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Adrian Belew

Side One

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2005
Besonderheiten/Stil:
Label: Sanctuary
Durchschnittswertung: 9.75/15 (4 Rezensionen)

Besetzung

Adrian Belew Guitar, vocals, assorted instruments

Gastmusiker

Les Claypool Bass
Danny Carey Drums, Tabla
Peter Hyrka Violin
Gary Lee Tussing Cello

Tracklist

Disc 1
1. Ampersand 4:23
2. Writing on the Wall 3:54
3. Matchless Man 2:33
4. Madness 6:55
5. Walk Around the World 4:58
6. Beat Box Guitar 5:08
7. Under the Radar 1:39
8. Elephants 2:15
9. Pause 1:20
Gesamtlaufzeit33:05


Rezensionen


Von: Udo Gerhards (Rezension 1 von 4)


Es ist inzwischen ein ganzes Weilchen her seit Adrian Belews letztem elektrischen Solo-Album "Op Zop Too Wah". Nicht, dass Belew seit 1996 auf der faulen Haut gelegen hätte: zwischendurch gab es die Demo-Sammlung "Coming Attractions" und zwei akustische Alben, King Crimson- und ProjeKcts-Aktivität, die Wiederauferstehung seiner "anderen" Band The Bears und Session-Arbeit (etwa für das letztjährige William "Cpt. Kirk" Shatner-Album). Obendrein begann Belew zu malen; eines seiner Bilder ziert folgerichtig auch das Cover seines 2005er Albums "Side One".

2005 scheint nicht weniger geschäftig zu werden: King Crimson mit dem reaktivierten Tony Levin lauern immer im Hintergrund (nachbearbeitete Aufnahmen der letztjährigen Probenphase in Belews eigenem Studio - "The Crimson ProjeKct" - sollen dieses Jahr noch erscheinen), dazu stehen nicht weniger als zwei weitere Solo-Scheiben in den Startlöchern ("Side Two" und "Side Three"). Letzteres erfreut auf den ersten Blick den Fan, auf den zweiten bemerkt man die mageren 33 Minuten Laufzeit von "Side One" und fragt sich, ob angesichts dessen der dreifache Veröffentlichungs-Overkill wirklich nötig ist; selbst zu Vinyl-Zeiten wäre dies als ziemlich kurzes Album durchgegangen. Andererseits tut die kurze Laufzeit dem Album gut: es ist einfach keine Zeit für Langeweile.

Los geht's mit drei Tracks der Sessions mit Les Claypool (Primus-Bassmonster) und Danny Carey (Schlagzeuger der Crimso-Tour-Kumpanen Tool) im Power-Trio (weitere Stücke davon sollen auf Side Two/Three enthalten sein). Das geschäftige "Ampersand" bietet schneidende Begleitung von Belew sowie Claypools typischen hyperaktiven Bass, der pumpt und rifft, was das Zeug hält. Dazu gibt es bestimmt-fettes Schlagzeug von Carey und mehrstimmigen, aber verhältnismässig melodie- und textarmen mehrstimmigen Gesang von Belew, der hauptsächlich aus Einwürfen zu bestehen scheint: eine Tendenz, die schon bei Belews Beiträgen zu den letzten beiden King Crimson-Alben zu beobachten war. Im nahezu nahtlos übergehenden "Writing On The Wall" wirds hektisch-funkig, inklusive ebenfalls eher begleitendem Falsettgesang. Natürlich gibt es in beiden Songs Belews patentierte jaulende, gimmickartige, aber effektive Gitarren-Soli. "Matchless Man" schliesslich ist trotz bewegt hüpfenden Bass' eine ruhige Nummer mit Rückwärts-Gitarren und leichtem Asien-Feeling durch Carreys Tabla-Percussion.

Das passend betitelte "Madness" schichtet und schachtelt schräge, schrägere und schrägste Gitarren-Arpeggios über einen stampfenden, schleppenden Dosenrhythmus und erinnert ein wenig an die aktuellen King Crimson. Man muss schon genau hinhören um zu erkennen, dass die sich aus dem Chaos schälende Melodielinie von den Gastmusikern an Violine und Cello getragen wird. Das bewegtere "Walk Around The World" mit seinen verschränkten Gitarrenlinien und flehentlichem Gesang versprüht ebenfalls deutliches King Crimson-Feeling à la "Discipline". "Beat Box-Guitar" mit künstlichem Vinyl-Knistern, schepperndem LoFi-Kunst-Schlagzeug und zwischendrin trotz eher hektischem Rhythmus beinahe Lounge-Feeling ist ziemlich cool und macht Spass. "Under The Radar" verbindet Soundeffekte und kaum vernehmbare Umgebungsaufnahmen mit einer kleinen beatlesken Ballade mit gezupfter Gitarre. "Elephants" setzt Belews trötende, jaulende, maulende Solo-Gitarre über ein durchgehendes knapp abgehacktes Gitarrenriff, Jungle-Geräusche und pseudodokumentarische gesprochene Teile. Das abschliessende lautmalerische und experimentelle "Pause" erinnert stark an "The Guitar as Orchestra" aus der "experimental guitar series", deren zweiter Teil schon lange überfällig ist.

Alles in allem ist "Side One" ein sehr erfreuliches Solo-Lebenszeichen Belews, das - mich jedenfalls - neugierig macht auf "Side Two" und "Side Three"; größter Wermutstropfen ist natürlich die überaus kurze Laufzeit.

