Rude
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Carbon 7 |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Pierre Vervloesem |
Guitar, sounds |
| Peter Vandenberghe |
Keyboards |
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| Nicolas Dechêne |
Bass |
| Renaud Van Hooland |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Disquiet
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4:36
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| 2. |
Titanic Again
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4:07
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| 3. |
N' Roll
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3:20
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| 4. |
Experimental Dentition
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4:53
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| 5. |
Born To Be White
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3:18
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| 6. |
Greener
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9:14
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| 7. |
My Flemish Period
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3:22
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| 8. |
Tubular Belge
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4:22
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| 9. |
Emile Zola's Jacuzzi
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2:26
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| 10. |
Canadair
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4:39
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| 11. |
Rue Wéry
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8:41
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| 12. |
Add God To Your Misery
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4:30
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| 13. |
Pee Detector
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5:39
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| 14. |
St Guidon
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5:50
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| Gesamtlaufzeit | 68:57 |
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Rezensionen

"Rude": der Name scheint Programm. Pierre Vervloesems neuestes Soloalbum steckt voller harrscher, rüder Klänge. Der belgische Gitarrist (ehemals bei X-Legged Sally) veröffentlicht seit einigen Jahren immer wieder interessante CDs mit wechselnden Begleitmusikern auf Guy Segers' auf belgische Musiker und Bands jenseits des Mainstreams spezialisiertem Label "Carbon 7", und "Rude" reiht sich hier nahtlos ein.
Die Musik mit ihren agressiv verzerrten Gitarren und immer wieder brachialen, metallischen (ohne dabei im entferntesten "Metal" zu sein!) Klangattacken erinnert ein ums andere Mal bestimmte King Crimson Nummern (etwa die Larks' Tongues-Reihe), wenn auch ohne deren rhythmische Vertrackheiten, dafür mit rotzigerer Attitüde. Andere Stücke - auch mit teils programmatischen Titeln - verdrehen und mutieren populäre Stile, etwa "N' Roll" (quasi Rude'n'Roll) oder "Pee Detector" mit verquerem Jazzrock-Feeling - hier schlägt der seltsame Humor durch, der immer wieder bei belgischen Bands zu beobachten ist.
Letzterer ist auch einer der eher seltenen Titel, bei denen sich Keyboarder Peter Vandenberghe etwas in den Vordergrund spielen kann. Ansonsten ist "Rude" klar von Vervloesems Gitarre dominiert. Aber auch Schlagzeuger Renaud Van Hooland prägt die Platte: nach Bedarf kloppt der den Rhythmus geradeaus, heftig, aber beinahe primitiv durch oder wechselt (auch überganglos im gleichen Stück) zu vertrackt-verspielten Gegenrhythmen mit heftig-dominanten Fills.
Neben den King Crimson-Anleihen gibt es immer wieder Passagen, die an Mike Keneally gemahnen, insbesondere die jaulend-verzwirbelten Gitarrensoli, allerdings einen Keneally, der kaum Wert auf melodische Songs, sondern mehr auf seine schräge rockig-instrumentale Seite legt.
Alles ist allem ist "Rude" wieder einmal eine Empfehlung wert, wenn man auf rockige und krachige, aber komplexe, stellenweise etwas abgedrehtere Klänge steht, die aber nie in avantgardistischer Beliebigkeit versinken.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
King Crimson trifft auf Mike Keneally |
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| Veröffentlicht am: |
27.7.2005 |
| Letzte Änderung: |
27.7.2005 |
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