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Mnemonists

Gyromancy

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1983 (CD-Reissue 2004, Recommended Records)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik; RIO / Avant
Label: DYS
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Tracklist

Disc 1
1. Gyromancy A 19:48
2. Gyromancy B 19:03
3. Nailed 4:21
4. Tic 4:14
Gesamtlaufzeit47:26


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


"Gyromancy" war das letzte Album der Mnemonists (danach benannte sich die Formation in Biota um) und ist nach "Horde" das zweite, welches bis dato auf CD erhältlich ist. Wie auf dem direkten Vorgänger "Biota" benutzen die Mnemonists auch auf diesem Album eine Ladung von "natürlichen" Klangquellen, um daraus nach umfangreicher elektronischer Bearbeitung ("electronic processing" - damals noch ohne Hilfe eines Computers) eine sehr eigene Klangwelt zu schaffen.

Auf dem Album ist keine genaue Besetzungsliste zu finden, dafür aber die verwendeten Instrumente: "piano, cello, electric guitar, double bass, viola, sitar, harpsichord, soprano shawm, bagpipes, clarinet, crumhorn, curtal, cornetto, trombone, voice, metronome, bass drum, bodhran, side drum ...". Keinen dieser Klangerzeuger kann man an irgendeiner Stelle von "Gyromancy" direkt heraushören. Vielmehr stellen die beiden langen Stücke ein sehr fremdartiges Konglomerat aus Klang dar, eine dahinwabernde und dröhnende Landschaft aus verfremdeten Klängen und Geräuschen, die wie eine bizarre Avantgarde-Version der deutschen Krautelektroniker der frühen 70er wirkt. Formlos, laut, leise, wüst, lieblich, heftig und zart purzeln hier unzählige Klangfragmente aus den Boxen, die ein sehr dichtes und klangvolles Ganzes ergeben, das wie die Lebensgeräusche eines gigantischen, elektronischen Organismus wirkt, wie das gewaltige Atmen einer schlafenden Industrieanlage. Gegen Ende von "Gyromancy B" steigert sich das Ganze langsam zu einem gigantischen Wirbel aus Klang, einem surrealen Tonsturm, einem maschinellen Kreischen (offenbar ist das Kunstwesen erwacht), das dann unvermittelt abbricht und sich in schwebende Klangwolken auflöst.

Im Vergleich zu "Horde" ist "Gyromancy" deutlich träger, die Tonereignisse fließen zäher aus den Boxen, die Stücke sind länger, die Musik ist weniger aufwühlend und heftig, dafür umso hypnotischer und einlullender. Als Bonus haben Recommended Records noch zwei ehemalige Singletracks dazu gepackt, die kurz nach "Gyromancy" aufgenommen wurden und 1984 dem Recommended Xmas Magazine beigefügt waren. Hier wird ähnliches geboten wie in den beiden Nummern von "Gyromancy", allerdings auf jeweils etwas mehr als 4 Minuten kondensiert. Die Mnemonists loten hier die Grenzen dessen aus, was man mit Klang so alles anstellen kann. Ich finde das Ergebnis ziemlich beeindruckend. Allerdings könnte ich es verstehen, wenn viele hier nur formlosen Lärm und zielloses, elektronisches Klappern und Flüstern hören. Ich kann daher nur die Empfehlung wiederholen, die ich schon am Ende meiner Rezension zu "Horde" angebracht habe: Nur für geübte und abgehärtete Klangabenteurer!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 19.3.2006
Letzte Änderung: 5.3.2017
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Mnemonists

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1981 Horde 12.00 1
1982 Biota 13.00 1

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