SUCHE
Erweiterte Suche
NEUER LESESTOFF
Prog 50. Progressive Rock Around the World in Fifty Years (22.11.2017)
ARCHIV
NEUE REZENSIONEN
23.11.2017
Grombira - Grombira
22.11.2017
Maat Lander - Seasons of Space - Book #1
Alan Simon - Songwriter
Wings Of Destiny - Kings Of Terror
Lifesigns - Cardington
Damn the Machine - Damn the Machine
King Crimson - Live in Chicago
French TV - Operation: Mockingbird
21.11.2017
French TV - Operation: Mockingbird
Peter Hammill - From the Trees
Orpheus Nine - Transcendental Circus
20.11.2017
Jeffrey Biegel - Manhattan Intermezzo
Badger - One live Badger
Various Artists - AMIGA Electronics
19.11.2017
Taylor's Universe - Almost Perfected
Hans-Hasso Stamer - Digital Life
French TV - Ambassadors of Good Health and Clean Living
ARCHIV
STATISTIK
24107 Rezensionen zu 16474 Alben von 6406 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Pendragon

Not of this world

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2001
Besonderheiten/Stil: Neoprog
Label: Toff Records
Durchschnittswertung: 9.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Nick Barrett guitars, vocals
Clive Nolan keyboards
Fudge Smith drums
Peter Gee bass guitar

Gastmusiker

Tina Riley additional backing vocals

Tracklist

Disc 1
1. If I Were The Wind (and You Were The Rain) 9:23
2. Dance Of The Seven Veils (part 1): Faithless 4:09
3. Dance Of The Seven Veils (part 2): All Over Now 7:30
4. Not Of This World (part 1): Not Of This World 7:20
5. Not Of This World (part 2): Give It To Me 2:23
6. Not Of This World (part 3): Green Eyed Angel 6:40
7. A Man Of Nomadic Traits 11:43
8. World's End (part 1): The Lost Children 10:46
9. World's End (part 2): And Finally... 7:13
10. Paintbox Acoustic Version   (Bonustrack) 4:25
11. King Of The Castle Acoustic Version   (Bonustrack) 4:44
Gesamtlaufzeit76:16


Rezensionen


Von: Christian Rode @ (Rezension 1 von 2)


Pendragon - Altmeister des Neoprog - schwanken zwischen Genesis und Pink Floyd. Dabei liegt der Schwerpunkt im Mittelteil klar auf Genesis "Nursery Cryme" bis "...and then there were three..." Der Floyd-Einschlag entspricht am ehesten der Phase "Dark Side of the Moon", v.a. dieser weibliche Backgroundgesang.

Die ersten beiden Songs sind recht verträumt (eigentlich die Scheibe insgesamt). Beim letzten Stück des regulären Albums (vor den Bonus-Tracks) geradezu schnulzig. Leider. Aber der Titelsong "Not of this world" reißt viel heraus. Der dritte Teil von "Not of this world" ist allerdings etwas langatmig geraten. Ebenso wie das schnulzige "World's End". Dazwischen gibt's aber noch ein sahnemäßiges "A man of nomadic traits", vor allem im Schlussteil. Mit schön fettem Keyboardteppich.

Als Zugaben stehen noch zwei Akustik-Songs da, die bedächtig fließen und doch ein ganz anderes Bild der Band geben.

Ein ganz nettes Album, auch wenn man danach unbedingt wieder was Härteres, Kantigeres braucht...

Anspieltipp(s): Not of this World (Pt. 1 & 2), A man of nomadic Traits
Vergleichbar mit: alte Genesis, Pink Floyd
Veröffentlicht am: 28.4.2002
Letzte Änderung: 23.10.2005
Wertung: 9/15

Zum Seitenanfang

Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 2)


Auf "Not of this World" pflegen die Mit-Gründerväter des Neoprog ihren Stil weiter: Viel Melodie, Keyboardteppiche, Gitarrensoli in langen, rhythmisch meist einfach strukturierten, ausladenden Epen. Es fängt an mit einem ultrafetten Synthi-Tiefbass, der nach einem ruhigen Eingesang in ein mit mächtigen Tom-Schlägen und Floyd`schem Frauenchor getränkten Mittelteil übergeht. Das ganze ist dicht und mastig produziert und drückt gut aus den Boxen. Das Stück endet mit einem zarten Pianoausspiel, dann darüber Gesang. Ein gelungener Einstieg in ein Album, das zusammen mit The Window Of Life zu den Besten der Band gehört.

