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Quaterna Réquiem

Velha gravura

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1990
Besonderheiten/Stil: instrumental; Folk; RetroProg
Label: Faunus Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Elisa Wiermann Piano, Synthesizer
Kleber Vogel Violin
Jones Júnior Guitar
Marco Lauria Bass
Cláudio Dantas Drums, Percussion
Adauto Vilarinho Oboe (1)

Gastmusiker

Roberto Meyer Flutes (1)

Tracklist

Disc 1
1. Ramoniana 6:23
2. Aquartha 5:05
3. Velha gravura 12:15
4. Tempestade 7:19
5. Madrugada 10:35
6. Toccata 6:02
7. Carceres 3:53
8. Elegia 4:47
Gesamtlaufzeit56:19


Rezensionen


Von: Kristian Selm


Mit dem Nachfolger "Quasimodo" gelang Quarterna Réquiem Mitte der 90er ein veritabler Überraschungserfolg als Exotenband aus Brasilien. Die Ursprünge der Band sind jedoch noch ein paar Jahre früher zu finden. Bereits 1990 wurde das Debüt "Velha gravura" veröffentlicht, wobei dieses im Vergleich der ersten beiden Alben nach Punkten vorne liegt, was mehrere Gründe hat.

Während beim Nachfolger Quarterna Réquiem eigentlich nur noch aus dem Duo Wiermann / Dantas bestand, ist auf dem Erstling nicht nur eine "richtige" Band am Start, sondern vor allem Violinist Kleber Vogel und Gitarrist Jones Júnior verleihen der Musik durch ihre Beiträge einen ganz anderen Charakter, der deutlich stärker in den 70ern fußt. Die sinfonisch, klassisch inspirierten Songs auf "Velha gravura" sind in den Arrangements wesentlich konzentrierter und weit weniger nur auf die Keyboards zugeschnitten, mitunter findet sich sogar leichter Folkeinschlag in europäischer Ausprägung wieder. Leider ist auch bei diesem Album die soundtechnische Auswahl der Keyboardklänge eher bescheiden und wirken bisweilen recht quietschig. Dieses Manko gleichen immerhin zum Teil die verspielten Violinenparts aus.

Wo die Vorbilder von Quaterna Réquiem zu finden sind, wird besonders beim Titelsong deutlich, der in Teilen sehr nahe an Camels "Rhayader goes to town" angelehnt ist. Oder um es auf den Punkt zu bringen: hier wurden einfach Passagen komplett geklaut. Dennoch verfügt "Velha gravura" über einen weitgehend eigenen Charakter, auch wenn die Band komplett auf südamerikanisches Heimat-Flair verzichtet.

Anspieltipp(s): Madrugada, Toccata
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.7.2005
Letzte Änderung: 9.3.2012
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Quaterna Réquiem

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1994 Quasimodo 8.00 1

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