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Gryphon

Treason

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1977
Besonderheiten/Stil: Folk; Klassischer Prog
Label: EMI - Harvest
Durchschnittswertung: 9.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Richard Harvey Klavier, Saxophon, Blockflöte, Keyboards
David Oberlé Gesang, Percussion
Brian Gulland Fagott, Englischhorn, Blockflöte, Gesang
Bob Foster Gitarre, Gesang
Jonathan Davie Bass
Alex Baird Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. Spring Song 10:00
2. Round & Round 4:30
3. Flash in the Pantry 4:57
4. Falero Lady 4:08
5. Snakes and Ladders 5:15
6. Fall of the Leaf 4:22
7. Major Disaster 4:04
Gesamtlaufzeit37:16


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 2)


"Treason" war das letzte Album dieser bemerkenswerten Formation, danach wurden sie von ihrem Label vor die Tür gesetzt und trennten sich.

"Spring Song" zeigt Gryphon noch einmal in Hochform: mal mittelalterich-folkloristisch, mal in der Tradition des symphonischen Prog (ohne bombastisch zu werden), mal von Gentle Giant inspiriert, und das Ganze dann noch zu einer perfekten Einheit verbunden: ein schöner Auftakt. Leider kann der Rest des Albums nicht ganz mithalten.

"Round & Round" ist ein netter, recht flott gehaltener Song mit leicht folkigen Anklängen und schönem Fagott Einsatz. "Flash in the Pantry" und stärker noch "Falero Lady" erinnern an Gentle Giant, allerdings eher an deren im selben Jahr wie "Treason" erschienenes Album "The Missing Piece", das ja nicht gerade einen Höhepunkt im Schaffen der Band darstellt. Gerechterweise muss man sagen, dass beide Songs dann doch an die besseren Stücke dieses Albums erinnern. Bei "Falero Lady" stört mich allerdings der teilweise recht affektierte Gesang. "Snakes and Ladders" beginnt mit einer elegischen Melodie des Englischhorns, anschließend geht es in einen flotten, von diversen Holzblasinstrumenten dominierten Teil über.

Auch "Fall of the Leaf" wird von elegischem Englischhorn eingeleitet, hier bleibt die melancholische Atmosphäre aber über das ganze Stück erhalten. Das abschließende "Major Disaster" ist zwar kein solches, aber kommt einem leichtfüßigen Popsong doch bedenklich nahe. Immerhin gibt es darin eine nette Passage, in der die Melodie des Songs von Blockflöte und Cembalo aufgegriffen wird.

Insgesamt ist "Treason" etwas schwächer als sein Vorgänger, aber vor allem "Spring Song" macht es doch noch zu einer empfehlenswerten Anschaffung.

Anspieltipp(s): Spring Song
Vergleichbar mit: Gentle Giant (tw.)
Veröffentlicht am: 3.5.2002
Letzte Änderung: 3.5.2002
Wertung: 10/15

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Von: Nik Brückner @ (Rezension 2 von 2)


"Treason" ist ein sehr schwieriges Album. Wer die älteren Sachen der Band kennt, wird überrascht sein, von dem doch ziemlich heftigen Wandel, der sich zwischen "Raindance" und diesem Album vollzogen hat. Fast ist es, als hätte man eine ganz neue Band vor sich. Verschwunden sind die Ressentiments gegen elektrische Klänge, das Ganze wirkt bei weitem nicht mehr so mittelaltersehnsüchtig wie die früheren Werke. Damit wird es dann auch schwer, die Platte einzuordnen. Meist wird sie als das schwächste Album der Band angesehen, das mag sein, andererseits ist es das erste, das im Sinne der 70er modern klingt.

Die Gentle-Giant-Anklänge hat Jochen ja bereits angesprochen, die sind hier stärker als auf den medievaleren Vorgängern - das mag zwar paradox klingen, doch haben Gentle Giant, auch wenn sie sich im Laufe ihrer Geschichte immer weiter von akustischen Sounds entfernt haben, selbst auf ihren frühen Alben ihre elektrische Seite, und damit ihre Identität als Rockband nie verleugnet. Bei Gryphon war das dagegen so. Eine Bandidentität war dadurch schwer auszumachen: waren das Minnesängerepigonen? Progrocker? Akustikromantiker? Hier nun werden e- und a-sound im Sinne einer Dynamisierung der Musik verknüpft und intelligent variiert, ein Trend hin zur Emanzipation also, dem steht andererseits eine gegenläufige Tendenz zum Prog-Mainstream gegenüber. Schwierig schwierig. Nichtsdestotrotz: ein vor allem sehr schönes Album mit leichten, aber intelligenten Melodien, harmonisch bis dort hinaus (meistens jedenfalls) und Fans von Gentle Giant und Renaissance uneingeschränkt zu empfehlen!

Anspieltipp(s): Spring Song, Fall of the Leaf
Vergleichbar mit: siehe Rezensionstext
Veröffentlicht am: 11.5.2005
Letzte Änderung: 20.6.2015
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Gryphon

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1973 Gryphon 11.00 1
1973 Midnight Mushrumps 12.00 1
1974 Red Queen To Gryphon Three 11.00 1
1975 Raindance 11.00 1
2002 About As Curious As It Can Be 11.00 2
2003 Glastonbury Carol - 1
2004 Crossing The Styles - The Transatlantic Anthology - 1

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