Die 80er waren definitiv nicht das Jahrzehnt von Banco. Während sie eine Dekade zuvor definitiv einige Klassiker des Italoprogs ablieferten, sah es in der Folgezeit musikalisch wirklich recht düster aus. Daran konnte auch "Non mettere le dita nel naso", trotz fast kompletter Originalbesetzung aus der glorreichen Vergangenheit, nichts grundlegend ändern. Längere Songs täuschen beim flüchtigen Blick nur darüber hinweg, dass es sich bei dieser Scheibe wiederum nur um ein klanglich aufgeblähtes Pop- und/ Rockalbum handelt, wobei die Schmalzgrenze einige mal böse überschritten wird.
Zwar gerät dieses Album nicht ganz so peinlich wie "...E via" mit seinen Plastikkeyboards und anbiedernd englischen Songtiteln, doch mit Prog hat auch dieses Album überhaupt nichts mehr zu tun.