SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
22.7.2018
Southern Empire - Civilisation
Barnacles - Air Skin Digger
Distorted Harmony - A Way Out
Yasuaki Shimizu - Kakashi
21.7.2018
Barnacles - One Single Sound
Robert Cohen-Solal - Les Shadoks
The Flaming Lips - Embryonic
20.7.2018
Distorted Harmony - A Way Out
Three - Live Boston '88
Koenjihyakkei - DHORIMVISKHA
The Enid - Live At Loreley
Southern Empire - Civilisation
Marcello Giombini - Synthomania
19.7.2018
Cavern Of Anti-Matter - Hormone Lemonade
Twelfth Night - Fact and Fiction
Spock's Beard - Noise Floor
17.7.2018
Deafening Opera - Let Silence Fall
Ihsahn - Àmr
ARCHIV
STATISTIK
24797 Rezensionen zu 16977 Alben von 6612 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Motorpsycho

Let them eat cake

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1999
Besonderheiten/Stil: Independent / Alternative; RetroProg
Label:
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Hakon Gebhardt Drums, Percussion, Vocals
Hans Magnus Ryan Guitars, Vocals
Bent Saether Bass, Vocals

Tracklist

Disc 1
1. The other Fool 5:40
2. Upstairs-downstairs 5:12
3. Big Surprise 3:14
4. Walkin' with J. 3:58
5. Never let you out 2:49
6. Whip that ghost 6:26
7. Stained Glass 6:12
8. My best friend 4:21
9. 30/30 7:21
Gesamtlaufzeit45:13


Rezensionen


Von: Thomas Thielen @


Was für eine wirklich flippige, gut gelaunte, Spaß machende Sommerplatte! Trotzdem ist Motorpsychos 1999er Werk nie dumm oder klischeebehaftet; schon "The Other Fool" macht deutlich, wo es hingehen soll: Ein Streichquartett spielt schraege Orchestrahits zu einer typischen Violent Femmes-Schrummel-A-Gitarre, wobei die Struktur des Songs immer um eine Ecke mehr führt als man denkt. Dabei nölt eine Stimme ziemlich weit im Hintergrund, dilletantisch, aber unglaublich authentisch.

Überhaupt ist diese Phrase auf die gesamte Platte übertragbar. Überall trifft man auf Schwächen und Ungenauigkeiten der Musiker, aber diese wirken immer nach "Zigarette im Mundwinkel und leck mich eh am Arsch", so ähnlich halt wie Roine Stolts beste Vocals. Der Drumsound z.B. ist eigentlich irgendwo in den frühen Indie-80ern hängen geblieben, aber genau darin besteht eine Nuance des Charmes des Norwegischen Trios: Back to the roots, aber nicht so ganz.

Dementsprechend gibt es immer wieder Gitarrenpop, der aber mehr Ecken und Kanten hat, als man ihm beim ersten Nebenbeihören zutrauen würde; man merkt das vor allem daran, dass es schwer fällt, die CD nur nebenbei zu hören; ich habs versucht und mich in einem Gespräch mit Freunden dauernd selbst unterbrochen, wahrscheinlich von ziemlich verdutzten Blicken begleitet... Herausstellen möchte ich noch "Whip that Ghost", das einen schrägen, nervösen Bass/Drums-Rhythmus, mit luftig-leichten Gitarrenmelodien vereint, "Upstairs - Downstairs", eine zuckersüße, aber bitterböse Ballade, und "30/30", das in der Ambient-Tradition der besten Eno-Stücke durchaus einen Platz verdient hätte.

An den Vocals werden sich einige Geister scheiden. Entweder man mag dieses Amateurfeeling oder man hasst es - findet es raus! Auf jeden Fall eine dicke Reinhör-Empfehlung; aus dieser Richtung könnte dem Prog einiges an frischen Einflüssen blühen.

Anspieltipp(s): The Other Fool, Whip That Ghost
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.4.2002
Letzte Änderung: 29.4.2002
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Motorpsycho

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1993 Demon Box - 1
1998 Trust Us 11.00 1
2000 Roadwork vol 2: The MotorSourceMassacre 11.00 1
2008 Little Lucid Moments 11.00 1
2010 Heavy Metal Fruit 12.00 1
2013 Still Life With Eggplant 12.00 1
2014 Behind The Sun 10.00 1
2016 Here Be Monsters 12.00 1
2017 The Tower 11.67 3

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum