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Solaris

Live in Los Angeles

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1995
Besonderheiten/Stil: instrumental; live; Klassischer Prog
Label: Periferic Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Csaba Bogdán Guitar
István Cziglán Guitar
Robert Erdész Moog Synthesizer, Korg M1, AKAI Sampler
Lázló Gömör Drums
Gábor Kisszabó Bass
Attila Kollár Flute
Tamás Pócs Bass

Tracklist

Disc 1
1. Martian Chronicles Part III 14:12
2. Hungarian dance 3:32
3. M'Ars Poetica 6:23
4. Duo 4:40
5. Bonus game 13:40
6. Concerto in E-Minor 3:44
Gesamtlaufzeit46:11
Disc 2
1. Undefeatable 2:50
2. If the fog clears away... 4:28
3. Apocalypse 3:48
4. Wizard of Oz 8:03
5. Mickey Mouse 3:19
6. Eden 6:17
7. The viking comes back... 4:12
8. Solaris 5:03
9. Beyond...   (Studio Bonus) 11:56
Gesamtlaufzeit49:56


Rezensionen


Von: Kristian Selm


Als Solaris beim Progfest 1995 als Headliner des ersten Veranstaltungstages neben Bands wie Spock's Beard, White Willow, Pendragon, Ars Nova und Landberk in Los Angeles spielten, kam dies einer kleinen Sensation gleich. Seit den 80ern hatte man nichts mehr von den Ungarn gehört, waren diese als Solaris (mit Sänger und popmusikalischer Ausrichtung feierte man dafür in den 80ern unter dem Namen "Napoleon Boulevard" mit über 1 Million verkaufter Alben sensationell kommerzielle Erfolge in der Heimat) komplett in der Versenkung verschwunden. Wahrscheinlich war auch die Band von der unerwarteten Einladung ins ferne Kalifornien überrascht worden, ließ sich aber natürlich diese einmalige Chance nicht entgehen und wurde von der ihnen entgegenkommenden Begeisterung regelrecht überrollt.

Der Musik der Ungarn, der fast ein mystischer, Legendenstatus anhaftet, beruht vor allem aufgrund dem Umstand, dass ihr Opus Magnum "Marsbéli Krónikák - The martian chronicles" sich in der Heimat 40.000 mal verkaufte, die staatliche Plattenfirma ihnen aber verweigerte, ein Nachfolgealbum aufzunehmen. Zudem entstand dieses Werk auch noch in der "dunklen Zeit" des Progressive Rocks, nämlich Anfang der 80er. Dennoch waren Solaris und die kommerziell ebenfalls erfolgreichen East vor allem Wegbereiter für andere ungarische Bands in den 90ern, ohne sie würde aller Voraussicht nach heute nicht eine Gruppe wie After Crying geben.

Der Auftritt in Los Angeles bestand aus einer Mischung der beiden Solaris Alben "Marsbéli Krónikák" und "1990". Die rein instrumentale Musik ist einerseits sehr sinfonisch und ausladend angelegt, auf der anderen Seiten bestimmt vor allem feine Melodik die feingliedrigen Arrangements der Ungarn. Herausstechender Solist ist Flötist Attila Kollár, der aber keine unbedingt expressive Spielart, sondern eher die sachten, aber bestimmenden Töne verwendet. Daneben werden die beiden Gitarren vor allem als kontrapunktische Ergänzungen eingesetzt, während die Keyboards eher gruppendienlich im Hintergrund bleiben, jedoch hin und wieder auch zu flotten Sololäufen aufbrechen.

Im Vergleich mit den Originalaufnahmen klingen die Liveinterpretation erheblich schwungvoller und voluminöser, auch rhythmisch wesentlich ausgefeilter als die doch bisweilen etwas biedere Interpretationen der Vergangenheit. So bietet dieses Doppelalbum stilistisch eine Schnittmenge aus deutlich in den 70er Jahren fußendem sinfonischen Progressive Rock mit sehr hohem Melodieanteil und leichten, ungarischen Folkelementen.

Anspieltipp(s): Martian Chronicles Part III, M’Ars Poetica
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.3.2005
Letzte Änderung: 10.4.2012
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Solaris

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1983 Marsbéli Krónikák 10.50 2
1990 1990 8.50 2
1999 Nostradamus Book of Prophecies 6.50 2
2000 Back to the roots... Solaris Archive 1 9.00 1

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