rezension 2 von 3)


Wave-Zeuhl? Ja, fast könnte man der Musik von "Fiction" dieses stilbeschreibende Kunstwort anhängen. Repetitive Keyboardmuster, gelegentliche hymnische Ausbrüche, verspielt-jazzige E-Pianolinien, weibliche Chor- und Scatekstase und eine gemäßigt vorantreibende Rhythmusgruppe, treffen auf kalte, synthetische Klänge vom Synthesizer, schmucklose Elektroniksounds, emotionslosen Gesang und stoische Textrezitationen. Magma meets XTC? Na ja, nicht wirklich!

Eskaton sind mit der Zeit gegangen und haben ihre dritte LP den 80er Jahren angepasst. Allerdings haben sie das - meiner Meinung nach - durchaus gut gemacht. Ich hätte es wohl ziemlich langweilig gefunden, wenn die Gruppe dem Hörer einen Aufguss von "Ardeur" vorgesetzt hätte. "Fiction" ist dagegen eine sehr eigenständige, ideenreiche Neuinterpretation des Stils der Gruppe, die zudem noch (denn von den Bonusstücken von "Icare" kann man das - bis auf "Le cri" - wohl nicht mehr behaupten) jede Anbiederung an kommerzielle Pop-Gefilde vermeidet. Leichgewichtig ist die Musik geworden, locker-entspannt, fast jazzig-canterburesque und in der Tat fehlt die zeuhlige Gewichtigkeit, die "mitreißende rhythmische Kraft" der "alten" Eskaton in den meisten Nummern. Ich mag das Ergebnis trotzdem, auch wenn es nicht extrem komplex oder sperrig geraten ist.

Anspieltipp(s): Simplicius, FX
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.1.2005
Letzte Änderung: 20.7.2006
Wertung: 10/15

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Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 3 von 3)


Achim hat für diese Musik einen schönen Begriff geprägt "Wave-Zeuhl". Und tatsächlich erinnert mich die Musik an manche in den frühen 80ern entstandene Aufnahme. Technisch-kalte Rhythmen und Klänge, die ich im Gegensatz zu Udo auch heute noch nicht veraltet finde, stossen auf zeuhlige Musikmuster. Alle Tracks sind viel klarer und im Arrangement weniger zugebaut. Höhepunkte sind für mich das fast schon elektronisch-folkige "La mort de Tristan", welches mit einem dunklen Synthieton und Flöte eingeleitet wird und besonders "Plus et moins", mit seinen angejazzten E-Pianos und dem merkwürdig mechanischen Gesang der beiden Vokalistinnen. "Parenthése" könnte als instrumentaler Titel fast von der "EARTH-Session" des Herrn VANGELIS stammen.

Die Bonustracks gehen weiter in Richtung "mechanischer Zeuhl" - hier wandelt sich die Band zu einer Waveband. "Le cri" ist, wie schon an anderer Stelle beschrieben, ein fulminanter Track.

Ich muß für mich persönlich sagen, mir gefällt dieser Stil, ich hätte sogar nichts gegen die Veröffentlichung des ausstehenden Albums einzuwenden. Für Progger und Zeuhlfans dürfte diese CD allerdings weniger geeignet sein - obwohl hier die einzige Möglichkeit besteht, "Le Cri" doch noch zu erhalten.

Anspieltipp(s): Plus et moins
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 30.1.2005
Letzte Änderung: 30.1.2005
Wertung: 9/15
unter Proggesichtspunkten, ich persönlich tendiere zu Achims Punktzahl ;-)

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Eskaton

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1980 Ardeur 10.50 4
1981 4 Visions 12.00 3

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