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The Alan Parsons Project

Eye in the Sky

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1982
Besonderheiten/Stil: ArtPop
Label: Arista
Durchschnittswertung: 5.67/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Alan Parsons Keyboards
Eric Woolfson Keyboards, Vocals
Ian Bairnson Guitars
David Paton Bass, Vocals
Stuart Elliot Drums, Percussion

Gastmusiker

Mel Collins Saxophone
Chris Rainbow Vocals
Lenny Zakatek Vocals
Elmer Gantry Vocals
Colin Blunstone Vocals
The English Chorale Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Sirius 1:53
2. Eye in the Sky 4:36
3. Children of the Moon 4:51
4. Gemini 2:11
5. Silence and I 7:22
6. You're gonna get your fingers burned 4:23
7. Psychobabble 4:51
8. Mammagamma 3:34
9. Step by step 3:53
10. Old and wise 4:54
Gesamtlaufzeit42:28


Rezensionen


Von: Christian Rode @ (Rezension 1 von 3)


Ein weiterer Anlauf, das gewaltige SF-Weltraum-Sujet zu bewältigen. Bei der Besetzungsliste fällt auf, dass Ex-King Crimson Mel Collins am Saxophon aushilft, ansonsten das bewährte Team Ian Bairnson, David Paton und Stuart Elliott (seit Pyramid an Stelle von Stuart Tosh) am Werke ist, das bis zum Album TIME MACHINE für Parsons musizierte.

Das Album ist wiederum ganz passabel ausgefallen. Kein großer Wurf, aber den erwartet ja auch keiner mehr. Die Songs haben z.T. Wiedererkennungswert und nerven nicht durch quälende Melodien. "Children of the Moon" klingt z.B. ganz reizend. Eric Woolfson melancholisiert wieder zwei Stücke. So muss es sich anhören, wenn ein Depressiver den Gesang entdeckt ("Silence and I"). Einen Bruder im Geiste findet er gesangstechnisch in Colin Blunstone, der durch Momente unsäglicher Trauer gereifte Abgeklärtheit zelebriert. Klasse. Hat genauso viel oder sogar noch mehr Profil als "The Turn of a friendly Card".

Anspieltipp(s): Eye in the Sky, Mammagamma
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.4.2002
Letzte Änderung: 25.3.2007
Wertung: 7/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 3)


Auch "eye in the sky" macht da weiter, wo die letzten beiden Alben aufgehört haben. Das Ganze ist gefällig komponiert, ist teilweise eingängig, sauber produziert, aber nichts Neues mehr. Erneut werden die selben Ideen in leicht modifiziertem Gewand verarbeitet.

"Sirius" könnte aus einer Spannung versprechenden Keyboardlinie mehr machen, als diese monoton zu Tode zu reiten. Da hatten frühere Instrumentals mehr zu bieten.

Das Titelstück kommt locker und leicht daher, versprüht allerdings gepflegte Langeweile. So auch die meisten anderen Stücke.

Herauszuheben sind lediglich das leicht hymnische "Children of the moon" mit stimmungsvollem Gitarrensolo, das besinnliche, persönliche "Silence and I" mit dramatischem Streichereinsatz, gefolgt von fetzigen Bläsersätzen, die aus einem Piraten- oder Mantel-und-Degen-Film stammen könnten. Erinnert ansatzweise an Pirates von Works, Volume 1.

Der Rocker "you`re gonna get your fingers burned" passt irgendwie nicht so recht aufs Album und auch nicht zu APP. Hört sich eher nach Billy Joel an. Dasselbe gilt für "Psychobabble". "Mammagamma" ist ein Instrumental, wie wir es vom Projekt auch früher schon gehört haben. Obwohl nur dreieinhalb Minuten lang, wirds rasch langweilig, da kaum variiert wird.

"Step by Step" ist der Vorgänger von Vulture Culture und zündet auch nicht richtig. Abschliessend kommt noch die schöne Ballade "Old and wise". Ein versöhnlicher Abschluss, mehr nicht.

Nach den drei ersten, starken Alben folgten drei schwache outputs. "Eye in the sky" bewegt sich qualitativ auf gleicher Stufe wie die beiden Vorgänger. Mit "Silence and I" findet sich ein starkes Stück auf der Platte, der Rest ist Altbekanntes und unterdurchschnittlich.

Anspieltipp(s): Silence and I
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.8.2003
Letzte Änderung: 20.8.2003
Wertung: 3/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 3 von 3)


Auch dieses Album gibt es jetzt in einer Remaster-Version, die gleich noch ca. 35 Minuten Bonusmaterial aufzuweisen hat. Zu den regulären Titeln haben die Kollegen eigentlich schon das Wesentliche gesagt, daher nur die kurze Anmerkung: erste Hälfte guter Parsons-Standard, zweite Hälfte größtenteils Schrott, aber wenigstens mit einem guten Schlusssong.

Als Bonus gibt es wieder einige Stücke in Demoversionen, darunter orchesterfreie Versionen von Silence and I und Old and Wise; letzteres mit Gesang von Eric Woolfson, dessen melancholische Stimme eigentlich noch besser zu dem Song passt als die von Colin Blunstone. Ein weiteres Demo mit dem Titel Any Other Day fand nicht den Weg auf das endgültige Album, Motive davon finden sich aber im Mittelteil von Silence and I.

Wie auf den anderen Remaster-CDs gibt es auch hier wieder ein "Naked"-Medley aus instrumentalen Demoversionen, genauer gibt es diesmal sogar deren zwei; das erste ohne Orchester, das zweite besteht ausschließlich aus Orchesterpassagen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.3.2007
Letzte Änderung: 29.3.2007
Wertung: 7/15
mit Remaster-Bonuspunkt

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Alan Parsons Project

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1976 Tales of Mystery and Imagination 11.25 5
1977 I Robot 8.80 5
1978 Pyramid 8.25 4
1979 Eve 3.00 3
1980 The Turn of a Friendly Card 5.00 5
1984 Ammonia Avenue 3.00 3
1985 Stereotomy 8.00 4
1985 Vulture Culture 2.75 4
1987 Gaudi 5.00 3
1990 Freudiana 6.50 2
1992 The ultimate collection 10.00 2
1993 Try Anything once 5.00 2
1994 Alan Parsons Live 1.00 3
1996 On Air 9.00 1
1999 The Time Machine 5.00 1

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