SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
25.9.2017
Vuur - In This Moment We Are Free
24.9.2017
Electric Orange - EOXXV
Cosmograf - The Hay​-​Man Dreams
23.9.2017
Grobschnitt - Jumbo
22.9.2017
Violent Attitude If Noticed - Ourselves and Otherwise
The Tangent - The Slow Rust Of Forgotten Machinery
21.9.2017
7C - Compartment C
The Great Discord - The Rabbit Hole
White Moth Black Butterfly - Atone
20.9.2017
Panther & C. - Il Giusto Equilibrio
19.9.2017
Mastermind - Until Eternity
Hällas - Hällas
Pere Ubu - The Pere Ubu Moon Unit
Arabs in Aspic - Victim of Your Father´s Agony
17.9.2017
VagusNerve - Lo Pan
Guerilla Toss - Gay Disco
Igorrr - Hallelujah
Zanov - Moebius 256 301
ARCHIV
STATISTIK
23881 Rezensionen zu 16317 Alben von 6339 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Solaris

Back to the roots... Solaris Archive 1

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2000 (Aufnahmen von 1980)
Besonderheiten/Stil: live; Klassischer Prog
Label: Periferic Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

István Cziglán Guitars
Róbert Erdész Keyboards
Attila Kollár Flute
Attila Seres Bass
Vilmos Tóth Drums

Tracklist

Disc 1
1. Revival 11:53
2. Counterpoint (Original Version) 4:16
3. Solar Suite

1. Ancien Viking
2. Solaris
3. Waves of the dune

18:09
4. Distant fire 4:35
5. Undefeatable 9:04
Gesamtlaufzeit47:57


Rezensionen


Von: Kristian Selm


Die ungarische Band Solaris kann bereits auf eine mehr als zwanzigjährige, sehr rege Bandgeschichte zurückblicken. Eine Zeit in der sich nur das politische System im eigenen Land änderte, sondern es endlich auch möglich wurde, zu einem Zeitpunkt, wo die Band bereits die Hoffnung fast aufgegeben hatte, nicht unbedingt "System-konforme" Musik zu veröffentlichen.

"Back to the roots" ist der erste Teil von insgesamt drei geplanten Alben, welches einen Konzertmitschnitt in ordentlicher Bootlegqualität enthält, und die Ungarn von einer anderen, deutlich progressiveren Seite zeigt, als später auf ihrer ersten offiziellen Veröffentlichung "Marsbéli Krónikák". Die Musik klingt noch etwas unfertig und nicht komplett durchkomponiert, doch mitreißende Spielfreude, Dynamik und rasantes Tempo machen dieses Manko mehr als wett. Man merkt den Ungarn deutlich die Liebe zur Musik an, die Klänge atmen, sie ergreifen kraftvoll Besitz vom Hörer und dessen Bereitschaft tiefer in diese antiken Klänge einzutauchen.

Dominierendes Instrument ist die Flöte, die nicht nur prägnante Tupfer setzt, sondern auch die Melodieführung übernimmt. Doch leben die komplexen, sinfonischen Klänge, die ihren 70er Jahre Ursprung erst gar nicht zu leugnen zu versuchen, vor allem von den überraschenden Wendungen, der Energie des Quartetts. Die Rhythmusgruppe versprüht unbedingte Lebenslust, Gitarre und Orgel ächzen dazu um die Wette.

Zwar erreicht nicht jedes Break sein Ziel, bringt nicht jeder Dynamiksprung den erhofften Spannungsaufbau, doch dem begeistert mitgehenden Publikum ist dies egal, es ist die damalige Neuartigkeit der Musik, die hörbar mitreißt, auch wenn hier und da das Geflöte auf Dauer etwas nervt. Die fünf Stücke mit Längen zwischen vier und nahezu 19 Minuten auf "Back to the roots" sind nicht nur ein vitales Zeitdokument, sie beweisen auch wieder mal eindrucksvoll, dass progressive Musik fast überall auf der Welt zuhause war und immer noch ist.

Anspieltipp(s): Revival
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.4.2005
Letzte Änderung: 29.4.2005
Wertung: 9/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Solaris

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1983 Marsbéli Krónikák 10.50 2
1990 1990 8.50 2
1995 Live in Los Angeles 11.00 1
1999 Nostradamus Book of Prophecies 6.50 2

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum