SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
18.9.2018
Mark Wingfield - Tales from the Dreaming City
Blackfield - Open Mind - The Best of Blackfield
17.9.2018
Giant Hedgehog - Die Irrealität der Zeit
16.9.2018
Ángel Ontalva & Vespero - Sea Orm Liventure
Finally George - Life is a Killer
15.9.2018
Dai Kaht - Dai Kaht
OAK (Oscillazioni Alchemico Kreative) - Giordano Bruno
14.9.2018
Antony Kalugin Project (Sunchild) - Messages from afar: The Division and Illusion of Time
London Underground - Four
13.9.2018
Starfish64 - The Future in Reverse
The Aaron Clift Experiment - If All Goes Wrong
12.9.2018
Le Mur - exorta
10.9.2018
Anderes Holz - Fermate
9.9.2018
stringmodulator - Manifesto: Noises made by Guitar and Bass
8.9.2018
Monophonist - Über die Freiheit der praktischen Unvernunft
Colonel Petrov's Good Judgement - Among Servants
7.9.2018
The Flaming Lips - Onboard the International Space Station Concert for Peace
Yes Featuring Jon Anderson, Trevor Rabin, Rick Wakeman - Live At The Apollo (Blu-Ray)
ARCHIV
STATISTIK
24893 Rezensionen zu 17064 Alben von 6650 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

London Underground

Through a glass darkly

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2003
Besonderheiten/Stil: Psychedelic; RetroProg
Label: Musea
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Daniele Caputo Drums, Lead Vocals, Effect
Stefano Gabbani Bass
Gianni Vergelli Acoustic and Electric Guitars
Gianluca Gerlini Hammond Organ, C3-M100, Piano, Wurlitzer, Fender Rhodes, Mellotron, Clavinet

Gastmusiker

Stefano Negri Sax, Flute
Beatrice Tinagli Vocal Harmony
Lucumonius Flute

Tracklist

Disc 1
1. End of the race 3:41
2. Travelling lady 5:31
3. Seremonette 4:14
4. The days of man 4:06
5. Analonihum 5:30
6. A beautiful child 4:44
7. Through a glass darkly 3:27
8. Cryptical purple browne orcharde 3:51
9. Can't find the reason 3:47
10. Everything is coming to an end 3:13
11. Another rude awakening 5:25
Gesamtlaufzeit47:29


Rezensionen


Von: Kristian Selm


Die Zeitreise geht weiter. Wie schon beim titellosen Debüt, geht es auch beim Nachfolger von London Underground wieder tief zurück in die späten 60er, frühen 70er. Die Mannen um Schlagzeuger und Sänger Daniele Caputo (einfach genial passend dieser Name!) haben sich in jeglicher Hinsicht voll und ganz der Vergangenheit verschrieben. Das reicht vom Layout des Albums bis hin zum Outfit. Schaut man sich die unterbelichteten Verbrecher-Bilder der Musiker im Booklet an, so scheinen Backenbart, verkiffter Gesichtsausdruck und düsterer Blick wieder mächtig en vogue zu sein.

Konsequent setzt sich der rückwärtsgerichtete Ansatz logischerweise bis in die Musik fort. Integrale Bestandteile bei London Underground sind fette Hammondakkorde, psychedelische Gitarrenexkursionen und leicht verklärt schwebende, aber auf den Punkt gebrachte Kompositionen. In meist vier Minuten gelingt dem Vierer aus Bella Italia die volle Songaussage zu präsentieren, wo sich andere Bands in ellenlangen Fragmenten verlieren. Dies bedeutet aber keineswegs, dass der songdienliche Ansatz der Italiener billig daherkommt. Vielmehr gelingt es dem Quartett, kompakt, aber dennoch interessant sein "Back to past"-Konzept zu präsentieren. Ähnlich wie bei Five Fifteen oder Bigelf funktioniert die musikalische Rückschau ohne Peinlichkeiten, klingen London Underground trotz aller Vergangenheitsseligkeit niemals angetagt.

Zur inhaltlichen Anreicherungen werden den nachvollziehbaren, melodischen Ideen kleinere Zutaten aus Blues und Jazz gereicht, die Grundausrichtung ist aber handfest im Rock und vor allem im Psychedelic Rock, der vor rund 35 Jahren seine Blüte feierte, verwurzelt. Weder der englischsprachige Gesang, noch die Orientierung an britische Vorbilder, lässt Rückschlüsse auf die südeuropäische Herkunft zu. Und somit geht die Zeitreise gelungen und einfallsreich im fetten Orgelsound weiter.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.5.2006
Letzte Änderung: 6.3.2012
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von London Underground

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2000 London Underground 9.00 1
2010 Honey drops 10.00 1
2018 Four 10.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum