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Gryphon

Raindance

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1975
Besonderheiten/Stil: Folk; Klassischer Prog
Label: Transatlantic
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Richard Harvey Keyboards, Blocklöte, Krummhorn
David Oberlé Gesang, Schlagzeug
Graeme Taylor Gitarre
Brian Gulland Fagott
Malcom Bennett Bass, Flöte

Tracklist

Disc 1
1. Down the Dog 2:44
2. Raindance 5:37
3. Mother Nature's Son 3:08
4. Le Cambrioleur est dans le Mouchoir 2:14
5. Ormolu 1:00
6. Fontinental Version 5:36
7. Wallbanger 3:33
8. Don't say go 1:48
9. (Ein klein) Heldenleben 16:03
Gesamtlaufzeit41:43


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Auf ihrem vierten und vorletzten Album rücken Gryphon etwas von der mittelalterlich beeinflussten Musik ab. Auch die früher dominierenden Instrumente Krummhorn und Fagott treten auf "Raindance" etwas in den Hintergrund. Dafür sind nach dem rein instrumentalen "Red Queen to Gryphon Three" hier wieder einige Stücke mit Gesang dabei.

"Down the Dog" zeigt noch deutliche Reminiszenzen an Gentle Giant. Das Titelstück beginnt passend mit dem Geräusch von prasselndem Regen, dann kommen sanfte Keyboards und Flöte dazu. Ein sehr lyrisches Stück von pastoraler Stimmung. Mit "Mother Nature's Son" folgt dann ein Song, der in seiner Machart deutlich an die frühen Gryphon anknüpft - und gerade dieser Song ist kein eigenes Stück, sondern ein Beatles-Cover, originell interpretiert.

Etwas bizarr ist "Le Cambrioleur est dans le Mouchoir": ein langsamer Schlagzeugrhythmus mit ein bisschen Akustik-Gitarre und Fagott-Einsprengseln lässt dieses Stück wie eine Dorfkapelle, die zum Tanz aufspielt, klingen. Ähnlich das kurze "Ormolu": über einem Rhythmus, der an das Ticken einer Uhr erinnert, liegen recht burleske Fagott- und Krummhorn-Melodien.

"Fontinental Version" ist einer meiner Favoriten dieses Albums. Zunächst etwas soft beginnend, setzt plötzlich eine (relativ) harte Gitarre ein, und der Song wechselt in eine Art Marschrhythmus. Nach einer kurzen Rückkehr zum gemächlichem Anfangstempo folgt wieder ein schnellerer Part mit Synthiesolo. Es folgen noch einmal eine marschähnliche Sequenz, ein kleiner Gentle-Giant-inspirierter Part und noch ein bisschen Mittelalter-Touch.

Nach zwei kürzeren Stücken folgt dann mit dem 16-minütigen "(Ein klein) Heldenleben" das am stärksten an das Vorgängeralbum erinnernde Stück. Eine schöne, sehr abwechslungsreiche Suite mit Passagen, die an den typischen symphonischen Prog jener Jahre erinnern, aber auch mittelalterlich und folkloristisch inspirierten Stellen.

Insgesamt reicht "Raindance" nicht ganz an den Vorgänger "Red Queen to Gryphon Three" heran, empfehlenswert ist es dennoch allemal.

Anspieltipp(s): Fontinental Version, (Ein klein) Heldenleben
Vergleichbar mit: Gentle Giant, Yes
Veröffentlicht am: 3.5.2002
Letzte Änderung: 3.5.2002
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Gryphon

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1973 Gryphon 11.00 1
1973 Midnight Mushrumps 12.00 1
1974 Red Queen To Gryphon Three 11.00 1
1977 Treason 9.50 2
2002 About As Curious As It Can Be 11.00 2
2003 Glastonbury Carol - 1
2004 Crossing The Styles - The Transatlantic Anthology - 1

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