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Trace

Birds

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1975
Besonderheiten/Stil: Klassikrock / Adaptionen; Klassischer Prog
Label: Musea
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Rick van der Linden Kawai Grand Piano, Hohner D6 Clavinet, Hohner Pianet, Hammond Organ B3-M3, Church Organ, Neupert Hapsichord, A.R.P. 2600 Synthesizer, EMS Synthi-A, Solina String Ensemble, Mellotron 400D, Optigan Music Maker, Steeldrum, Riha Classica
Ian Mosley Drums, Timpani, Chinese Gong, Duckcall Tambourine
Jaap van Elk Fender Preciscion Bass, Fender Stratocaster Guitar, Fender Fuzz Effects, Vocals, Phased Guitar

Gastmusiker

Darryl Way Acoustic & Electric Violin on "Opus 1065"
Coen Hoedman Assorted Monkeys on "Bourée"

Tracklist

Disc 1
1. Bourée 2:27
2. Snuff 2:28
3. Janny (In a mist) 1:15
4. Opus 1065 7:46
5. Penny 2:53
6. Trixie-Dixie 0:38
7. King-bird

1. First Avenue
2. Sculptor-bird
3. Second Avenue
4. Preacher-bird
5. Third Avenue
6. Birdcorps
7. Firecorps
8. Birdcorps
9. Mail-bird
10. Fourth Avenue
11. Soul-bird
12. Mail-bird
13. Sculptor-bird
14. Second Avenue
15. Preacher-bird
16. Last Avenue
17. King-bird
18. Reflection

22:01
8. Birds (Short edit)   (Bouns Track) 3:41
9. Tabu (Second version)   (Bonus Track) 4:14
Gesamtlaufzeit47:23


Rezensionen


Von: Kristian Selm


Nach seinem Ausstieg 1973 bei Ekseption gründete der Keyboarder Rick van der Linden seine eigene Band namens Trace. Der erste Gehversuch dieser Gruppe, nämlich das gleichnamige Debüt, wurde von Musea wiederveröffentlicht, die auch das zweite Album "Birds" nachlegten. Wie beim Vorgänger handelt es sich bis auf zwei sehr kurze Gesangsteile ausschließlich um Instrumentalmusik, die sehr von klassischen Themen geprägt ist. So wundert es nicht, wenn sich auf dem Album neben zwei Adaptionen von Johann Sebastian Bach auch eine fast 22-minütge Suite befindet.

Neben dem Meister der Tasten bestand Trace bei diesen Aufnahmen noch aus Jaap van Eik (Bass, Gitarre, Gesang) und Ian Mosley (Schlagzeug). Letzterer trommelte ja bekanntermaßen einige Jahre später und noch bis heute bei Marillion. Als Gast ist auf einem Stück in seiner unverwechselbaren Art Curved Air Geiger Darryl Way zu hören. Neben dem deutlichen Klassik-Touch ist bei einem Stück auch leichter JazzRock-Einfluss erkennbar ("Penny"), trotzdem ist der omnipotente Einfluss von Bach und Keith Emerson in den Kompositionen und der Spielweise unüberhörbar. Die Keyboards prägen dieses Album überdeutlich, nur gelegentlich werden Gitarren-Soli eingestreut.

Die musikalischen Fähigkeiten dieses Trios sind selbstverständlich über jeden Zweifel erhaben, mir persönlich gefällt aber die ELP-Variante wesentlich besser als die sehr sinfonischen und noch klassiklastigeren Ekseption bzw. Trace, die doch manches mal eine Spur zu verhalten agieren. Dennoch wird da auch mal geschickt das Tempo forciert, die Hammond quäkt und Spinett-artige Klänge drehen die Zeit um einige Jahrhunderte zurück. Trotz fehlendem Gesangs wird eine solche Vielschichtigkeit und Abwechslung präsentiert, dass der fehlende Vokaleinsatz überhaupt nicht weiter auffällt.

Ein weiterer kleiner Meilenstein von klassischen Werken im Rockgewand, welches vor allem für Keyboardanhänger von Interesse sein wird. Abgerundet durch zwei kurze Bonustracks ist "Birds" ein schöner Flug durch die Zeit.

Anspieltipp(s): Bourée, Opus 1065
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.7.2005
Letzte Änderung: 12.7.2005
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Trace

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1974 Trace 11.67 3
1976 The White Ladies 9.00 1

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