"Dance of the seven veils" zeigt Barrett für einmal als durchaus ansprechenden Sänger. Wie er von den Augen der Gorgone singt, ist intensiv. Leider wird in Teil zwei des Stückes die Stimme vom dichten Soundgewand der Instrumente etwas an die Wand gedrückt. Gut finde ich hier auch die gelungenen Wechsel zwischen ruhigen akustischen Parts und knackig-fetten Liedteilen. Insgesamt ein interessantes, abwechslungsreiches Werk.

Den Höhepunkt des Albums stellt das Titelstück dar. Es beginnt mit flinken Keyboardarpeggios über hektischem 7/8-Takt, eine gell schreiende Gitarre setzt ein, die sich die Tonleiter rauf und wieder runter schwingt und dann mit dem Keyboard ein heftiges Duell liefert, weiterhin vom Schlagzeug und einem monoton im Untergrund hämmernden Bass befeuert. Ab 2:24 kulminiert das Ganze in einer grandiosen Klimax um dann ab 3:53 in einen ruhigeren, monumentalen "Monstermarsch" überzuleiten. Frauenchor, fette Gitarrenriffs, klopfende Drums, flirrende Synthesizerflächen; der Hörer wird bombastisch überfahren. Teil 2 des Stücks öffnet das Stück etwas, ist schlanker und stellt eine Brücke zum abschliessenden Teil 3 dar. Die Gitarrenakkorde erinnern hier zu Anfang an einer Stelle etwas an The Division Bell. Aus einer ruhigen, fliessenden, von mehrstimmigem Gesang bestimmten Ballade entwickelt sich ein immer intensiver werdender Bombastteil, der den grünäugien Engel mit einer "Feuerzeug-Schwenk"-Attitüde ausklingen lässt. Grosses Kino!

"A man of nomadic traits" macht in ähnlichem Stil weiter. Ein Ohrenschmaus ist das Gitarrensolo bei 7:56. Das abschliessende "World`s End - I" beginnt ruhig und lässt sich erst viel Zeit in seiner Entwicklung, um sich dann zu einem langen, bomforzionösen Steigerungslauf mit aller Grandezza zu steigern. Auch "World`s End - II" ist erst ruhig gehalten und wird dann zu eines bombastischen, erneut von floydschem Frauenchor gestützten, Ausspiel entwickelt, das die Platte beschliesst.

Barrett spielt auf "Not of this World" einige ganz grosse Gitarrensoli, die stilistisch in die Schublade Steve Rothery und Gary Chandler gehören. Die Kompositionen sind grösstenteils gelungen, die Melodien eingängig, die Produktion saftig und fett.

Für Neoprog-Jünger, Melodieliebhaber und natürlich Pendragon-Fans ein Leckerbissen.

Anspieltipp(s): Not of this World
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.1.2014
Letzte Änderung: 11.1.2014
Wertung: 10/15
SUSI-Prog at it`s best!

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Pendragon

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1985 The Jewel 9.00 2
1986 9:15 Live 8.00 1
1988 Kowtow 8.00 1
1991 The World 7.50 2
1991 The rest of 4.00 1
1993 The Window Of Life 9.00 4
1993 The very very bootleg 4.00 1
1994 Fallen Dreams and Angels 6.50 2
1995 Utrecht...The final frontier 7.00 1
1996 The Masquerade Overture 10.50 2
1996 As Good As Gold 7.00 1
1997 Live in Krakow 1996 7.00 1
1999 "Once Upon A Time In England" Volume 2 4.00 1
1999 "Once Upon A Time In England" Volume 1 8.00 1
2000 The History: 1984-2000 8.00 1
2002 Acoustically challenged 7.00 1
2005 Believe 6.75 4
2006 And Now Everybody To The Stage... (DVD) 11.00 1
2007 Past And Presence (DVD) 11.00 1
2008 Pure 9.00 4
2009 Concerto Maximo (DVD) 9.00 1
2011 Passion 8.00 4
2012 Out Of Order Comes Chaos (DVD) 9.00 1
2013 Out of Order Comes Chaos 9.00 1
2014 Men Who Climb Mountains 9.67 3
2017 Masquerade 20 (DVD) 10.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum