Stardust We Are
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
InsideOut |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (4 Rezensionen) |
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Besetzung
| Hans Bruniusson |
percussion |
| Jaime Salazar |
Drums |
| Tomas Bodin |
synthesizer, piano, accordion, organ (Hammond), pipe, Mellotron, Fender Rhodes, mixing, optigan, effects |
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| Roine Stolt |
guitar (acoustic), guitar (electric), keyboards, vocals, voices |
| Hans Fröberg |
vocals, vocals (bckgr), voices |
| Michael Stolt |
Bass |
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Gastmusiker
| Ulf Artan Wallander |
soprano sax |
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| Hakan Almorvist |
sitar, tabla |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
In The Eyes Of The World
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10:38
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| 2. |
A Room With A View
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1:26
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| 3. |
Just This Once
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7:53
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| 4. |
Church Of Your Heart
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9:10
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| 5. |
Poor Mr.Rain's Ordinary Guitar
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2:43
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| 6. |
The Man Who Walked With Kings
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4:59
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| 7. |
Circus Brimstone
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12:03
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| 8. |
Crying Clown
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0:57
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| 9. |
Compassion
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4:45
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| Gesamtlaufzeit | 54:34 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Pipes Of Peace
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1:19
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| 2. |
The End Of Innocence
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8:28
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| 3. |
The Merrygoround
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8:17
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| 4. |
Don Of The Universe
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7:02
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| 5. |
A Day At The Mall
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0:45
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| 6. |
Different People
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6:19
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| 7. |
Kingdom Of Lies
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5:48
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| 8. |
If 28
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2:15
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| 9. |
Ghost Of The Red Cloud
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4:37
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| 10. |
Hotel Nirvana
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1:49
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| 11. |
Stardust We Are
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25:02
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| Gesamtlaufzeit | 71:41 |
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Rezensionen

Die Flower Kings sind eine großartige Band, keine Frage: alles technisch versierte Musiker, Roine Stolts Gitarrenspiel ist wunderbar melodisch ohne großartiges Schaugefrickel, aber dennoch nicht primitiv, Thomas Bodins Keyboard-Sounds sind immer passend und sehr variabel und auch alle anderen füllen ihre Rollen sehr gut aus. Die Kompositionen auf "Stardust We Are" sind abwechslungsreich und originell, von treibendem Rock bis zu bombastischen, symphonischen Passagen, von Karusselmusik bis zu düsterem Choral.
Nur einen Fehler machen die Flower Kings: sie wissen nicht, wann sie aufhören müssen. Damit meine ich die Fülle an Material. Bei insgesamt 130 Minuten schleichen sich insbesondere auf der zweiten CD doch einige überflüssige Füllsel-Längen ein ("Don Of The Universe", "Ghost Of The Red Cloud" etc.); zwar entschädigen die tollen guten Nummern dafür einigermaßen (die grandiose, düstere, viel zu kurze Gänsehautnummer "Compassion" ist pures Genie! Auch das 25minütige Titel-Epic ist fantastischer bombastischer Seventies-Prog mit Nobelsound), aber ich finde, wenn man "Stardust We Are" auf ca. 100 Minuten mit den besten Nummern getrimmt hätte, wäre es ein Killer-Album geworden; so ist es immer noch ziemlich klasse, aber halt kein absolutes Meisterwerk.
| Anspieltipp(s): |
In The Eyes Of The World, Compassion |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
29.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
29.4.2002 |
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Das ist sie. Die meiner Meinung nach beste Platte der schwedischen Progrocker. Hätte auch nicht gedacht, dass es eine Doppel-CD sein würde. Nicht dass dies prinzipiell gegen Qualität spricht. Aber bei den "Flower Kings" war ich mir überflüssige Längen gewohnt. Die gibt`s hier zwar auch, aber dennoch ist "Stardust" die bisher beste Scheibe und bleibt es bis zum Jahr 2002 auch.
Das erste Stück ist so erfrischend, groovig, atmosphärisch und proggig wie selten eines zuvor. Möglicherweise das Stück der FloKis schlechthin. Zum ersten mal gefällt mir und passt hier auch die durch einen Emulator verzerrte Stimme, was ich ansonsten eher als unnötige Spielerei abtue. Das Stück ist herrlich rockig. Prog"rock" in Reinkultur und nicht, wie so häufig bei den FloKis, Prog"melody" (ich bevorzuge eher das vertrackt-rhythmische als das melodisch-harmonische Element). In "just this once" setzt sich dieses Schräg-dissonante-krummtaktige fort. "Church of your heart" ist ein Stück, welches melodische Vocal-arrangements in den Vordergrund rückt. Ist nett gemacht, aber doch für meine Begriffe etwas zu pathetisch und langweilig. Erstaunlich, dass dieses Stück den Weg auf die Live-Doppel-CD fand, welche ja irgendwie auch als Best-of verstanden werden kann.
Track 5 und 6 sind unnötige Füllsel, dann folgt mit "Circus Brimstone" ein "schrägeres" Instrumental. Skurril beginnend, dann in einen wiegenden Rhythmus übergehend. Der letzte Track der ersten CD ist dann geniale Athmosphäre und Bombast-Prog pur. "Compassion" ist neben dem Opener das absolute Highlight.
Die zweite CD beginnt mit Kirchenorgel, was ganz ansprechend klingt. Das folgende Stück "the end of innocence" ist eher gewöhnlich, beginnend mit Jean-Michel-Jarre Harmonien. Dann folgt ein hektisches, uninspiriertes Gezappel und Geklampfe, das man sich hätte sparen können. Dazu grottenschlechte Vocals (durch Verzerrer, Emulatoren und Kompressoren gedrückt); ist ziemlich lieblos gemacht. "Don of the universe" nimmt schon mal das "SWA"-Thema des letzten Stücks (SWA) vorweg. Das Stück ist ruhig hypnotisch, gerade so, als würde man auf einem Pferd reiten (im Schritt versteht sich). Ein ausgeflipptes Sax-solo gefällt hier zudem recht gut. Mit "different people" folgt dann eine Niete. Hört sich irgendwie nach A-ha an. "Kingdom of lies" ist auch etwas einfach, mit "If 28" wird erneut das "SWA"-Thema aufgenommen. Nach zwei weiteren Füllern folgt das Titelstück "Stardust we are", das wieder viele Elemente guter Progmusik enthält : eingängige Melodien, bombastische Synthiklänge, trockene Schlagzeuggrooves, schöne Gitarrensoli.
Noch eine Bemerkung zu Konzept bzw. Konzeptalben. Ich teile die Ansicht nicht, dass man CD`s nicht auseinandernehmen und die einzelnen Stücke für sich bewerten kann. Wenn auf einer Platte alle Stücke Schrott sind, macht das trotz zusammenhängendem Thema noch immer kein gutes Album. So finde ich zum Beispiel "The lamb..." von Genesis ein eher schlechteres Album der Band. Das Wort "Konzeptalbum" ist oft bloss eine Worthülse. Auch bei diesem Album ist bis auf einige vorweggenommene Reprisen auf der zweiten Scheibe, kein besonderes Konzept erkennbar. Das Album ist als ganzes einfach proggiger, vor allem die erste Seite. Textliche und damit inhaltliche Konzepte nehme ich hiermit klar aus. Diese haben für mich aber auch nur wenig Relevanz.
Fazit: Vor allem die erste CD ist sehr guter Progrock. Man hätte das Material aber wiederum auf eine CD bannen können. Von CD 2 lohnt sich eigentlich nur der Titeltrack und die Reprise "don of the universe", welche man irgendwie ineinander hätte verquirrlen können.
| Anspieltipp(s): |
In the eyes of the world, Compassion,SWA |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
31.7.2002 |
| Letzte Änderung: |
18.10.2002 |
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Hallo, ich weiss nicht, ob Sie es wussten: Ich bin Flower Kings-Fan (etwa seit dem Jahr 2000) und da dachte ich mir, für meine 250ste Rezension (kleines Jubiläum...) auf diesen Seiten, schreibe ich mal wieder etwas über die "Blumenkönige"...
Durch meinen späten Einstieg in den neuzeitlichen Prog habe ich die Alben der Flower Kings nicht in der chronologisch richtigen Reihenfolge kennengelernt, sondern ziemlich durcheinander (mein Einstieg war beispielsweise das Live-Album "Alive On Planet Earth", dann kam das damals aktuelle Studioalbum "Space Revolver" und so weiter...) erworben. So kam "Stardust We Are" eher spät in meinen Player... was einerseits schlecht war, da ich lange auf dieses Album verzichten musste, andrerseits konnte ich dann (und kann auch heute noch) mit ziemlicher Sicherheit sagen: Das dritte Album der Flower Kings, gleich ein Doppel-Album, ist für mich das Meisterwerk der Band.
Die Flower Kings sind eine Retro-Prog-Band, was immer das auch bedeuten mag in einer Zeit, in der es kaum noch authentischen "klassischen Prog" gibt, in der gerade die Vertreter dieser Zunft entweder verschwunden sind oder andere Musik machen oder manchmal wie Abziehbilder ihrerselbst klingen. In jedem Fall versorgen die Blumenkönige die Fans mit neuen Klängen auf Basis des klassischen, symphonischen Prog der 70er Jahre ohne einem der Vertreter dieser Generation allzu klon-haft nachzueifern... am ehesten vielleicht noch Yes, wobei dieser Klangeinfluss witzigerweise hier bei "Stardust..." am wenigsten dominant ist.
Die erste CD von "Stardust We Are" ist pures Genie und besticht vor allem durch einen durchgängigen musikalischen Fluss, der - ungewöhnlich für die Flower Kings - praktisch ohne Füllsel und Längen auskommt. Das beginnt schon mit dem vielleicht besten Flower Kings-(Rock)-Song ever, "In The Eyes Of The World". Ein Prog-ROCK-Kracher donnert aus den Boxen, reisst den Hörer dynamisch mit, und vergisst aber trotzdem den nötigen Schuss an bombastisch-melodiösen Anteilen nicht. Nicht umsonst ist dieser Titel auch ein Live-Favorit der Band. Nachdem kurzen Zwischenspiel "A Room With A View" folgt mit "Just This Once" ein nicht minder interessanter Song mit allerlei Sound- und Klanggimmicks, die einfach Spass machen. Dazu kommt der leicht elektronisch verfremdete Gesang, cool!
Highlight auf Highlight: "Church Of Your Heart" ist eine zu tränenrührende Bombast-Ballade, wie sie selbst den Flower Kings nicht wirklich oft gelungen ist. Danach kommt die Entspannungsphase für den Hörer mit dem ruhigen, ja fast melancholischen Gitarrenstück "Poor Mr. Rain's Ordinary Guitar" von Roine Stolt gefühlvoll auf der akustischen Gitarre gespielt. Auch "The Man Who Walked With Kings" ist ein eher ruhiges Instrumental, fast schon mit leichten New Age-Anklängen, welches insbesondere von den Gitarren-Parts gegen Ende gerettet wird.
Derart beruhigt und entspannt kann sich der Hörer auf die abgedrehte Reise durch den "Circus Brimstone" begeben. Was hier nun geboten wird, wie Spannung aufgebaut und entladen wird, dass muss man gehört haben. Die Flower Kings sind perfekt an ihren Instrumenten und das darf man hier denn auch geniessen. Zum Abschluss gibt es dann noch die absolute Gänsehautnummer "Compassion" mit unglaublich dramatischen, eindringlichen Vokals... das wäre eine Nummer, die die Flower Kings jetzt mit Daniel Gildenlöw mal live bringen sollten. Am Ende von "Compassion" gibt es dann noch ein bisschen "hidden synthesizer-geblubber" ;-)
Bis hierher sind die "Blumenkönige" klar auf 15 Punkte-Kurs...
Ich gebe gleich von vornherein zu: Die zweite CD kann dieses Niveau nicht ganz halten, auch wenn der Einstieg mit Kirchenorgel mich jedes mal wieder wegbläst. Wie in vielen Stücken der zweiten CD wird hier schon mal das "Stardust We Are"-Thema zitiert, was anscheinend eine Art "roten Faden" durch das Album bilden soll. "The End Of Innocence" beginnt ruhig, die Gitarre zitiert ein bisschen "Starless", was auch zur Stimmung des Titels gut passt... lyrische Klänge von den Tasten leiten den etwas symphonischeren Teil ein, die Grundstimmung bleibt aber getragen-elegisch. Schön. "The Merrygoround" nimmt dann deutlich Fahrt auf und ist ein locker-flockiger "Pop-Prog-Song", nicht essentiell, aber auch nicht störend.
"Don Of The Universe" wirkt ein bisschen wie ein Jam und plätschert etwas uninspiriert dahin. Nicht wirklich störend, aber einfach gut 4 Minuten zu lang. Nach der Soundcollage "A Day At The Mall" kommt mit dem Pop-Song "Different People" der einzige Ausfall auf diesem Doppelalbum. Hier sind die "Könige" nun doch ein Stück zu weit in klangliche Belanglosigkeit vorgestossen. Aber wenigstens wirkt das Stück nicht so störend, dass man "skippen" müsste. "Kingdom Of Lies" ist ein normaler Sympho-Rocksong mit immerhin treibendem Bass, aber ansonsten auch nicht wirklich essentiell. Wieder ein kleines Zwischenspiel ("If", das "Stardust..."-Thema mal auf dem Solo-Piano) und wir kommen zu "Ghost Of The Red Cloud"... irgendwie witzig mit seinem "hüpfenden" Keyboard-Sound, erinnert etwas an die Soundtracks von Mark Knopfler, entwickelt sich dann zu einem soliden, aber unspektakulären Flower Kings-Song.
Die düsteren Synthie-Klänge von "Hotel Nirvana" stimmen dann ein auf das Album-Highlight, den Titelsong "Stardust We Are". Die Flower Kings bieten hier über 25 Minuten gelungene Variationen des klassischen, symphonischen Progs, dazwischen immer wieder mit groovigen Parts, Gitarren- und Keyboard-Soli, die schliesslich im bombastisch-hymnenhaften Teil 3 förmlich "explodieren"... Stardust We Are / Close To Divine / Stardust We Are / See How We Shine... ja, glücklich sinkt der Hörer zurück und schwebt über den profanen Dingen dieser Welt. Einmalig!
| Anspieltipp(s): |
In The Eyes Of The World, Compassion, Stardust We Are (wenn man etwas Zeit mitbringt) |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
21.8.2004 |
| Letzte Änderung: |
21.8.2004 |
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Jetzt kommen die Flokis gleich mit einer Doppel-CD. Und wie andere finde ich das Teil zu lang. Im Grunde spielt die Band melodiösen Hardrock, der ganze proggige Kram ist Zierat und Schnörkel. Selten sind die Kompositionen in der Substanz für mich wie bei den 70er-Bands in sich geschlossen. Das ist beileibe kein Vorwurf, sondern erklärt für mich, warum ich fast nie das Gefühl habe, Musik zu hören, die im Gesamtrahmen einer CD zusammenpaßt. Zu viele Wechsel, Klangbrüche sind mir zu willkürlich.
Trotzdem ist "Stardust we are" kein schlechtes Album, sondern ein Werk mit vielen sehr unterschiedlichen Facetten. Sie bietet für mich halt "nur" sehr gute bis passable Einzelsongs. Besonders die erste CD ist in sich gelungen, bietet mit dem Opener, "Circus Brimstone" und "Compassion" drei Klassesongs.
Die zweite CD fällt demgegenüber ab, zu eingängig sind mir die meisten Titel. Aber zumindest die ersten vier Titel finde ich sehr gelungen, besonders das mit indischen Einflüssen angehauchte "Don of the universe". Auch der Longtrack "Stardust we are" kann mich in weiten Teilen überzeugen. Zu loben wie immer der Keyboarder.
Fazit: gekürzt wäre das ein Klassealbum, aber auch so bleibt es ein schönes Werk mit gelungenen Kompositionen. Mir fehlt einfach nur der Zusammenhang. Aber bis dato das beste Flokis-Album. Mein Favorit bleibt aber bisher "Retropolis".
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.1.2005 |
| Letzte Änderung: |
9.1.2005 |
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