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24186 Rezensionen zu 16533 Alben von 6440 Bands.
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Yes

Yes, Friends and Relatives

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1998
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog; sonstiges
Label: Eagle Records
Durchschnittswertung: 3/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Jon Anderson vocals
Rick Wakeman keyboards
Bill Bruford drums
Steve Howe guitar
Chris Squire bass

Tracklist

Disc 1
1. Owner Of A Lonely Heart (98 Remake)   (Jon Anderson) 3:35
2. Ice   (Rick Wakeman/Time Machine) 4:54
3. Red And White   (Steve Howe/Homebrew) 3:36
4. Zone Of O   (Esquire/Coming Home) 5:22
5. Up North   (Earthworks/Earthworks) 5:26
6. The Pyramids Of Egypt   (Rick Wakeman/The 7 Wonders of the World) 7:10
7. Roundabout   (Steve Howe/Not Necessarily Acoustic) 2:32
8. Sync Or Swim   (Wakeman with Wakeman/Wakeman & Wakeman) 6:08
9. Arthur   (Rick Wakeman/Live at Hammersmith) 12:58
10. Close To The Edge

1. The Solid Time of Change
2. Total Mass Retain
3. I Get Up, I Get Down
4. Seasons of Man

  (Yes/Keys to Ascension 2)
19:44
Gesamtlaufzeit71:25
Disc 2
1. No Expense Spared   (Wakeman with Wakeman/No Expense Spared) 5:35
2. Say   (Jon Anderson/The More You Know) 3:51
3. Walk Don't Run   (Steve Howe/Quantum Guitar) 3:05
4. Tron Thomi   (Esquire/Coming Home) 7:56
5. 10 Million   (Jon Anderson) 3:42
6. Excerpts From Tales From Topographic Oceans

1. The Revealing Science of God
2. The Remembering: High the Memory
3. The Ancient: Giants under the Sun
4. Ritual

  (Steve Howe/Not Necessarily Acoustic)
9:11
7. The More You Know   (Jon Anderson/The More You Know) 3:48
8. Journey   (Rick Wakeman/Live at Hammersmith) 21:26
9. America   (Yes/Keys to Ascension 1) 10:38
Gesamtlaufzeit69:12


Rezensionen


Von: Ralf J. Günther @ (Rezension 1 von 2)


Dem Vorbild der sogenannten "Family-Alben" folgend kompilierte diese Doppel-CD Musik verschiedener Yesmitglieder mit anderen Bands und/oder solo, live, im Studio, etc. Sogar eine "echte" familiäre Begegnung gibt es mit Wakeman & Wakeman. Auf diese Weise sollte gewissermaßen ein Stammbaum der Yes-Musik (bzw. ein Ausschnitt daraus) zugänglich gemacht werden. Hüstel. Oder es sollte schwer verkäufliche Musik etwas leichter verkäuflich gemacht werden.

Die Besprechung ist mit obigem Tracklisting schon weitgehend geleistet. Ich habe zu jedem Track den jeweiligen Protagonisten und das Herkunftsalbum angefügt. Nur zwei Stücke waren zuvor unveröffentlicht.

Viele der Originalalben sind auf den BBS bereits besprochen, worauf ich hier verweisen kann. Naturgemäß ist die Musik von unterschiedlicher Qualität. Summa summarum wurde hier aber eine geradezu unfassliche Sammlung von Musikalschrott vorgelegt. Nur zwei Dinge will ich hervorheben:

Die beiden zuvor unveröffentlichten Stücke klingen, als wollten sie den Begriff "irrelevant" neu definieren. Aus "Owner of a Lonely Heart" wird ein schwachsinniger Dance-Remix. Und Jon Andersons "10 Million" liefert quiekige Vocals über sterilem groove, falls das jemand braucht.

Den hässlichen Vogel schießt aber ausgerechnet ein so großartiger Musiker wie Steve Howe ab. Wenn man liest, dass er auf seinem Album "Not Necessarily Acoustic" Auszüge aus "Tales from Topographic Oceans" für die akustische Gitarre eingerichtet hat, könnte einem vielleicht das Wasser in den Ohren zusammenlaufen. Tja, Pustekuchen. Es handelt sich nicht um selbständige Instrumental-Arrangements, sondern Howe begleitet sich im wesentlichen zu verschiedenen Gesangsteilen von "Tales". Das heißt, der Mann singt. Und dass er das nicht kann, wissen selbst seine größten Fans. Das Ergebnis ist einfach nur scheußlich und schlicht unanhörbar.

Nun, das hätte immerhin noch interessant sein können. Über den Rest ist jedes Wort zu viel. Zumal sich die beiden Yes-Live-Tracks, die es hier gibt, mitsamt der Alben "Keys to Ascension 1 & 2" ohnehin längst im Schrank der anvisierten Käuferschicht befinden dürften.

