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The Enid

Tripping The Light Fantastic

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1994
Besonderheiten/Stil: instrumental; Konzeptalbum; Elektronische Musik; Neoprog
Label: Enidsongs
Durchschnittswertung: 7/15 (1 Rezension)

Besetzung

Robert John Godfrey Keyboards
Nick May Guitar

Gastmusiker

Wayne Cox Drums (3,4,6)
Steve Hughes Drums (1,2)
Max Read Vocal FX (1), Bass (2,3)

Tracklist

Disc 1
1. Ultraviolet Cat 10:41
2. Little Shiners 5:16
3. Gateway 4:03
4. Tripping The Light Fantastic 9:17
5. Freelance Human 5:57
6. Dark Hydraulic 14:16
7. The Biscuit Game 9:38
Gesamtlaufzeit59:08


Rezensionen


Von: Thomas Schüßler @


Nach dem 1988er Album "The seed and the sower" gingen Robert John Godfrey und Stephan Stewart, die beiden letzten Gründungsmitglieder von The Enid, endgültig getrennter Wege. Godfrey machte dann seine Midlife Crisis durch und beschäftigte sich mit Quantenphysik. So langsam fragten diverse Musikmagazine, was eigentlich aus The Enid geworden war. Und so formte sich in Godfrey die Idee, die Band wieder auferstehen zu lassen, jedoch um Einflüsse aus den 90er Jahren erweitert. Dazu holte er sich den Gitarristen Nick May mit ins Boot, der zuvor bei Jadis bzw. deren Vorgängerband aktiv war.

Und so gehen denn gleich die ersten Takte des Openers "Ultraviolet cat" mit ungewohnten, ambient-artigen Drumsounds los, dazu eine locker, leicht und flockig dahinfließende Synthie-Begleitung und ein Gitarrensolo. Hier beginnt sich schon abzuzeichnen, wie Robert John Godfrey seine Musik modifiziert hat: früher benutzte er seinen Synthesizer dazu, seine groß angelegten Kompositionen zu orchestrieren bzw. ein Orchester zu imitieren. Hier jedoch beschränkt er sich über weite Strecken darauf, eher gewöhnliche Klangfarben zu produzieren, was zusammen mit der elektrischen Gitarre deutliche Neoprog-Tendenzen aufkommen läßt. Auch sind die Kompositionen eher simpel gehalten. Und zuletzt ist auch das Schlagzeugspiel nicht gerade besonders originell. Dies macht die Stücke sicherlich leichter konsumierbar, aber auch sehr leichtgewichtig.

Am ehesten in Richtung der alten Enid orientiert sich "Freelance human", das mit seinem Klavierspiel und romantischer Begleitung in Richtung Rachmaninov geht. Auch "Gateway" kann mit seinen bomastischen Keyboardfanfaren überzeugen.

Insgesamt jedoch steckt hinter den Stücken zuwenig Substanz, um mit den alten Alben der Band mithalten zu können.

Anspieltipp(s): Gateway, Freelance human
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 7.1.2006
Letzte Änderung: 7.1.2006
Wertung: 7/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Enid

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1976 In The Region Of The Summer Stars 10.00 2
1978 Aerie Faerie Nonsense 9.00 3
1979 Touch Me 12.00 1
1980 Six Pieces 10.00 1
1983 Live at Hammersmith 12.00 2
1983 Something Wicked This Way Comes 9.00 1
1984 The Spell 9.50 2
1985 Salome 12.00 1
1986 The Liverpool Album - 2
1988 The Seed and the Sower 6.00 1
1995 Sundialer 7.00 1
1998 White Goddess 9.00 1
2010 Live At Town Hall, Birmingham 11.00 1
2010 Journey's End Orchestrations 11.00 1
2010 Journey's End 11.00 2
2012 Invicta 11.00 1
2012 Live At Loreley 11.00 1
2014 First Light 12.00 1
2015 The Bridge 13.00 2
2015 The Bridge Show - Live At Union Chapel 12.00 1
2016 Dust 11.00 1
2017 The Music Of William Arkle and Other Recordings 9.00 1

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