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24844 Rezensionen zu 17019 Alben von 6634 Bands.
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Massacre

Funny Valentine

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1998
Besonderheiten/Stil: improvisiert; instrumental; RIO / Avant
Label: Tzadik
Durchschnittswertung: 14/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Fred Frith Guitars
Bill Laswell Basses
Charles Hayward Drums

Tracklist

Disc 1
1. Leaf Violence 4:43
2. Down to Five a Day 4:42
3. Lizard-Skin Junk-Mail 5:26
4. Ladder 11:30
5. South Orange Sunset 4:13
6. Six-Cylinder Sinister 5:21
7. 300 Days in the Vacant Lot 7:34
8. Say Hey Willie 2:14
9. Talk Radio 3:48
10. Well-Dressed Ripping Up Wood 4:22
11. Further Conversation with White Arc 6:24
Gesamtlaufzeit60:17


Rezensionen


Von: Achim Breiling @ (Rezension 1 von 2)


Gut 18 Jahre nach der ersten Massacre Scheibe erschien 1998 eine zweite CD unter diesem Bandnamen. Diesmal fanden sich Fred Frith, Bill Laswell und Charles Hayward (Quiet Sun, This Heat) für die Aufnahmen zusammen.

Vom Grundkonzept her hat sich im Vergleich zu "Killing Time" nicht viel verändert. Auch auf "Funny Valentine" toben sich die 3 Musiker aus (diesmal im Studio), sorgen für schrägen, improvisierten Krach-Rock in bester RIO Tradition. Frith spielt auf und mit seiner Gitarre, klingt mal spacig, mal schräg psychedelisch, mal komplex jazzig, mal rockig, meist aber verzerrt schreiend ... jedenfalls nie langweilig. Laswell sorgt für den mächtigen, allgegenwärtigen Bass, der auch ab und zu dem Ganzen eine warme, fast angenehme Note verleit (z.B. in "Ladder"). Geradezu erstaunlich ist, welch verschiedenen und abwechslungsreichen Klänge Laswell seinem Bass entlockt. Das klingt mal wuchtig-wummernd, fast blubbernd, mal dröhnend-sägend-schräg, mal perkussiv (boing-da-boing-da-boing), mal dumpf-satt (wie so ein Sack voll Zement, der umfällt) oder gleicht einem furiosen Aufschreien. Charles Hayward wiederum trommelt sich die Seele aus dem Leib, mit einem vielseitigen, fast koboldartigen Ausrast-Getrommel (wer ihn mal live erlebt hat, wie er mit schweißnassem, verzerrtem, fast aggressivem Gesicht wütet, weiß was ich meine!). Dazu untermalt er zudem einige Stücke mit einer Art Stöhngesang. Aber keine Angst, es gibt auf dieser CD auch einige ruhigere Passagen (z.B. South Orange Sunset), die dann sehr Frippig-Soundscape-artig geraten, langegezogene elektronisch verfremdete Klänge von Bass und Gitarre, dazu ein dezentes Schlagzeug.

1999 hatte ich das Glück Massacre live in Bologna zu erleben, und war und bin schwer beeindruckt! Die drei Musiker schaffen es mühelos eine extrem spannungsgeladen Atmosphäre zu erzeugen, die den Zuhörer gefangennimmt mit Msik, die mitunter einen unglaublichen Drive bekommt, so daß man Mühe hat, gewisse Teile seiner Muskulatur unter Kontrolle zu halten. Hier spielen drei wirkliche Ausnahmemusiker! Die CD steht dem Liveerlebnis kaum nach! Wunderbar produziert, grandioser Klang und drei Musiker, die offenbar einen großen Spaß dabei hatten das Teil einzuspielen.

Was soll ich mehr schreiben? "Funny Valentine ist eine tolle CD, die ich nur jedem empfehlen kann, der mal etwas erfrischend "anderes" hören möchte! Ich bin überzeugt, daß die Scheibe einmal ein Klassiker wird. Daher, schon mal im voraus, die volle Punktzahl von mir!

Anspieltipp(s): Down to Five Day, Ladder, Talk Radio
Vergleichbar mit: Praxis, Skeleton Crew, Carbon
Veröffentlicht am: 29.4.2002
Letzte Änderung: 13.7.2005
Wertung: 15/15

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Von: Marion Schoger @ (Rezension 2 von 2)


Meine Gedanken über das fröhliche Valentinsfest: Heute (Anfang 2005) habe ich die CD bekommen. Ja, ja, ich böses Mädel hab sie wieder an meine Schwester geschickt, nur damit meine Eltern nicht mitbekommen, dass mein CD-Konsum wohl langsam aber sicher alle Grenzen sprengt. Sie hat sie mir heute mitgebracht, als sie heim gekommen ist.

Ein fröhliches Valentinsfest mit einem Massaker... so klingt die Musik wirklich. Der romantische Valentinstag eines frisch verliebten Pärchens wird auf einmal grausam unterbrochen...

Achim hat die Platte schon treffend beschrieben und obwohl ich sehr gespannt darauf war, fühlte ich mich doch erst einmal vor den Kopf gestoßen.

Was ist das? Ein verrückter Gitarrist, dazu ein mindestens genauso durchgeknallter Bassist und ein wahnsinnig gewordener Schlagzeuger machen wilde, kranke Musik. Der Schlagzeuger trommelt um sein Leben in den wahnwitzigsten, kreativsten Linien, der Gitarrist gesellt sich munter-improvisierend mit komplexem Spiel und oft schreienden Klängen dazu und der Bassist lebt sich auch voll aus. Manchmal wird es atmosphärischer, doch irgendwie schien es mir, als ob die ganze Musik ohne mich stattfindet. Ich war einfach nicht wirklich dabei, hörte nicht wirklich zu. Trotz der offensichtlichen Eigenheit und Kreativität, die die Musiker hier verewigt haben, wurde ich einfach nicht mitgerissen. Doch jede Platte hat bekanntermaßen mehrere Anläufe verdient, was sich oft auch lohnt.

So auch bei Funny Valentine. Nach fast einem halben Jahr Erholungspause von solch einem ungewöhnlichen Album habe ich das Werk doch noch einmal herausgekramt und... bin begeistert. Funny Valentine lädt nach dem ersten Schock zu allgemeinem Geklopfe und Gezappel ein und macht einfach Spaß. Massacre ist hier ein grandioses Album gelungen. Meine Empfehlung für RIO-Fans.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 24.11.2005
Letzte Änderung: 24.11.2005
Wertung: 13/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Massacre

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1981 Killing Time 13.00 2
2001 Meltdown 12.00 1
2007 Lonely Heart 12.00 1
2013 Love Me Tender 12.00 1

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