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Phideaux

313

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2006
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Independent / Alternative
Label: Bloodfish Music
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Phideaux Xavier Vocals, Guitar, Bass, Piano
Richard Hutchins Drums
Ariel Farber Vocals
Valerie Gracious Vocals
Julie Hair Bass, Voice, Percussion
Gabriel Moffat Protools, Guitar, Textures, Bass
Molly Ruttan-Moffat Drums, Vocals
Linda Ruttan-Moffat Vocals
Mark Sherkus Keyboards, Synths, Piano, Electric Guitar

Tracklist

Disc 1
1. Railyard 3.32
2. Have You Hugged Your Robot? 3.08
3. A Storm of Cats 2.34
4. Never Gonna Go 3.43
5. Pyramid 4.13
6. There's Only One of You 2.37
7. Orangutan 2.57
8. Sick of Me 5.41
9. In Search of Bitter Ore 4.03
10. Body to Space 5.33
11. Watching Machine 2.27
12. Run Singing Tiger 3.37
13. Benediction 4.05
Gesamtlaufzeit48:10


Rezensionen


Von: Günter Schote @


Eines der tollsten Alben der 90er, das bis heute nicht langweilig werden will, ist Placebos „Without You I’m Nothing“. Auch Suede haben einige klasse Platten rausgehauen während eines sonst recht blassen Jahrzehnts. Da ist es natürlich geil, wenn eine Prog-„Band“ mit einem Album in eine nicht allzu weit entfernte Kerbe schlägt. Phideaux klingen dabei jedoch weniger indie/alternativemäßig, sondern bedienen die Sympho-Schiene: Euphonie und Tasteninstrumente dominieren die Songs. Jeder aufrechte Glamrocker zieht nun nochmal demonstrativ an seiner Zigarette und dreht sich dann angewidert um; den Proggern jedoch sei zugerufen, dass dieser progesque arrangierte Indierock auf „313“ trotzdem cool ist wie Bowie und Iggy zusammen.

Allein der Gesang des „Band“leaders Phideaux Xavier... Man stelle sich eine Mischung vor aus Brian Molko, Brett Anderson und Tony Banks! Ungelogen. Manchmal klingt das ganze so affektiert, dass ich mir die Klamotten vom Leib reißen möchte, um im Morgenmantel durchs nächste Einkaufzentrum zu stolzieren. Müttern mit Kinderwagen würde ich Zigarettenrauch ins Gesicht pusten.

Phideaux tummeln sich seit ihrem Debüt in der Progszene und genießen in einigen Kreisen eine fast schon kultische Verehrung. Dabei deutet die „Band“ gerade auf den frühen Werken ihre progressiven Wurzeln bestenfalls an. Progressive Rock as such schlägt erst auf den jüngeren Alben durch. So finden sich auf „313“ dann auch keine Epics, sondern 13 kleine Meisterwerke.

„Sick of Me“, mit der ulkigen Zeile “Eyes that think I’m beautiful they are so wrong…", hatte das Potential einer der größten Singlehits des letzten Jahrzehnts des vergangenen Jahrhunderts zu werden. War er aber nicht. Gerade dieser Song passt problemlos auf irgendein Placebo-Album…wäre da nicht der unterstützende weibliche Gesang, der auf allen Phideaux-Werken zu finden ist und dabei niemals nervt, sondern gefällt.

Ich denke, mit der Behauptung, dass die Songs wie auf Prog arrangierte Placebo und/oder Suede klingen, liege ich gar nicht so verkehrt. Sogar die Finnen HIM schwirren mir daher beim Hören von „313“ auch immer mal durchs Hirn. Rock und Rotz gibt es ebenso wie Psychedelisches oder Beateinflüsse zwar an der einen oder anderen Stelle zu hören, doch ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dies stets mit einem ordentlichen Schalk im Nacken vonstattengeht.

Wer also einen gefälligen Mix aus Indie, Prog und melancholischem Pop mit mitreißenden Melodien etwas abgewinnen kann, sollte mal den einen oder anderen Song des Albums auf YouTube o.ä. antesten und sich anschließend auf die Suche nach diesem kleinen Meisterwerk machen.

Anspieltipp(s): Sick of Me, A Storm of Cats
Vergleichbar mit: Placebo und/oder Suede in Sympho
Veröffentlicht am: 11.2.2014
Letzte Änderung: 11.2.2014
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Phideaux

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2004 Ghost Story 10.00 1
2004 Fiendish 9.00 2
2005 Chupacabras 10.50 2
2006 The Great Leap 11.00 2
2007 Doomsday Afternoon 12.33 3
2009 Number Seven 11.00 2
2011 Snowtorch 10.67 3
2018 Phideaux & Mogon: Bloodfish Promotional Issue 11.00 1

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