Anspieltipp(s): Writing On The Wall
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.2.2005
Letzte Änderung: 3.2.2005
Wertung: 10/15

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Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 2 von 4)


Nach langer Zeit der Abstinenz höre ich mich durch die neue CD aus dem Hause Belew und bin wie immer bei ihm im Zwiespalt.

Bei den ersten beiden Titeln knallt uns der Herr mit seinen Begleitern die Riffs nur so um die Ohren, so dass ich nach diesen Titeln völlig erschlagen bin. Dabei gelingt Belew das Kunststück, trotzdem irgendwie eingängig zu klingen und daran zu erinnern, dasser einerseits bei King Crimson, andererseits bei den Talking Heads maßgeblich den Sound prägte. Gerade der zweite Titel könnte aus deren mittlerer Phase stammen.

Erholung bietet "Matchless man", wobei mir hier besonders der melodische Bass und der Indientouch gefällt (Belew weiss, wie man alternde Hippies kriegt). "Madness" ist - gelinde gesagt - sehr "hypnotisch", immer wiederkehrende Muster auch an Geige und Cello sägen sich durch den Hörkanal. "Beat in the box" dagegen ist beschwingt und locker, allerdings stört mich das künstliche Knistern doch sehr.

Ansonsten aber, ohne noch weiter in Details zu gehen, ein gelungenes Album vom Meister, ich werde wohl mal meine Belew-Lücken füllen und warte ungeduldig auf neues von King Crimson mit ihm. Ach ja, die Auflösung des erwähnten Zwiespalts fehlt noch: Ich wünschte manchmal, er wäre nicht ganz so hektisch, sondern würde auch etwas mehr Ruhe wie in "Under the radar" einfließen lassen, wo Belew fast wie John Martyn klingt. Ich bin nicht mehr der Jüngste :-)

Anspieltipp(s): Beat in the box
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.3.2005
Letzte Änderung: 14.3.2005
Wertung: 10/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 3 von 4)


Mit der Anschaffung der drei "Side"-Alben von Adrian Belew habe ich einige Zeit gezögert. Nicht etwa, weil ich Zweifel an der Qualität der Musik gehegt hätte; die Rezensionen der Kollegen klingen durchaus verlockend. Nein, ich hatte einfach keine Lust, für gerade mal etwas über eine halbe Stunde Musik den vollen CD-Preis zu zahlen. Erfreulicherweise bekommt man die drei Scheiben mittlerweile günstiger.

Bei Belew solo weiß man ja nie so recht, was einen erwartet. Das kann von beatleskem Pop bis zu avantgardistischen Klangexperimenten reichen, auch eine Mischung aus beidem ist möglich. Auf dem ersten Teil der Trilogie (sofern es denn bei drei CDs bleibt...) lässt der Meister endlich mal wieder die Gitarre richtig krachen. Ach, was heißt hier krachen: sägen, schneiden, fräsen - das sind die passenden Worte für die Gitarrrensounds auf Stücken wie Ampersand, Writing on the Wall oder Madness.

Walking Around the World, stark von KC der 80er beeinflusst, ist dann der erste von drei etwas ruhigeren (im Sinne von "nicht so lauten", nicht von "weniger hektischen") Stücken (sehr schön hier das Drum'n'Bass-artige Beat Box Guitar), bevor auf Elephant wieder die Gitarren sägen. Ex-KC-Trommler Ian Wallace spricht dazu ein paar einleitende Worte.

Also, zu hektisch wie Andreas ist mir Belew hier nicht, aber ich bin auch noch nicht ganz so alt wie der Kollege ;-). Side One ist jedenfalls trotz kurzer Laufzeit ein überzeugendes Album, das Belew mal wieder als Meister der "schrägen Eingängigkeit" zeigt!

Anspieltipp(s): alles - dauert ja nicht lange :-/
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.10.2006
Letzte Änderung: 12.10.2016
Wertung: 10/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 4 von 4)


Ich betrete mit "Side One" discographisches Neuland. Und hier gefällt`s mir. Meine Vorredner haben die Musik bereits absolut treffend beschrieben. Einzig der Terminus "schräge Eingängigkeit" scheint mir nicht ganz passend. Eingängig sind die oft monotonen, hektischen "Riff `n`Bass `n`drum"-Collagen nicht. Mit dem Begriff "eingängig" verbinde ich irgendwo auch einen gewissen Ohrwurm-Charakter und diesen möchte ich den Kompositionen auf "Side One" dann doch absprechen.

Übrigens: hört sonst noch jemand in "Madness" entfernte Ansätze der "Ode an die Freude" von Ludwig Van Beethoven heraus? Kann mich auch täuschen...

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.11.2006
Letzte Änderung: 14.11.2006
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Adrian Belew

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1982 Lone Rhino 10.00 1
1983 Twang Bar King 9.00 1
1986 Desire Caught by the Tail 13.00 1
1989 Mr. Music Head 10.00 1
1990 Young Lions 8.00 1
1991 Desire Of The Rhino King - 1
1992 Inner Revolution 9.00 1
1993 The acoustic Adrian Belew 7.00 1
1994 Here 5.67 3
1995 The Guitar as Orchestra 12.00 2
1996 Op Zop Too Wah 10.00 2
1998 Belewprints 11.00 1
2005 Side Two 11.00 2
2006 Side Three 10.50 2
2008 Side Four (Live) 10.00 1
2009 e 11.00 3
2015 Live at Rockpalast 10.00 1
2015 Live at the Paradise Theater Boston 10.00 1

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