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Phideaux

313

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2005
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Beat; Folk; Independent / Alternative; Rock / Pop / Mainstream; sonstiges
Label: Bloodfish Music
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Phideaux Xavier guitar, bass, keyboards, vocals
Richard Hutchins drums, percussion
Ariel Farber vocals
Valerie Gracious vocals
Julie Hair bass, voice, percussion, paper
Gabriel Moffat guitar, bass, textures, protools
Molly Ruttan-Moffat drum, vocals
Linda Ruttan-Moffat vocals
Mark Sherkus keyboards, synths, electric guitar

Tracklist

Disc 1
1. Railyard 3.32
2. Have You Hugged Your Robot? 3.08
3. A Storm of Cats 2.34
4. Never Gonna Go 3.43
5. Pyramid 4.13
6. There's Only One of You 2.37
7. Orangutan 2.57
8. Sick of Me 5.41
9. In Search of Bitter Ore 4.03
10. Body to Space 5.33
11. Watching Machine 2.27
12. Run Singing Tiger 3.37
13. Benediction 4.05
Gesamtlaufzeit48:10


Rezensionen


Von: Fix Sadler @


Hilfe! Ein Ami mit "Roine Stolt Syndrom". 313 ist Phideauxs viertes Album seit 2004, das Fünfte steht bereits in den Startlöchern... Was soll man mit diesem Overkill anfangen? - Viel, sehr, sehr viel!

War Ghost Story vermutlich die logische Folge auf Fiendish, also Singer/Songwriter ArtRock mit Prog-Anklängen, und Chupacabras die darauf aufbauende symphonische Progscheibe, so geht Phideaux mit "313" konseqent in eine weitere Richtung. Diesmal befasst sich das Projekt stärker mit 60er Jahren Klängen. Acid Rock, Space-Folk, leicht psychedelisierte Sounds, sogar eine Verneigung vor den Beach Boys in Watching Machine. Aber halt, das ist kein Retro-Acid-Glam... Es bleibt dabei, dass die Combo ihrem, immer wieder den 80er Jahren gemahnenden Sound treu bleibt. Bei Sick Of Me nimmt man gar (bewusst oder unbewusst) die Lead-Melodie von Smalltown Boy (ja ja, Bronski Beat, wer sich erinnert...) auf. Daneben stehen aber die typischen Folk-Sounds a la A Storm, die artrockigen und wieder und wieder an Genesis gemahnenden Stimmungen, teilweise Musikprogrammtheater mit verschiedenen Gesangsstimmen, altertümlich anmutende Tastensounds (natürlich auch Mellotron).

Phideaux nennt das erste Peter Gabriel Album, sowie Peter Hammills Black Box und Sitting Targets als recht einflussreiche Scheiben auf seinen Stil. Platten die das Rad des Prog nicht neu erfinden, aber rund drehen. Und genau so sieht es mit "313" aus. Das vermeintlich zu straighte Scheibchen entwickelt in der genaueren Betrachtung wieder so viel liebevolle und detailreiche Momente, so viel Abwechselung, so eine strahlende Selbstverständlichkeit - es wird einfach nicht langweilig.

Wer Erwartungen an Phideaux stellt, gar eine Fortsetzung von Chupacabras erwartet, hat die völlig falsche Karte gelocht. Stillstand ist Rückschritt und hat mit progressiver Vorgehensweise rein gar nichts zu tun. Man könnte fast von einer anderen Band sprechen, würde Phideaux, egal in welcher Ausprägung, nicht so einen überaus eigenen Stil haben.

"313" ist ein weiteres, gelungenes Werk aus dem Hause des virtuellen Projekts. Der Progger geniesst es mit Vorsicht, der Musikfreund freut sich, der Phideaux-Fan ist begeistert.

Anspieltipp(s): A Storm, Sick Of Me, Run Singing Tiger
Vergleichbar mit: als würde Adam Green mit der Experimentierfreude der beginnenden 70er musizieren
Veröffentlicht am: 18.3.2006
Letzte Änderung: 18.3.2006
Wertung: 10/15
"nur" 10 Punkte tragen der Ausrichtung der BBS Rechnung

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Phideaux

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2004 Ghost Story 10.50 2
2004 Fiendish 9.67 3
2005 Chupacabras 11.33 3
2006 The Great Leap 10.67 3
2007 Doomsday Afternoon 12.00 4
2009 Number Seven 11.00 2

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