Diese Platte kann man nur in einem Sinne empfehlen: Als Übersicht über Musik, die man besser nicht besitzen sollte.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.7.2005
Letzte Änderung: 16.7.2005
Wertung: 1/15
Höflichkeit ist hier fehl am Platze. Die Stücke, die mehr Punkte verdienen, kauft man besser nicht mit dieser CD.

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Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 2 von 2)


Bis er die Vergeblichkeit seines Tuns einsah, versuchte Jon Anderson früher mal ein kommerziell "richtig" erfolgreicher Künstler zu werden. So erklären sich einige Anbiederungsversuche an den Massengeschmack, die von Yes und Anderson solo kamen. Damit meine ich vor allem einige Stücke aus "The Ladder" von Yes und "The more you know", eine Hiphop-FunkyPop-Platte von Anderson, von der man hier 2 Songs hören kann. "10 million", der dritte Song aus "The more you know" war nur auf der japanischen Ausgabe zu finden.

Zu den schwächsten Versuchen der kommerziellen Art zählt sicherlich die den ersten Teil der "Yes, Friends and Relations"-Zusammenstellung eröffnende Tanznummer "Owner of a lonely heart ('98 Remake)".

Wenn man, wie ich, auf straff dargebotenen, Keyboard orientierten Prog-Popkitsch steht, so kommt "Ice", der leicht musicalartige Wakeman-Song (aus seiner als Ganzes nur schwer erträglichen Soloplatte "Time Machine") gar nicht mal so schlecht rüber.

"Red and white", eine so gut wie nicht arrangierte, als Demoaufnahme von Steve Howe entstandene Nummer, hat auf einer solchen Zusammenstellung ohne erklärende Covertexte eigentlich nichts verloren. Nun ist sie aber da, und wir hören, wie Howe daheim einen späteren Anderson, Bruford, Wakeman & Howe-Song einspielte und sang.

Leider klingen "Zone of O" und "Tron Thomi", dem zweiten Album von "Esquire" (das war ein Projekt mit damaliger Lebensgefährtin von Chris Squire als Sängerin) entstammende Popsongs sogar schlechter und gesanglich amateurhafter als die vorausgegangene Demoaufnahme von Howe.

"Up north", eine relaxte Jazznummer von Bill Bruford's Earthworks gehört nicht zu den besten Stücken dieser Formation und würde wahrscheinlich auf keiner Smooth-Jazz Zusammenstellung auffallen. Richtig schlecht ist das trotzdem noch lange nicht.

"The pyramid of Egypt" aus der Wakeman-Platte "Seven wonders of the world" ist etwas für Freunde von entspannendem, elektronischen Keyboard-Kitsch.

"Sync or swim" von Rick und Adam Wakeman kann als abschreckendes Beispiel dafür dienen, wovor manche Keyboarder nicht zurückschrecken, wenn sie für ihre Musik ganz alleine verantwortlich sind. Die beiden zeichnen auch für den seltsamen, dafür etwas weniger peinlichen, am besten vielleicht "Keyboard-Rock'n'roll-Prog" zu nennenden Song "No expense spared" verantwortlich.

Die Wakeman-Einspielungen von "King Arthur" und "Journey" (beide aus "Live at Hammersmith") bieten zwei der bekanntesten Werke des Keyboarders, die in dieser abgespeckten Live-Aufführung zwar einige handwerkliche und klangliche Schwächen offenbaren, den Wakeman-Sympathisanten dennoch ziemlich ansprechend erscheinen können.

Steve Howe mag bekanntlich Bob Dylan. Vielleicht weil dieser ein noch schlechterer Sänger ist als Howe selbst. Also sieht Herr Howe nichts Schlimmes dabei, die Yes-"Klassiker" wie "Roundabout" oder "Tales" auf zu akustischer Gitarre dargebotene Schnipsel mit schwachem Gesang zu reduzieren. Inzwischen habe ich genug Toleranz entwickelt, um solche Darbietungen mit nötiger Lockerheit zu sehen.

Den mehrspurigen Gitarrenstücken von Howe, wie das hübsch-flotte "Walk don't run" aus "Quantum guitar" werden die meisten Yesfans wohl einen hohen "Yes-Wiedererkennungsfaktor" bescheinigen. So spielt und klingt eben sonst keiner.

Bei dem Yes-Meisterwerk "Close to the edge" darf ich auf enstprechende Rezensionen auf diesen Seiten verweisen. Hier hören wir eine von den Ende der 90er nicht mehr ganz so jungen und etwas bedächtiger agierenden Yesherrschaften dargebotene Live-Einspielung dieses Longtracks, die auf "Keys to ascension 2" erschien.

Die Konzertaufnahme von "America", einem Stück, das vor dem Erscheinen von "Keys to ascension 1" auf keiner "regulären" Yesplatte zu finden war, gehört zu den seltenen echten Lichtblicken der vorliegenden Doppel-CD.

