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Fish

Fellini Days

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2001
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Neoprog; Rock / Pop / Mainstream
Label: Chocolate Frog Records
Durchschnittswertung: 7.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Fish Lead Vocals
John Wesley Guitars
John Young Keyboards
Steve Vantsis Bass
Dave 'Squeaky' Stewart Drums

Tracklist

Disc 1
1. 3 D 9:11
2. So Fellini 4:06
3. Tiki 4 7:32
4. Our Smile 5:25
5. Long cold day 5:33
6. Dancing in the Fog 5:30
7. Obligatory Ballad 5:15
8. The Pilgrim's Address 7:18
9. Clock moves sideways 7:17
Gesamtlaufzeit57:07


Rezensionen


Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 1 von 2)


Derek Dick alias FISH veröffentlicht dieser Tage sein neues Album. Der Meister war mir nie unsympathisch, allerdings haben mich seine Outputs auch nie wirklich umgehauen. Wenn auch die Releases nie den wirklich durchschlagenden Erfolg haben, so kann ich mir ein FISH Album allerdings auch immer wieder anhören, ohne dass Langeweile aufkommt. Und von mal zu mal werden seine CDs mir immer sympathischer.

"Fellini Days" zeigt einen anderen FISH als man ihn gewöhnlich kennt. Irgendwie strahlt das Album eine innere Ruhe aus, eine eher melancholische aber schöne Stimmung macht sich breit. Das Charisma im Gesang ist dabei nur ein i-Tüpfelchen, denn es ist vordergründig die Musik, die dieses Gefühl in mir aufkommen läßt. Nach "Raingods With Zippos" wurde die Instrumentierung wieder eher auf die Gitarre ausgelegt. Die Keyboards ergänzen klassisch und sind eher selten vordergründig zu finden. Vielfach gibt es sogar eher düstere Keyboardteppiche zu hören.

Die Songs auf "Fellini Days" können mit denen des Vorgängeralbums unbedingt mithalten. Sie sind definitiv anders, eher vergleichbar mit dem "Sunsets on Empire" Album. Stücke wie "3D" oder "Tiki 4" verwöhnen das Ohr auf eine einzigartig melodische Weise, ohne dabei auch nur annähernd kitschig oder ausgekaut daherzukommen. "Long Cold Day" ist sogar mit recht harten Gitarren ausgestattet. "Dancing In Fog" basiert auf einem Drum-Loop und die gesanglichen Interpretationen von FISH bauen einen sehr interessanten Spannungsbogen. Highlight ist das wiederum sehr auf modernen Beats aufgebaute "Clock Moves Sideways". Hier wird der FISH Sound genial ergänzt und mit weiblichen Backgroundgesängen wunderbar untermalt.

Ich denke, die Fans werden nicht enttäuscht sein von "Fellini Days". Aber auch alle, die wissen wollen, wie moderne Rockmusik klingen kann, die sollten sich mal mit dem Album anfreunden. Mir wird FISH jedenfalls von Album zu Album sympathischer.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.8.2002
Letzte Änderung: 8.1.2004
Wertung: 9/15
ein sehr ruhiges und für FISH sehr düsteres Album

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Von: Thomas Thielen @ (Rezension 2 von 2)


Da ist sie nun, die neue John Wesley-Scheibe. Ganz nette Ideen, hier und da, etwas zu riff-lastig für meinen Geschmack, aber ambitionierter Mainstream immerhin. Die bombastischeren Passagen klingen brauchbar, die Balladen haben immerhin hier und da eine Kante übrig, die rockigen Sachen sind authentisch, wenn auch etwas dutzendhaft.

Bis hierher klingt das nach oberem Mittelfeld, ganz nett, Sommerhintergrundmucke oder so. Aber das ganze hat leider einen großen Pferdefuß: Der Sänger ist scheiße. Was Herr Dick abliefert, ist sicher am oberen Ende dessen, was man von ihm noch erwarten darf. Aber das reicht schlicht und ergreifend ganz und gar nicht. Seine Gesangsmelodien sind lahm, oft nur Kopien der Gitarrenriffs, und die Ausführung ist aufgrund eines sehr begrenzten tonalen Vokabulars bestenfalls unauffällig. Da hilft auch noch so viel überzogene, plakative Emotionalität nichts, und die pinkfloydigen Hintergrunddamen wirken ob solch ganz und gar nicht tragfähiger Lead Vocals seltsam deplatziert.

Man könnte jetzt auf die Idee kommen, dem Mann, der die herzzerreißendsten Marillion-Lyrics verbraten hat, zu raten, er soll die Musik hinter sich lassen und Gedichte schreiben, die er dann - vielleicht einer männlichen Anne Clark ähnlich - rezitiert, gern auch mit Hintergrundmucke. Allerdings, und das ist die ECHTE Enttäuschung, offenbart Fish auch hier, wie ausgebrannt er ist; man nimmt ihm schlichtweg nicht mehr ab, dass er noch viel zu sagen hätte.

Was bleibt also? Ein mittelprächtiges Mainstreamalbum, mittelmäßig produziert, phantasielos arrangiert, aber durchaus mit einem gewissen Drive. Und leider inzwischen mit einem Sänger mit dem gewissen Nichts.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Pink Floyd meets Led Zeppelin im Weichspüler
Veröffentlicht am: 2.8.2003
Letzte Änderung: 2.8.2003
Wertung: 6/15
Die Legende bleibt tot

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Fish

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1990 Vigil In A Wilderness Of Mirrors 13.00 1
1991 Internal Exile 5.00 2
1993 Uncle Fish & The crypt creepers (Live at the Düsseldorf Philipshalle 7.12.1991) 10.00 1
1993 Songs From The Mirror 4.50 2
1994 Suits 8.00 1
1994 Sushi 12.00 1
1995 Yang 3.00 1
1995 Yin 3.00 1
1997 Sunsets on Empire 11.33 3
1997 Tales from the big bus - Live Köln 20.11.1997 5.67 3
1999 Raingods With Zippos 9.00 2
2002 Sunsets on empire Live in Poland 1997 (DVD) 11.00 1
2002 Fool's Company - Live in Holland (DVD) 8.00 2
2004 Field of Crows 12.00 1
2005 Scattering Crows - Live in Europe 2004 (DVD) 8.00 1
2006 Return To Childhood 8.50 2
2007 13th Star 11.00 1
2013 A Feast Of Consequences 12.00 1
2017 Farewell To Childhood 10.00 1

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