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Eloy

Metromania

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1984
Besonderheiten/Stil: HardRock; Klassischer Prog; Melodic Rock / AOR
Label: EMI
Durchschnittswertung: 8.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Frank Bornemann Gesang, Gitarre
Klaus-Peter Matziol Bass
Hannes Arkona Gitarre, Keyboards, Vocoder, Percussion
Hannes Folberth Keyboards
Fritz Randow Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. Escape to the Heights 5:03
2. Seeds of Creation 4:28
3. All Life is One 6:28
4. The Stranger 3:59
5. Follow the Light 9:37
6. Nightriders 4:39
7. Metromania 6:10
Gesamtlaufzeit40:24


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 3)


Auf "Metromania" zeigen sich Eloy deutlich härter als gewohnt. Gleich der erste Titel "Escape to the Heights" ist ein Kracher mit harten Gitarrenriffs in bester Rush-Manier. Auch "Seeds of Creation" geht, bei allerdings etwas langsamerem Tempo, in diese Richtung. Ganz anders das folgende "All Life is One": über einem hypnotisch langsamen (elektronischen?) Schlagzeug liegt eine unwirkliche Vocoder-Stimme und verleiht dem Song eine wahrhaft "kosmische" Aura, bis dann nach einiger Zeit normaler Gesang einsetzt und das Tempo etwas anzieht. Für mich der beste Titel auf "Metromania". "The Stranger" und "Nightriders" sind purer Hard Rock, während "Follow the Light" und der Titelsong vielleicht am ehesten noch dem klassichen Eloy-Sound nahekommen.

Insgesamt ein gelungenes Werk. Fans der sphärischen Eloy-Phase (Ocean usw.) sollten jedoch darauf gefasst sein, dass Keyboards hier eine eher untergeordnete Rolle spielen. Ich musste mich auch erst dran gewöhnen ;-)

Anspieltipp(s): All Life is One, Metromania
Vergleichbar mit: Rush
Veröffentlicht am: 1.5.2002
Letzte Änderung: 23.1.2003
Wertung: 9/15

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Von: Thomas Schüßler @ (Rezension 2 von 3)


1984 lief es für Eloy nicht mehr so rund. Eine Tour mit Marillion wurde gecancelt, da man befürchtete, der Supporter Eloy könnte den Main Act Marillion an die Wand spielen, wie man so schön sagt. Dieses Risiko wollte EMI nicht eingehen.

Sinkende Verkaufszahlen veranlaßten Bornemann wohl dazu, der Band eine neue Richtung zu geben. Dazu gehört als augenfälligstes Merkmal, daß nicht mehr das gewohnte Eloy-Logo das Cover ziert. Dort sitzt in einer futuristischen Stadt ein Männchen mit seiner Gitarre und spielt die Musik, die Eloy jetzt wohl gerne machen würden. Immerhin ist die Grundstimmung jetzt härter als früher. Bornemann setzt häufiger auf Gitarren-Geriffe, aber ohne daß die Musik Gefahr läuft, in Progmetal-Gefilde abzudriften. Dafür gibt es noch genug Keyboards, die den gewohnten symphonischen Background schaffen, manchmal auch ein wenig zuviel des Guten leisten. Dann wird es zusammen mit der Gitarre sehr breiig.

Das musikalische Niveau ist nicht mehr ganz so hoch wie noch bei "Planets", insbesondere die weiblichen Hintergrundsängerinnen haben einen gewissen Nervfaktor. Aber es findet sich doch noch das ein oder andere schöne Keyboard-Solo. Und zusammen mit dem getragenen und mit Vocoder-Einlagen versetzten "All life is one" entschädigt das für einiges andere.

Bornemann war allerdings mit der Gesamtsituation um Eloy nicht mehr zufrieden, so daß er noch im selben Jahr beschloß, die Band aufzulösen.

Anspieltipp(s): All life is one
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 26.10.2005
Letzte Änderung: 26.10.2005
Wertung: 8/15

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Von: Christian Rode @ (Rezension 3 von 3)


Bei Metromania geht es inhaltlich um eine Zukunftswelt. Im Mittelpunkt steht ein Protagonist, der in einer von Computern, Robotern und Maschinen beherrschten und unterdrückten Welt lebt und dieser zu entkommen versucht, indem er auf einem Dach sitzt und musizierend Verse macht. Das wunderschöne Cover von Rodney Matthews drückt diesen Inhalt perfekt aus. Soweit die Erläuterung von Frank Bornemann zum Album Metromania.

Metromania ist in mehrfacher Hinsicht wider einmal eine Neuorientierung in der Biografie von Eloy. Es gibt wieder eine Story in bester Eloy-Tradition (nur dass diesmal nicht das ganze Universum gerettet wird; es werden wieder kleinere Brötchen gebacken...), das Album hat eine relativ einheitliche Atmosphäre und die ist passend zur Geschichte recht technisch-düster und hart. Und es gibt eins der schönsten Cover, die je ein Eloy-Album zierten, das in der Tat die Story und Atmosphäre perfekt wiedergibt. Hierzu passt auch, dass das alte, schnörkelige Logo durch ein zackigeres ersetzt wurde.

Trotzdem fällt Metromania aus dem Rahmen der klassischen Eloy-Alben und kann auch kompositorisch nicht deren Niveau erreichen. Mit Escape to the Heights, The Stranger und Nightriders enthält das Album nämlich gleich drei synthetische Hardrocker, die zwar durchaus in den Kontext des Albums passen, aber letztlich nicht sehr ergiebig sind.

Seeds of Creation und Follow the Light stehen demgegenüber als modernisierte Versionen der klassischen Eloy auf der Habenseite. So hätte es öfter klingen sollen! Das sphärisch-taumelnde All Life is One ist originell und gar nicht mal schlecht. Der Titelsong Metromania soll vielleicht ebenfalls an die Glorie alter Tage erinnern, verfängt sich aber leider in der Falle süßlicher Belanglosigkeit a la Alan Parsons Project.

Gute Ansätze sind da, es hätte aber mehr draus gemacht werden können. Trotzdem: Ein nicht uninteressantes, ungewöhnliches Album in der langen Bandgeschichte mit ganz eigener Atmosphäre.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.2.2008
Letzte Änderung: 18.2.2008
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Eloy

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1971 Eloy 7.50 2
1973 Inside 10.75 4
1974 Floating 9.33 3
1975 Power and the Passion 8.60 5
1976 Dawn 9.00 5
1977 Ocean 11.71 7
1978 Live 12.67 3
1979 Silent Cries & Mighty Echoes 10.60 5
1980 Colours 10.00 2
1981 Planets 10.67 3
1982 Time to Turn 10.00 3
1983 Performance 8.67 3
1988 Ra 6.50 4
1991 Rarities - 1
1992 Destination 6.00 2
1993 Chronicles I 11.00 1
1994 The Tides Return Forever 9.20 5
1998 Ocean 2 - The Answer 10.50 4
2003 Timeless Passages 10.50 2
2009 Visionary 8.25 4
2010 The Legacy Box (Doppel-DVD) - 1
2014 Reincarnation on Stage 10.50 2
2017 The Vision, The Sword and The Pyre Part 1 10.33 3

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