Das hätte eine richtig bunte und vor allem bessere Zusammenstellung werden können, hätte man sich bei der Auswahl nicht auf einige wenige, z.T. schwächere Alben beschränkt. "Yes, friends and relations" läßt die ohnehin schon wenig aufbauliche Problematik der Soloausflüge von Mitgliedern der "Yesfamily" zusätzlich noch ein wenig ungünstiger erscheinen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.7.2005
Letzte Änderung: 17.7.2005
Wertung: 5/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Yes

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1969 Yes 8.40 5
1970 Time And A Word 9.20 5
1971 The Yes Album 9.80 6
1972 Fragile 11.20 5
1972 Close To The Edge 13.80 12
1973 Yessongs 13.00 3
1973 Tales From Topographic Oceans 13.25 8
1974 Relayer 14.22 9
1975 Yesterdays - 2
1975 Yessongs (VHS/DVD) 11.00 2
1977 Going For The One 9.88 8
1978 Tormato 7.71 8
1980 Yesshows 10.00 3
1980 Drama 11.50 8
1981 Classic Yes 12.00 2
1983 90125 8.13 8
1985 9012 Live - The Solos 5.00 3
1987 Big Generator 6.67 6
1991 YesYears 13.00 2
1991 Union 6.00 7
1991 Owner Of A Lonely Heart - 1
1992 Yesstory - 1
1992 Union Tour Live (DVD) 7.00 1
1993 Symphonic Music of Yes 2.00 1
1993 Highlights - The Very Best of Yes - 1
1994 Talk 6.17 6
1994 Yes Active - Talk (CD-ROM) 8.00 1
1996 Live in Philadelphia 1979 (DVD) 4.00 1
1996 Keys to Ascension (VHS/DVD) 7.00 1
1996 Keys To Ascension 8.00 4
1997 Something's coming - the BBC Recordings 1969-1970 9.00 2
1997 Open Your Eyes 4.17 6
1997 Keys To Ascension 2 10.50 4
1999 The Ladder 6.00 7
1999 Musikladen live (DVD) 6.00 1
2000 The Best of Yes - 2
2000 Masterworks 8.00 1
2000 House of Yes - Live from House of Blues (DVD) 8.00 2
2000 House Of Yes - Live From House Of Blues 6.00 2
2001 Keystudio 9.00 2
2001 Live 1975 At Q.P.R. Vol. 2 (DVD) 14.00 1
2001 Magnification 8.00 9
2001 Live 1975 At Q.P.R. Vol. 1 (DVD) 13.00 2
2002 Yes today - 1
2002 Extended Versions - 2
2002 In a Word: Yes (1969- ) 12.50 2
2002 Symphonic Live (DVD) 10.00 3
2003 Yes Remixes 2.00 1
2003 YesYears (DVD) 10.00 1
2003 Greatest Video Hits (DVD) 3.00 1
2003 YesSpeak (DVD) 9.67 3
2004 Inside Yes. 1968 - 1973. An independent critical review. (DVD) 10.00 1
2004 Yes Acoustic (DVD) 6.00 2
2004 The ultimate Yes 10.00 2
2005 Songs From Tsongas - Yes 35th Anniversary Concert (DVD) 10.50 2
2005 The Word is Live 11.00 1
2005 Inside Yes Plus Friends and Family (DVD) 11.00 1
2006 9012Live (DVD) 10.00 2
2006 Essentially Yes - 1
2007 Yes. Classic Artists. Their definitive fully authorised Story in a 2 Disc deluxe Set - 1
2007 Live at Montreux 2003 (DVD) 9.00 1
2007 Live at Montreux 2003 - 1
2008 The New Director's Cut 9.00 1
2009 Rock Of The 70's 7.00 1
2009 The Lost Broadcasts 7.00 1
2010 Keys to Ascension (2CD + DVD Box Set) 10.00 1
2010 Live in Chile 1994 10.00 1
2011 Union Live (DVD) 11.00 1
2011 The Revealing Science Of God 7.00 1
2011 Fly from here 8.57 7
2011 Live on Air - 1
2011 In The Present - Live From Lyon 9.00 2
2012 Yessongs - 40th Anniversary Special Edition (Blu-Ray) - 1
2013 The Studio Albums 1969-1987 - 1
2014 Heaven & Earth 5.17 7
2014 Songs From Tsongas - Yes 35th Anniversary Concert (3CD Set) 9.00 1
2014 Like It Is - Yes at the Bristol Hippodrome 6.00 1
2015 Progeny: Highlights From Seventy-Two 12.00 1
2015 Like It Is - Yes at the Mesa Arts Center 10.00 1
2015 Progeny - Seven Shows from Seventy-Two 8.00 2
2017 Topographic Drama – Live Across America 10.00 1

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